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Unternehmensnachfolge: Wo anfangen, wo aufhören? (55)


Die Grenzen der Unternehmensnachfolge sind nicht nur zeitlich schwer zu definieren – auch inhaltlich ist die Nachfolgeplanung ein äußerst komplexer Vorgang, der sich über ganz unterschiedliche Lebensbereiche erstreckt. Auch wenn sich viele Fragen in der Unternehmensnachfolge nicht eindeutig beantworten lassen, so ist doch der Zeitpunkt der Nachfolgeplanung für jeden Unternehmer individuell bestimmbar; so früh wie möglich, spätestens aber jetzt.

Unternehmensnachfolge

Die Reiseroute in der Unternehmensnachfolge

Es ist nicht möglich, zu früh mit der Nachfolgeplanung zu beginnen, will man etwa für den Erbfall über ausreichend liquide Mittel verfügen – zu spät ist leider häufig die Realität und in deutschen Unternehmen fast schon der Standardfall. Wie schön wäre es, wenn man im Prozess der Unternehmensnachfolge wieder umkehren könnte, um es beim nächsten Mal besser zu machen?

In unserem Märchen von der Unternehmensnachfolge war dem Unternehmer nur allzu bewusst, wo die Fehler in der Nachfolgeplanung zu suchen waren. Bereits das Gespräch mit dem Dorfrichter Adam verstellte die Weichen – hier bot sich dem Unternehmer eine erste Weiche, um die Nachfolgeplanung anders zu gestalten. Im Folgenden war die Reise in der Unternehmensnachfolge immer wieder dadurch erschwert, dass dem Unternehmer neue Steine in den Weg gelegt wurden.

In der Unternehmensnachfolge ist es nicht wichtig, Anfang oder Ende zu optimal zu bestimmen. Viel wichtiger ist es, einen guten Weg einzuschlagen, und dabei stets die Flexibilität zu haben, bei Bedarf auch mal eine andere Route nehmen zu können. Auch, wenn es in der Unternehmensnachfolge so etwas wie einen Königsweg gibt, so führen doch ganz unterschiedliche, wenn auch nicht alle Wege, nach Rom – d. h. zu einer erfolgreichen Weitergabe des eigenen Lebenswerks.

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