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Verschmelzung (Fusion) in der Unternehmensnachfolge (49)


Unternehmensverkauf mit Substanzverlust

Am nächsten Morgen wollten die Bewohner mit unseren fünf Gefährten in Verhandlung treten. Als Vertreter des Unternehmers auf ihrer Reise in der Unternehmensnachfolge fühlten sie sich vom Inhaber der Knusperhäuschen GmbH dazu berufen, über die Zukunft seines Lebenswerks zu entscheiden.

Obwohl sich Hänsel, Gretel, Hans im Glück  sowie der Märchenprinz prinzipiell einig waren, dass grundsätzlich nichts gegen eine Kooperation einzuwenden war, sprachen sie sich gegen eine Verschmelzung der Knusperhäuschen GmbH mit der Biergarnitur-Macher-Werk AG aus. Die Gründe, die dagegen sprachen, diese  Alternative zur Unternehmensnachfolge in Betracht zu ziehen, lagen auf der Hand:

  • In der Unternehmensnachfolge sollten die Arbeitsplätze erhalten bleiben – die Mitarbeiter würden diese Form der Unternehmensnachfolge jedoch allenfalls widerwillig mitmachen, so dass eine Minderung des unternehmerischen Erfolgs in der Zukunft zu befürchten war.
  • Ein solcher Unternehmensverkauf hätte aller Wahrscheinlichkeit nach auch den Verlust wichtiger Kunden zur Folge.
  • Bei der Knusperhäuschen GmbH handelte es sich zudem um ein Traditionsunternehmen, mit dem sich viele Kunden identifizierten. Die Gefahr, wichtige Kundenschichten könnten wegbrechen, war demnach groß.
  • Das Lebenswerk des Unternehmers sollte unbedingt erhalten bleiben. Im Zuge einer Fusion mit der Biergarnitur-Macher-Werk AG würden die Werte des Unternehmers jedoch weitgehend verloren gehen.

Unternehmensnachfolge

Zähe Verhandlungen in der Unternehmensnachfolge

Trotz zäher Verhandlungen und einiger Überzeugungskunst seitens der humanoiden Krieger aus dem fernen südlichen Land kam es zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Das machte die Fremden wütend: “Wenn es überall so wäre wie bei uns, gäbe es in der Unternehmensnachfolge überhaupt keine Probleme. Da ihr aber nicht wollt, werden wir euch zu eurem Glück zwingen.”

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