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Wenn die Krise ein Gesicht bekommen soll, dann könnte es das von Georg Funke sein


In diesem Weblog stelle ich ab sofort interessante Unternehmen, erfolgreiche Unternehmer und Unternehmerinnen, aber auch Menschen vor, die von der Krise betroffen sind oder diese mit verursacht haben.

Mit Georg Funke hat die Krise aus dem vorausgegangenen Jahr ein Gesicht bekommen. Bis zum 7. Oktober 2008 war er Vorstandsvorsitzender der Bankenholding mit Sitz in München. Nach seinem Ausscheiden bei der Hypo Real Estate zog er weitere Kritik auf sich, als er seinen früheren Arbeitgeber verklagte und Ansprüche von rund 12 Millionen Euro geltend machte.

Wie es zu der Krise der Hypo Real Estate kam

Nachdem sich der Aktienkurs des börsennotierten Unternehmens in den Jahren zwischen 2004 und 2006 verdoppelte, kam es infolge der Finanzkrise ab 2007 zu einem starken Rückgang der Kurse: Bis der Aktienkurs schließlich nur noch einen Bruchteil des Maximums von etwa 55 Euro betrug (weniger als 1/3 des Ausgangswertes).

Am 28. September 2008 wurde bekannt gegeben, dass der Hypo Real Estate aufgrund eines Liquiditätsengpasses die Insolvenz droht.

Obwohl Georg Funke als stiller „Strippenzieher” (wie ihn die FTD 2007 betitelte www.ftd.de) galt, der lieber im Hintergrund agierte und sich eher selten als Gallionsfigur des Unternehmens präsentierte, gab er der Krise dennoch ein Gesicht.

Hauptsächliches Betätigungsfeld von Funke vor seinem Posten bei der deutschen Hypo Real Estate war das Immobiliengeschäft. So kam er schließlich zu der Bankenholding, die als spezialisierter Immobilienfinanzierer auftrat.

Der Liquiditätsengpass entstand schließlich, als langfristige Darlehen des Tochterunternehmens Depfa nicht mehr gegenfinanziert werden konnten, da die Banken aufgrund der Lehman-Pleite kein Geld mehr ausliehen.

Infolge eines Rettungsplans  für die Hypo Real Estate hat der Staat bis heute Bürgschaften von insgesamt 100 Milliarden Euro abgegeben. (Quelle: http://ting.hr-online.de)

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