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Unternehmensnachfolge im Mittelstand


Rund 80.000 Unternehmen stehen jedes Jahr vor dem Problem der Nachfolgeregelung. Doch zu einem Problem muss die Unternehmensnachfolge nicht werden, wenn Sie frühzeitig einige Aspekte beachten. In meinem heutigen Beitag möchte ich mich speziell auf die mittelständischen Unternehmen konzentrieren.

Mit 80 Jahren noch an der Spitze des eigenen Unternehmens und keinen Nachfolger gefunden

Damit dieser Fall nicht eintritt, müssen Sie sich frühzeitig um eine geregelte Unternehmensnachfolge kümmern. „Der anstehende Wechsel in der Führung eines mittelständischen Unternehmens stellt einen der großen Einschnitte in der Entwicklung eines Unternehmens dar. Eine neue Führung bringt oft eine neue Unternehmens- und Führungskultur mit sich. Auch die internen Prozesse müssen neu adaptiert werden“, schreiben die Autoren des MittelstandsWiki.

Und aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass es auch für viele Unternehmer, die ihr Lebenswerk in andere Hände geben müssen, in der Regel mit großen Emotionen verbunden ist. Aber nicht nur die emotionale Seite muss bewältigt werden. Vor allem die vertraglichen Verhältnisse wie Gesellschaftsverträge, Mitverträge und Fremdkapitalverträge müssen neu geregelt und teilweise auch neu vereinbart werden.

Übernahme eines etablierten Unternehmens birgt weniger Risiko

Mit deutlich weniger Risiko ist die Übernahme eines etablierten Unternehmens verbunden. In den ersten fünf Jahren ihres Bestehens durchlaufen neu gegründete Unternehmen eine Phase mit erhöhtem Insolvenzrisiko. Da die Neugründungen von Unternehmen in Deutschland derzeit ohnehin rückläufig sind, ist es besonders sinnvoll sich intensiver mit der Unternehmensnachfolge zu befassen.

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