Ich weiß, es mag sich nicht um eine wirklich neue Erkenntnis handeln – doch ich frage mich gerade in Zeiten der Krise, was aus dem Mittelstand in Deutschland wird. Wir alle sind uns dessen bewusst, wie wichtig mittelständische Unternehmen für unsere Wirtschaft sind. Die allseits bekannte Schere ist es, die sich in der nächsten Jahren immer weiter öffnen könnte. Was aber geschieht mit Betrieben, die in diesen Zeiten ihre Unternehmensnachfolge planen?
Mal ehrlich, mit wie viel Neugründungen rechnen Sie in den nächsten Jahren? Bereits 2007 waren es weniger als fünf Prozent der Deutschen, die sich an das Thema Unternehmensgründung gewagt hatten. Nicht wenige gingen Pleite, noch weniger haben sich zu florierenden mittelständischen Unternehmen entwickelt. Was dies für die Unternehmensnachfolge in den kommenden Jahren bedeutet, brauche ich Ihnen natürlich nicht sagen.
Reibungslose Unternehmensnachfolge – auf die Kehrseite der Medaille kommt es an
Gut, dass es auch immer eine Kehrseite der Medaille gibt: schließlich hat der Mittelstand in jüngerer Zeit bewiesen, wie sehr er dazu in der Lage ist, mit neuen, innovativen oder verbesserten Produkten auf den Markt zu drängen. Nennen Sie es die sprichwörtliche deutsche Wertarbeit – ich nenne es Unternehmensgeist.
Das macht mir dann doch auch für die Zukunft Mut; trotz der so schweren Zeiten, die uns noch bevor stehen. Forschung und Entwicklung sind es, die für die Wirtschaft ein entscheidender Motor sein können. Gerade langfristig zahlt es sich aus, in neue Technologien zu investieren; in diesem Sinne wünsche ich mir für 2009 und die nachfolgenden Jahre mehr Innovation – und dadurch bedingt florierende Unternehmen für den Mittelstand, die das Thema Unternehmensnachfolge besonnen und doch gelassen angehen können.
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