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Unternehmenswert


In der Nachfolgeplanung ist die Unternehmensbewertung von großer Bedeutung – nicht nur im Falle eines Unternehmensverkaufs, sondern auch bei Weitergabe etwa innerhalb der Familie. Denn der Unternehmenswert gibt auch Auskunft über die liquiden Mittel, die im Faller einer Unternehmensnachfolge bereitgestellt werden müssen.

Der Unternehmenswert lässt sich jedoch auf ganz unterschiedliche Art und Weise bestimmen. Unterschiedliche Methoden stehen hier zur Verfügung.

Unternehmenswert

Folgende Methoden stehen zur Verfügung, um den Unternehmenswert zu bestimmen:

Der Unternehmenswert und seine Methoden

  • Ertragswertverfahren
  • Discounted-Cash-flow-Methoden
  • Substanzwertverfahren
  • Liquidationswertverfahren
  • Mittelwertverfahren
  • Stuttgarter Verfahren
  • Multiplikatorverfahren
  • Vergleichswertverfahren
  • Verfahren der Geschäftswertabschreibung

Wichtig ist zu wissen, dass sich keine dieser Methoden für sich gesehen in der Praxis bewährt hat, um den Unternehmenswert zu bestimmten. Für die Unternehmensbewertung trifft man daher eine Auswahl aus diesen Verfahren: Der Unternehmenswert stützt sich heute zumeist auf die Verwendung dreier Methoden – auf das Ertragswertverfahren, Discounted-Cash-flow-Methoden, und dem Mittelwertverfahren.

Ein realistischer Unternehmenswert

Heute muss man jedoch sagen, dass der Unternehmenswert immer seltener durch das Ertragswertverfahren bestimmt wird: Hier wird es durch Discounted-Cash-flow-Methoden ersetzt, die weniger die zukünftigen Gewinne, als vielmehr den erwartbaren Cash-flow ermitteln. Dies bedeutet, dass der Kapitalfluss während einer Rechnungsperiode erfasst wird. Zahlungsmittelüberschüsse, die nicht während dieses Zeitraumes eingehen, werden bei diesem Verfahren somit nicht berücksichtigt, so dass sich auf diese Weise ein deutlich realistischerer Unternehmenswert errechnen lässt.

Der Unternehmenswert sollte im Falle eines Unternehmensverkaufs immer bestimmt werden. Sinnvoll ist seine Bestimmung jedoch auch in der Unternehmensnachfolge, etwa innerhalb der Familie. Hier schafft er einen wichtigen Überblick über die Zahlungsströme im Unternehmen, um so ein möglichst genaues Bild der finanziellen Situation des Unternehmens zu zeichnen.