Vielleicht haben Sie ja Kinder, bei denen das Thema Unternehmensnachfolge buchstäblich noch in den Kinderschuhen steckt. In dieser Zeit, in der die Kleinen gerade erst anfangen, die ersten Wortfetzen von sich zu geben und vergnügt vor ihren Spielsachen sitzen, denken viele noch nicht an die Übernahme des Familienbetriebes durch die eigenen Sprösslinge.
Und wer könnte es ihnen verdenken – aber denken Sie doch einmal darüber nach, schon heute zu wissen, dass es dem Sprössling später an nichts fehlen wird und auch die oftmals so schwierige Unternehmensnachfolge geklärt ist. Ich merke in Gesprächen mit meinen Kunden immer wieder, wie wichtig es ist, die eigene Nachfolgeplanung frühzeitig anzugehen; insbesondere die Gelassenheit für die Zukunft ist dabei von unschätzbarem Wert.
Sorgen Sie dafür, dass der Stein des Anstoßes nicht die heile Unternehmenswelt zusammen brechen lässt
Bauklötzchen gehören bei kleinen Kindern nach wie vor zu den beliebtesten Spielsachen; kein Wunder, schließlich lassen sich mit ihnen die höchsten Türme und die breitesten Brücken bauen. Aber wird ein Steinchen im Turm aus der falschen Ecke gezogen bricht das ganze Gerüst zusammen. Damit ihren Kindern ein solches „Missgeschick“ nicht auch später in der Unternehmensnachfolge geschieht, ist eine frühzeitige Nachfolgeplanung, bereits in den Kinderschuhen, äußerst wichtig.
Aus diesem Grund kann ich jeden nur ermutigen, sich früh genug mit dem Thema der Unternehmensnachfolge zu beschäftigen und sicherzustellen, dass im Zweifelsfall die nötige Liquidität vorhanden ist. Es wäre schließlich bitter, irgendwann feststellen zu müssen, dass im Bauplan der entscheidende Stein fehlt – auch und gerade zuliebe der nachfolgenden Generation.
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