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Von Bemessungsgrundlagen und Freibeträgen (82)


Festgemauert in der Erde

Zur aktiven Liquiditätssicherung mussten in der Unternehmensnachfolge wesentliche Eckpfeiler errichtet werden. Schon damals hatte ein befreundeter Architekt dazu geraten, die Gewichte in der Nachfolgeplanung umzuverteilen. So könnte er etwa die (Kiesel)steine, die schwer auf den Schultern des Unternehmers lasteten, dazu verwenden, eine Brücke in der Unternehmensnachfolge zu bauen.

“Wie Recht mein Freund hatte”, dachte sich der Unternehmer. “Allein, um die Liquiditätslücke zu überbrücken, benötige ich einigen Baustoff, mit dem ich mein Lebenswerk auf die nachfolgende Generation übertragen kann. Da ich das (zeitliche) Ziel in der Unternehmensnachfolge nicht abschätzen kann, muss ich mit dem messen, was mir zur Verfügung steht.”

Unternehmensnachfolge

Unternehmensberatung in der Nachfolgeplanung

Bevor der Unternehmer mit seiner Familie über die weitere Nachfolgeplanung beriet, wollte er das Vorgehen mit dem Gerichtsrat Walter besprechen. Dieser wies ihn auf die wichtigen Maße hin, die eine solche Brücke in eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge haben musste, um festgemauert in der Erde zu stehen.

“In der Nachfolgeplanung sollte man genau messen, um ebenso zielstrebig planen zu können. So kann die Erbschaftsteuer einen Großteil der Bemessungsgrundlage ausmachen. Der Steuersatz ergibt sich für Sie aus dem Wert Ihrer Knusperhäuschen GmbH, aber auch aus dem Verwandtschaftsgrad und der damit verbundenen Steuerklasse. Auch Freibeträge können bei der Erbschaftsteuer berücksichtigt werden.”

Der Unternehmer bemerkte, dass dem Gerichtrat Walter bei den Erbschaftsteuer Freibeträgen nicht ganz wohl war. Doch der Unternehmensberater wollte sich das Wort keinesfalls abschneiden lassen – schließlich hatte er seine Ausführungen noch nicht beendet und hielt die Antwort auf die nicht gestellte Frage jedoch bereits parat:

“Als Finanzexperte im Bereich der Unternehmensnachfolge habe ich mich auf Liquidität im Erbfall spezialisiert. Es kommt meiner Ansicht nach nicht so sehr auf den Erbschaftsteuer Freibetrag an, sondern auf ein schlüssiges Konzept, im Erbfall ausreichend Liquidität bereitstellen zu können.”

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