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Wie viel „Doom“ müssen wir in der Unternehmensnachfolge befürchten?


Kennen Sie auch schon „Doktor Doom“? Vor ein paar Wochen bin ich zum ersten Mal über diesen seltsamen Namen gestolpert und musste darüber erst einmal schmunzeln. Eigentlich ein „Name“, der verspricht, nicht gerade seriös zu sein. Doch natürlich sind es die Medien, die Nouriel Roubini diesen Spitznamen verpasst haben.

Hinter diesem Namen verbirgt sich der US-amerikanische Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini, der bereits vor zwei Jahren eine Weltwirtschaftskrise prophezeit hatte – und damals noch belächelt wurde. Wie wir alle nunmehr wissen, haben sich die Befürchtungen des US-Ökonomen mittlerweile bewahrheitet; mit drastischen Folgen, die auch die Planung Ihrer Unternehmensnachfolge ins Gedächtnis zurückrufen sollten. „Doom“ – dieses Wort steht für ein verhängnisvolles Schicksal, für „Untergang“, aber auch für ein drohendes Unheil.

Nun ja, bange machen gilt ja eigentlich nicht. Deshalb möchte ich stattdessen auch von den Herausforderungen sprechen, die laut „Doktor Doom“ mindestens in den nächsten drei bis fünf Jahren auf uns zukommen werden. Wenn Sie in dieser besonders schwierigen Zeit daran denken, die Unternehmensnachfolge zu planen, sollten Sie auch und gerade an ausreichend liquide Mittel denken.

Unternehmensnachfolge: Eine sorgfältige Planung macht Mut für die Zukunft

Vorsorgen heißt die Devise – auch und gerade in der Unternehmensnachfolge. Denn das Kapital ist in vielen Unternehmen in gebundener Form angelegt. Da wird es kaum ausreichen, einfach mal einen Blick unter das Kopfkissen zu riskieren – Erspartes wird sich da kaum finden.

Wer nun an die Banken denkt, wird dort in der Unternehmensnachfolge ebenfalls wenig positive Antworten finden. Kredite werden in den nächsten Jahren seltener bewilligt. Wer in dieser Zeit also die Unternehmensnachfolge plant, sollte „auf ein anderes Pferd setzen“. Aber bitte kein Glücksspiel betreiben: Ihre Unternehmensnachfolge sollte in Falle eines Falles, etwa im Erbfall, zu jedem Zeitpunkt gesichert sein, indem ausreichend liquide Mittel, etwa für die Erbschaftssteuer, zu Verfügung stehen.

Doch auch wenn Nouriel Roubini von einer globalen Rezession spricht, so macht uns seine neueste Prophezeiung schon wieder etwas Mut: Diese schweren Zeiten seien keineswegs das Ende von Kapitalismus und Marktwirtschaft. Es gilt also, die Unternehmensnachfolge in den schweren Zeiten nach der Finanzkrise behutsam zu planen, um das Lebenswerk für bessere Zeiten zu bewahren. Es ist immer ein Licht ganz am Ende des Tunnels – wichtig ist, dass wir in der Zwischenzeit einfach das Licht einschalten.

Foto: Pixelio.de

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