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	<title>Unternehmensnachfolge Weblog » Liquidität im Erbfall Erbschaftssteuer Vermögen Immobilien &#187; Unternehmensführung</title>
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	<description>Unternehmensnachfolge Weblog » Liquidität im Erbfall Erbschaftssteuer Vermögen Immobilien</description>
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		<itunes:keywords>Unternehmensnachfolge, Wirtschaft, Business, Finanzen, Erbschaft, Erbschaftsteuer, Nachfolgeplanung, Geld</itunes:keywords>
		<itunes:subtitle>Unternehmsnachfolge Podcast der Hadenfeldt GmbH uuml;ber das Mauml;rchen von der Unternehmensnachfolge, erzauml;hlt von Finanzberater Claus Hadenfeldt.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Finanzberater Claus Hadenfeldt erzauml;hlt das Mauml;rchen von der Unternehmensnachfolge und zeigt, wie eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge gelingt.</itunes:summary>
		<itunes:author>Hadenfeldt GmbH</itunes:author>
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		<title>Wie aus einem Zimmermann ein Multi-Milliardär wurde</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 10:55:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der amerikanische Traum - vom Tellerwäscher zum Millionär - kann auch in Deutschland Realität werden. Das zeigt das Beispiel von Josef Schörghuber. Der in Oberbayern geborene Unternehmer war bis zu seinem Tod 1995 Inhaber der Schörghuber Unternehmensgruppe. Inzwischen wird das Unternehmen von seiner Schwiegertochter geleitet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der amerikanische Traum &#8211; vom Tellerwäscher zum Millionär &#8211; kann auch in Deutschland Realität werden. Das zeigt das Beispiel von Josef Schörghuber. Der in Oberbayern geborene Unternehmer war bis zu seinem Tod 1995 Inhaber der <a title="Schörghuber Unternehmensgruppe" href="http://www.schoerghuber-unternehmensgruppe.de/index_flash.php" target="_blank">Schörghuber Unternehmensgruppe</a>. Inzwischen wird das Unternehmen von seiner Schwiegertochter geleitet.</p>
<h2>Stefan Schörghuber gehörte zu den reichsten Männern der Welt</h2>
<p>Die <strong>Schörghuber Unternehmensgruppe</strong> feierte vor rund sechs Jahren ihr 50-jähriges Bestehen. Gegründet wurde sie 1954 von Josef Schörghuber, der gelernter Zimmermann war. Tätig war der Unternehmer gleich in mehreren Geschäftsfeldern. So investierte der 1995 verstorbene Unternehmer in den Bereichen Hotel, Flugzeugleasing und Getränke. Das ursprüngliche Geschäftsfeld Bauen &amp; Immobilien wurde weiter beibehalten und regelmäßig ausgebaut. Heute ist die Schörghuber Unternehmensgruppe sowohl national als auch international tätig.</p>
<p>1995 erfolgte im Unternehmen ein <strong>Generationswechsel</strong>. Mit Stefan Schörghuber übernahm der Sohn von Gründer Josef Schörghuber das Ruder im Unternehmen, nachdem der Senior verstarb. Durch <strong>internationale</strong> <strong>Kooperationen</strong> baute Stefan Schörghuber das Unternehmen aus und erschloss unter anderem die Schweiz, Österreich und Südafrika. 2008 starb Stefan Schörghuber mit nur 47 Jahren. Seit dem Tod Stefan Schörghubers führt seine Frau Alexandra das Unternehmen.</p>
<h3>Was wird in Zukunft aus dem Unternehmen Schörghuber?</h3>
<p>Wie geht es mit Schörghuber weiter, wenn die derzeitige Chefin Alexandra jemanden für die <strong>Unternehmensnachfolge</strong> sucht? Gibt es weitere <strong>Familienmitglieder</strong>, die die Unternehmensgruppe weiterführen können? Wie haben sich Schörghubers abgesichert? Soviel verrät die Firmen-Homepage: Alexandra Schörghuber übernahm vor anderthalb Jahren den Vorsitz des Stiftungsrates, während Dr. Klaus Naeve als Vorsitzender des Vorstandes die Führung der Gruppe übernahm. Finanzielle Sorgen muss sich die Familie mit Sicherheit nicht machen. Stefan Schörghuber wurde im Jahr seines Todes mit einem geschätzten Vermögen von rund 3,5 Milliarden US-Dollar auf Platz 307 der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt gelistet.</p>
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		<title>Mit durchblickendem Erfolg: Das Familienunternehmen Fielmann</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 08:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eines der in Hamburg angesiedelten Familienunternehmen ist die Fielmann AG. Die Fielmann AG gehört zu den 500 größten Familienunternehmen in Deutschland. Mit 620 Filialen in sechs Ländern ( davon etwa fünf Prozent aller Optikfachgeschäfte in Deutschland) erzielte Fielmann 2008 einen Absatzmarktanteil von 48 Prozent...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der in Hamburg angesiedelten <strong>Familienunternehmen</strong> ist die <a title="Fielmann AG" href="http://www.fielmann.com/" target="_blank">Fielmann AG</a>. Die Fielmann AG gehört zu den 500 größten <strong>Familienunternehmen</strong> in Deutschland. Mit 620 Filialen in sechs Ländern ( davon etwa fünf Prozent aller Optikfachgeschäfte in Deutschland) erzielte Fielmann 2008 einen Absatzmarktanteil von 48 Prozent und einen Umsatzmarktanteil von nahezu 25 Prozent &#8211; und das mit einer raffiniert genutzten Marktlücke.</p>
<h2>Wie aus einem einzelnen Fachgeschäft ein internationales Unternehmen wird</h2>
<p>Anfang der 70er-Jahre gründete <strong>Günther Fielmann</strong> sein erstes Augenoptiker-Fachgeschäft in Cuxhaven. Schnell erkannte der Optiker eine Marktlücke: Kassenbrillen waren aufgrund der geringen Modellauswahl nicht sonderlich beliebt. Vor 30 Jahren gab es, laut Wikipedia, lediglich sechs Kunststofffassungen für Erwachsene und zwei für Kinder. Rund zehn Jahre nach der Firmengründung schloss Günther Fielmann einen Sondervertrag mit der AOK Esens und entwickelte 90 Modelle aus Kunststoff und Metall. Durch Veränderungen bei den Modellen entstanden insgesamt 640 Varianten.</p>
<p>„Mein Papi hat keinen Pfennig dazu bezahlt!&#8221; lautete der Slogan einer Fernsehkampagne Mitte der 80er-Jahre. Bis Ende der 90er-Jahre wuchs das Unternehmen kontinuierlich an, steigerte Jahr für Jahr seine Umsätze und Gewinne und eröffnete in fünf europäischen Ländern Filialen. Zu Beginn des Jahres 2009 hatte Fielmann nach eigenen Angaben 620 Niederlassungen und beschäftigte 12.608 Mitarbeiter, davon 2.212 Auszubildende. Die Fielmann AG ist seit 1994 börsennotiert und rückte Anfang 2009 in den MDAX auf.</p>
<h3>Das i-Tüpfelchen des Unternehmers</h3>
<p>Mich beeindruckt nicht nur der hohe Anteil an Auszubildenden unter den Festangestellten, sondern auch das <strong>soziale Engagement</strong> von Günther Fielmann. Für jeden Mitarbeiter pflanzt der Firmeninhaber einen Baum pro Jahr. Dadurch sind bis heute rund eine Million Bäume gepflanzt worden. Auch durch eine Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen durch Aktien schafft Fielmann eine große <strong>Mitarbeiterzufriedenheit</strong>.</p>
<p>Günther Fielmann gehören 36,8 Prozent der Firmenanteile. Weitere Anteilshaber sind die Fielmann Familienstiftung mit rund 12 Prozent und Günther Fielmanns Sohn Marc. Bei der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> setzt der Firmengründer auf seinen Sprössling. Auch wenn dieser erst 19 Jahre alt ist (und Günther Fielmann inzwischen 70 Jahre), ist es das erklärte Ziel des Hamburger Unternehmens, eine <strong>Übergabe in der Familie</strong> zu erreichen.</p>
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		<title>Faktoren, die über geglückte und gescheiterte Unternehmensnachfolge entscheiden</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 12:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Wodurch unterscheidet sich eine gelungene von einer gescheiterten Unternehmensnachfolge? Aus welchen Gründen glücken manche Nachfolgeprozesse nahezu reibungslos - wohingegen andere ins Stolpern geraten oder scheitern? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wodurch unterscheidet sich eine gelungene von einer gescheiterten <strong>Unternehmensnachfolge</strong>? Aus welchen Gründen glücken manche <strong>Nachfolgeprozesse</strong> nahezu reibungslos &#8211; wohingegen andere ins Stolpern geraten oder scheitern? In der Theorie ist die Antwort weitaus leichter, als sie auch in der Praxis sein könnte.</p>
<h2>Unternehmensnachfolge ist nicht gleich Familiennachfolge</h2>
<p>Jedes Jahr gibt es in Deutschland mehrere tausend <strong>Familiennachfolgen</strong>. Bei dieser Art der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> übernimmt &#8211; wie der Name es bereits vermuten lässt &#8211; ein <strong>Familienmitglied</strong> die <strong>Unternehmensführung</strong>. Die Übergabe des Unternehmens erfolgt dabei in der Regel durch eine vorweggenommene <strong>Erbfolge</strong> oder als <strong>Schenkung</strong> an den Nachfolger. Nur in den seltensten Fällen kauft der Nachfolger aus der eigenen Familie das Unternehmen auf.</p>
<p>Der Vorteil einer <strong>Familiennachfolge</strong> liegt insbesondere darin, dass der Nachfolger aus der eigenen Familie den Betrieb oftmals bereits kennt. Dadurch weiß er, was auf ihn zukommt. Unter Umständen hat er oder sie auch schon im Unternehmen gearbeitet. Für den scheidenden Chef hat der Nachfolger aus der eigenen Familie auch ganz persönliche Vorteile. So gibt er sein Lebenswerk an ein Familienmitglied weiter, wodurch der persönliche Bezug zum Unternehmen erhalten bleibt, da der Betrieb praktisch in Familienhand bleibt.</p>
<h3>Unternehmensnachfolge hat immer auch eine menschliche Seite</h3>
<p>Die Nachfolge in <strong>Familienunternehmen</strong> hat, neben den finanziellen, steuerlichen und juristischen Fakten, auch immer eine menschliche Seite. Welche Motivationen bringt der potentielle Nachfolger mit und welchen Platz hat der aktuelle Inhaber für seinen Nachfolger vorgesehen? Oftmals liegt genau hier der Unterschied zwischen einer erfolgreichen und einer gescheiterten Nachfolge in <strong>Familienunternehmen</strong>. Alle Beteiligten müssen genaue eigene Vorstellungen haben. Ebenfalls müssen alle, an der <strong>Unternehmensnachfolge</strong>, Beteiligten über ihre derzeitigen und zukünftigen Standpunkte im Unternehmen im Klaren sein. Als scheidender <strong>Unternehmensinhaber</strong> müssen Sie klären, welches Profil und welche Persönlichkeit Ihr Nachfolger mitbringt und ob der potentielle neue Chef ins Unternehmensbild und die dazugehörige Philosophie passt und diese auch für sich selbst vertreten kann.</p>
<p>Damit wird deutlich, dass nicht nur Aspekte wie Finanzen und Recht zu einer erfolgreichen <strong>Unternehmensnachfolge</strong> gehören, sondern auch die menschliche Seite &#8211; besonders in <strong>Familienunternehmen</strong>. In diesem Monat zeige ich Ihnen einige Unternehmen, wo die <strong>Familiennachfolge</strong> scheiterte und versuche anhand jener Beispiele Ihnen hilfreiche Tipps und Hilfestellungen an die Hand zu geben, damit Ihre <a title="Unternehmensnachfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/unternehmensnachfolge" target="_blank">Unternehmensnachfolge</a> gelingt.</p>
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		<title>Chefin der Citibank Deutschland mit 37 Jahren</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Ich bin für Großkonzerne nicht gemacht“, behauptet eine Frau von sich, die Ende der Neunziger Jahre zum ganz großen Karrieresprung ansetzte und inzwischen das Bankengeschäft doch komplett wieder verlassen hat. Christine Novakovic werden einige von Ihnen bestimmt unter dem Namen Christine Ricci besser kennen....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">„Ich bin für Großkonzerne nicht gemacht“, behauptet eine Frau von sich, die Ende der Neunziger Jahre zum ganz großen <strong>Karrieresprung</strong> ansetzte und inzwischen das <strong>Bankengeschäft</strong> doch komplett wieder verlassen hat. <strong>Christine</strong> <strong>Novakovic</strong> werden einige von Ihnen bestimmt unter dem Namen <strong>Christine</strong> <strong>Ricci</strong> besser kennen. Was hat die <strong>Karrierefrau</strong> bewogen, nach nur wenigen Jahren an der <strong>Spitze</strong> <strong>eines</strong> <strong>Konzerns</strong>, den Rückzug aus der Öffentlichkeit anzutreten?</p>
<h2 class="ThoxanH2">Christine Novakovic – eine Bankmanagerin mit kometenhaften Aufstieg</h2>
<p class="MsoNormal">Sechs Jahre lang bis zu ihrem Abschluss als <strong>Diplom</strong>-<strong>Kauffrau</strong> studierte Christine Novakovic an der Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi in Mailand. Nach ihrem Studium mit den <strong>Schwerpunkten</strong> <strong>Betriebswirtschaft</strong> und <strong>Europäisches</strong> <strong>Wirtschaftsrecht</strong> begann Novakovic 1990 als <strong>Trainee</strong> bei der <strong>Dresdner</strong> <strong>Bank</strong> in Mailand. Ihre Karriere ging danach steil bergauf.</p>
<p class="MsoNormal">Bereits 1996 wurde die Diplom-Kauffrau Leiterin Treasury für Zentraleuropa bei der <strong>Citibank</strong> <strong>AG</strong> in <strong>Frankfurt</strong> <strong>am</strong> <strong>Main</strong>. Ein Jahr später war sie verantwortlich für das <strong>Optionsscheingeschäft</strong> und stieg 1999 in den <strong>Vorstand</strong> <strong>der</strong> <strong>Citibank</strong> auf. Zwei Jahre später übernahm Christine Novakovic den <strong>Vorstandsvorsitz der Citibank Privatkunden AG Deutschland</strong>. Bereits im Mai 2004 verließ sie die Citibank wieder. Für wenige Monate war die in Südtirol geborene <strong>Bankmanagerin</strong> im Vorstand der <strong>HypoVereinsbank AG</strong> aktiv, bevor die Bank von der italienischen UniCredit übernommen wurde.</p>
<h3 class="ThoxanH3">Seit 2005 ist es still um die ehemals schillernde Frontfrau</h3>
<p class="MsoNormal">Was ist aus Christine Novakovic geworden, die 2003 von der <strong>Wirtschaftswoche</strong> zur „Managerin des Jahres“ erklärt wurde? Ihre Begründung ist kurz und knapp: „Ich möchte nicht mehr so eine ferngesteuerte Maschine sein.&#8221; Bei der Citibank habe sie &#8220;gearbeitet wie eine Wahnsinnige&#8221;, mehrere Jahre als Alleinstehende nach der ersten gescheiterten Ehe. „Letztlich wollte ich schon mit vierzig eine Auszeit, die Kinderfrage spielte da auch mit rein.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">Heute lebt die 45-Jährige mit ihrem Mann in Zürich und arbeitet nebenbei als Schmuckhändlerin, einer alten Leidenschaft von ihr. So ganz die Finger vom Bankgeschäft kann Christine Novakovic allerdings auch nicht lassen. Seit April 2008 ist sie Mitglied im Aufsichtsrat des schwedischen Finanzdienstleistungskonzerns <a title="SEB" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skandinaviska_Enskilda_Banken">SEB</a>.</p>
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		<title>Bei der Unternehmensnachfolge wackelt oft die Finanzierung</title>
		<link>http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/bei-der-unternehmensnachfolge-wackelt-oft-die-finanzierung/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 12:38:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
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		<description><![CDATA["Wenn sich ein Unternehmer ausgerechnet jetzt einen Nachfolger außerhalb der Familie suchen muss, stellt die Finanzierung das größte Problem dar", bedauert der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Hans Heinrich Driftmann. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn sich ein Unternehmer ausgerechnet jetzt einen Nachfolger außerhalb der Familie suchen muss, stellt die Finanzierung das größte Problem dar&#8221;, bedauert der Präsident der <a title="dihk" href="http://www.dihk.de/">Deutschen Industrie- und Handelskammer</a><span> </span>(DIHK), Hans Heinrich Driftmann. Die <strong>Wirtschafts</strong>- und <strong>Finanzkrise</strong> trifft besonders den <strong>Generationswechsel</strong> im <strong>deutschen</strong> <strong>Mittelstand</strong> – dem größten Arbeitgeber in der Bundesrepublik.</p>
<h2 class="ThoxanH2">DIHK legt Report mit 23.000 Gesprächen zur Unternehmensnachfolge vor</h2>
<p>Dem Bericht zufolge gefährde eine nicht ausreichende Finanzierung einen Großteil der befragten Unternehmen. Konkret seien das 17.000 der 23.000 befragten Unternehmen mit insgesamt 160.000 Beschäftigten. Als „besorgniserregend“ beschreibt Driftmann die Situation. Besonders bei den wichtigsten Finanzierungsinstrumenten der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> „knirsche“ es: dem Bankkredit und dem Beteiligungskapital.</p>
<p class="MsoNormal">„Zwar ist eine <strong>Unternehmensübergabe</strong> immer risikoreich und komplex&#8221;, berichtet der DIHK-Präsident. „Doch angesichts der allgemeinen Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen, der unsicheren wirtschaftlichen Perspektiven und der eigenen Probleme scheuen Kreditinstitute und Beteiligungskapitalgeber derzeit vielfach ein Engagement.&#8221;</p>
<h3 class="ThoxanH3">Risiko bei Firmenübergaben normalerweise geringer</h3>
<p>Gegenüber Existenzgründern, die bei Null anfangen, werden bei Unternehmensübergaben bereits bestehende Betriebe mit etablierten Geschäftsmodell übergeben. Der Kapitalgeber solle in diesem Fall auch die Perspektive des Unternehmens höher gewichten, fordert der DIHK-Präsident. Dennoch müssen natürlich auch die neuen Konzepte und Pläne des Nachfolgers im Unternehmen den potenziellen Kapitalgeber überzeugen.</p>
<p>Die Nachfolge-Problematik in Deutschland werde sich nach Einschätzung von Driftmann weiter verschärfen. „Gewinn- und Umsatzeinbrüche durch die Krise schmälern den Unternehmenswert. Die Preisvorstellungen von Übergeber und Nachfolger fallen dadurch künftig wieder weiter auseinander. Zudem wird die demografische Entwicklung die Suche nach einem geeigneten Nachfolger schwieriger machen: Einer steigenden Zahl von Übergebern steht eine deutlich sinkende Zahl von potenziellen Nachfolgern gegenüber.&#8221;</p>
<p>Planen Sie daher nachsichtig und vorausschauend Ihre Unternehmensnachfolge. Den <a title="DIHK-Nachfolgereport 2009" href="http://www.dihk.de/download.php?dload=http://www.dihk.de/inhalt/download/nachfolgereport_09.pdf">DIHK-Nachfolgereport 2009</a> können Sie sich hier herunterladen.</p>
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		<title>Arbeitnehmer in der Unternehmensnachfolge (37)</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 06:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Entlassungen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnkürzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgeplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem Märchen von der Unternehmensnachfolge war die Reise durch den Märchenwald ohne Probleme verlaufen. Lediglich der Abschied der sieben Zwerge von ihrem Schneewittchen geriet zu einer innigen und rührseligen Angelegenheit...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wichtiger Faktor schon in der Nachfolgeplanung</h2>
<p>In unserem Märchen von der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> war die Reise durch den Märchenwald ohne Probleme verlaufen. Lediglich der Abschied der Sieben Zwerge von ihrem Schneewittchen geriet zu einer innigen und rührseligen Angelegenheit, kamen die Gesellen doch so schlecht ohne ihre schöne Chefin aus, die die Zwerge an den <strong>Unternehmer</strong> vermittelt hatte.</p>
<p>Als die Sieben Zwerge jedoch wieder an die Arbeit gehen wollten – schließlich musste in ihrer Abwesenheit eine Menge liegen geblieben sein – sahen sie, wie die übrige Belegschaft nur widerwillig und mit Gram ihre Arbeit verrichtete. Da fragte der erste Zwerg: &#8220;Hey, was ist los mit euch? Warum seid ihr denn so schlecht gelaunt und begrüßt uns nicht mit einem &#8216;Hei-ho-hei-ho, was sind wir alle froh&#8217;, so wie es unter Holzarbeitern Brauch ist?&#8221;</p>
<p>Da erhob einer der leitenden Angestellten, der Forstingenieur Herr Specht, das Wort: &#8220;Der <strong>Unternehmer</strong> will einige von uns entlassen. Die anderen Angestellten, die bleiben dürfen, müssen künftig länger arbeiten, erhalten gleichzeitig jedoch weniger Lohn.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wie schlecht, Herr Specht&#8221;, sagte da der zweite Zwerg&#8221;, bevor der dritte hinzufügte: &#8220;Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Der <strong>Unternehmer</strong> arbeitet mit uns seit über 427 Jahren zusammen, und hat in dieser Zeit nicht einen einzigen von uns entlassen.&#8221; Doch die Belegschaft hatte von der Gesellschafterin Heike Hexler etwas anderes gehört, und wollte den Worten der Zwerge daher keinerlei Glauben schenken.</p>
<p>Der <strong>Unternehmer</strong> befand sich indes mit dem Königssohn, Hänsel und Gretel in seinem Büro. Schließlich wollten die Geschäfte wieder aufgenommen und auch die <strong>Unternehmensnachfolge</strong> geplant werden. Hänsel sollte etwas über <strong>Unternehmensführung</strong> lernen, während sich der Märchenprinz einen Überblick über die <strong>Finanzen</strong> verschaffen sollte – auch, wenn der verwöhnte Prinz wenig von dieser Materie verstand.</p>
<p>Der <strong>Unternehmer</strong> erschrak, als er merkte, wie viele Kunden sich in seiner Abwesenheit beschwert hatten, weil Lieferungen ausblieben, nur zum Teil erfolgten oder allzu fehlerhaft waren. Wutentbrannt rannte der Chef zu seinen Arbeitnehmern, um sie zur Rede zu stellen.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h3>Endlich findet in der Unternehmensnachfolge ein Gespräch mit der Belegschaft statt</h3>
<p>Als er nach einem langen und wütenden Wortschwall wieder Luft holte, nutzte der leitende Angestellte, Herr Specht, die Gelegenheit, das Wort an seinen Chef zu richten: &#8220;Herr <strong>Unternehmer</strong>, ich weiß, sie haben über mehrere Jahrhunderte viel für uns getan und nicht einen von uns entlassen. Doch jetzt, da die <strong>Unternehmensnachfolge</strong> naht, wollen sie sich mit <strong>Entlassungen</strong>, verlängerten Arbeitszeiten und <strong>Lohnkürzungen</strong> gesund schrumpfen. Das ist nicht rechtens, waren wir alle doch immer äußerst loyal zu Ihnen.&#8221;</p>
<p>Der <strong>Unternehmer</strong> wusste nicht, wie ihm geschah, hatte er doch nichts von alledem vor. Als sein leitender Angestellter, Herr Specht, ihm verriet, dass seine Partnerin Heike Hexler die Gerüchte in die Welt gestreut hatte, war der Unternehmer außer sich vor Wut. Doch zornig war er vor allem über sich selbst. Denn zum einen wusste er ja nicht, dass die Gesellschafterin über die Wendungen in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> Bescheid wusste und sich so zu rächen versuchte, zum anderen war ihm bewusst, dass es längst den der Zeit gewesen war, seine <strong>Arbeitnehmer</strong> über den Stand der <a title="Nachfolgeplanung" href="http://www.hadenfeldt.de/nachfolgeplanung.html"><strong>Nachfolgeplanung</strong></a> zu informieren. Wie viel Ärger und Geld wäre ihm dadurch erspart geblieben!</p>
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		<title>In der Unternehmensnachfolge den rechten Pfad einschlagen (27)</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 06:12:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die sieben Zwerge hatten in der Zwischenzeit dem Unternehmer eine Brieftaube gesandt... auch wenn dies natürlich nicht der schnellste Weg war. Schneewittchen schalt sie, hatten die Gesellen schon wieder ihre Handys verloren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sieben Zwerge hatten in der Zwischenzeit dem <strong>Unternehmer</strong> eine Brieftaube gesandt &#8230; auch wenn dies natürlich nicht der schnellste Weg war. Schneewittchen schalt sie, hatten die Gesellen schon wieder ihre Handys verloren. &#8220;Könnt ihr nicht einmal auf euer Zeug aufpassen. Jetzt muss ich schon wieder mit euch auf den Basar fahren. Und ihr wisst doch, dass die Trolle einen immer übers Ohr hauen wollen. Das tut doch so weh.&#8221; Via<strong> E-Mail</strong> oder <strong>Skype</strong> war auch nichts zu machen. Die Trojaner hatten schon wieder ihren <strong>Computer </strong>befallen und weigerten sich standhaft, ihre Truppen abzuziehen.</p>
<p>So vergingen einige Tage, bis die Nachricht über den Verbleib von Hänsel und Gretel den <strong>Unternehmer</strong> erreichte. Der Königssohn, der ihm während der Reise nicht von der Seite wich, schlug vor, den Kindern Hänsel und Gretel ein paar <a title="Liquiditaet-im-erbfall" href="http://www.hadenfeldt.de/liquiditaet.html"><strong>liquide Mittel</strong></a> als Geschenk mitzubringen.</p>
<p>&#8220;Bedenke&#8221;, sprach der Märchenprinz, &#8220;dein Sohn und dein schönes Töchterlein haben sich in der Zwischenzeit doch sehr geplagt. Da du in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> einst den falschen Weg wähltest, solltest du dir nun umso mehr Mühe geben. Allein deshalb, um deine Kinder für die Unternehmensnachfolge zu begeistern. Wer möchte schon ein Unternehmen beerben, dem die notwendige <strong>Liquidität</strong> fehlt?&#8221;</p>
<p>&#8220;Recht hast du&#8221;, antwortete der Unternehmer. &#8220;Ich werde deinen weisen Ratschlag befolgen. Du wirst später einmal ein guter König sein. Beinahe könnte ich mir dich als <strong>Unternehmensnachfolger</strong> für mein Unternehmen vorstellen. Du scheinst die Gretel ja auch gerne zu haben, sonst wärst du wohl kaum so lange in meiner <strong>Gesellschaft</strong>.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Auch auf dem rechten Weg kann die Unternehmensnachfolge ins Wanken geraten</h2>
<p>Obwohl sich zeigte, dass der <strong>Unternehmer</strong> noch etwas wankelmütig war, schien die Unternehmensnachfolge langsam wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Der erste Schritt war getan: Er war sich seiner Liebe zu den Kindern Hänsel und Gretel und auch ihrer Fähigkeiten in der <strong>Unternehmensführung</strong> wieder bewusst. Zudem dachte er endlich über das Thema der <a title="liquiditaet-im-erbfall" href="http://www.hadenfeldt.de/liquiditaet-im-erbfall.html"><strong>Liquidität im Erbfall</strong></a> nach. Jedoch ließ seine Wankelmütigkeit den Verdacht aufkommen, er könnte auch in Zukunft das eine oder andere falsche Gewicht in die Waagschale legen.</p>
<p>In unserem Märchen von der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> kann man an dieser Stelle entnehmen, dass die Einstellung des Unternehmers eine wichtige Voraussetzung für eine stringente <strong>Nachfolgeplanung</strong> ist. Die Zügel fest in den Händen halten, lautet die Devise. Die erste Lektion in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> hatte der Unternehmer jedoch hinter sich gelassen: In einem <strong>Familienbetrieb</strong> zählt die Familie, gerade in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong>. Ihm war nun klar, dass er seine Kinder nun gleichberechtigt behandeln musste. Er, der mächtige Unternehmer, hatte seine Fähigkeiten über so viele Jahre erfolgreich in das eigene <strong>Lebenswerk</strong> eingebracht. In der <strong>Unternehmensnachfolge</strong>, so war ihm nun klar, waren auch andere Fertigkeiten gefordert. Doch gerade das Ausbalancieren, so wird der Unternehmer noch erfahren, wird sich später als besondere Herausforderung erweisen &#8230;</p>
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		<title>Dem Nachfolger mit Rat und Tat zur Seite stehen (21)</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 13:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
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		<description><![CDATA[„Junge, Junge“, sprach der Unternehmer zu sich, „hoffentlich bringe ich die Goldmarie dazu, ihr Gold nun doch in mein Familienunternehmen zu investieren.  Als Nachfolgerin täte sie mir gefallen, auch wenn ich nicht das Gold bekomme, das ich mir für mein Unternehmen gewünscht hätte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Junge, Junge&#8221;, sprach der <strong>Unternehme</strong>r zu sich, &#8220;hoffentlich bringe ich die Goldmarie dazu, ihr Gold nun doch in mein <strong>Familienunternehmen</strong> zu investieren. Als Nachfolgerin täte sie mir gefallen, auch wenn ich nicht das Gold bekomme, das ich mir für mein <strong>Unternehmen</strong> gewünscht hatte. Dafür stehen meinem <strong>Familienunternehmen</strong> ausreichend <a title="Liquidität im Erbfall" href="http://www.hadenfeldt.de/liquiditaet-im-erbfall.html">liquide Mittel</a> zur Verfügung, um für die Zukunft gerüstet zu sein.&#8221;</p>
<p>Der <strong>Unternehmer </strong>machte sich auf den Weg ins Bettenlager, in dem die Goldmarie während des Studiums jobbte. Es war ein schönes und fleißiges Mädel, das sich nicht viel aus Geld machte. Bestimmt wäre sie auch heute noch bereit, ihr ganzes Gold für die Knusperhäuschen GmbH herzugeben.</p>
<p>Als der <strong>Unternehmer</strong> die junge Goldmarie erblickte, lachte sein Herz vor Freude. Zum einen war er von ihrer Schönheit geblendet, zum anderen assoziierte er ihr güldenes Haar mit dem zu erwarteten Goldregen. Geschwind wollte er ihr sein Angebot erneut unterbreiten, doch er kam beim besten Wille nicht zu Worte. &#8220;Werter Herr&#8221;, sprach sie, &#8220;stellen Sie sich vor, was mir widerfahren ist. Da sitze ich am Brunnen, um für unsere Kopfkissen im Bettenlager neue Federn von den Hühnern zu rupfen, fällt mir glatt meine Haarspange ins Wasser. Als Meisterin des Märchenlandes im Turmspringen bin ich natürlich sofort hinterher gesprungen. Doch leider hatte ich mir den Kopf gestoßen und verlor die Besinnung, und als ich erwachte und wieder zu mir kam, war ich auf einer schönen Wiese, wo die Sonne schien und viele tausend Blumen standen.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Von einer gestandenen Unternehmerin kann die Nachfolgerin viel lernen – gleiches gilt für männliche Pendants</h2>
<p>Irgendwann kam ich zu einem riesigen Unternehmen. Aus einem der Fenster schaute eine alte Frau. Weil sie aber so große Zähne hatte, bekam ich Angst und wollte fortlaufen. Die alte Frau aber rief mir nach: &#8220;Was fürchtest du dich, liebes Kind, vor einem so großen <strong>Unternehmen</strong>? Bleib bei mir, wenn du alle Arbeit im Hause ordentlich tun willst, so soll es dir gut gehen. Du musst in meinem Bettenimperium nur ein Praktikum machen und die Kopfkissen immer fleißig aufschütteln, dass die Federn fliegen. Gleichzeitig bringe ich dir alles bei, was du über die <strong>Unternehmensführung</strong> wissen musst. Ich will dich leiten, damit du nach der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> die Zügel alleine und doch fest in den Händen halten kannst.</p>
<p>Na, ich dachte ja erst, die Gute hätte nicht mehr alle Tassen im Schrank. Aber glauben Sie mir, sie hatte all ihr Geschirr beisammen und war zudem eine tüchtige Geschäftsfrau. Wie viel ich von der alten Frau Holle gelernt habe …&#8221;</p>
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		<title>Unternehmensnachfolge oder Familie: Im Wechselbad der Gefühle (11)</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 08:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
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		<description><![CDATA[Da fing Gretel an zu weinen und sprach: “Wie sollen wir nun aus dem Wald kommen?” Hänsel aber tröstete sie: “Wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist, dann wollen wir den Weg schon finden.”]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da fing Gretel an zu weinen und sprach: &#8220;Wie sollen wir nun aus dem Wald kommen?” Hänsel aber tröstete sie: &#8220;Wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist, dann wollen wir den Weg schon finden.” Und als der volle Mond aufgestiegen war, so nahm Hänsel sein Schwesterchen an der Hand und ging den Kieselsteinen nach, die schimmerten wie neugeschlagene Batzen und zeigten ihnen den Weg.</p>
<p>Sie gingen die ganze Nacht hindurch und kamen bei anbrechendem Tag wieder zu ihres Vaters Haus. Sie klopften an die Tür, und als der <strong>Unternehmer</strong> aufmachte und sah, dass es Hänsel und Gretel waren, sprach er: &#8220;Ach, meinen lieben <strong>Nachkommen</strong>. Ich dachte, ihr wolltet gar nicht mehr aufhören, zu arbeiten, und hättet euren Vater gar nicht mehr an eurer <strong>Unternehmung</strong> teilhaben lassen wollen. Das brach mir beinahe das Herz, so dass befürchtete, ihr kommt sehr wohl ohne mich aus. Doch nun habt ihr ja wieder zu mir gefunden. Ich sehe, ihr braucht mich doch noch.&#8221; Da freute sich der <strong>Unternehmer</strong>, denn es war ihm zu Herzen gegangen, dass er seine Kinder allein zurückgelassen hatte.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Eine tiefe Verbundenheit innerhalb der Familie erleichtert die Unternehmensnachfolge</h2>
<p>Gerade in mittelständischen Betrieben ist die Unternehmensnachfolge eng mit der Familie verbunden. Auch wenn deutsche Familienunternehmen natürlich nicht so radikal vorgehen, wie der Unternehmer in unserem Märchen, werden Söhne, Töchter oder Enkelkinder häufig von der Nachfolgeplanung ausgeschlossen. Gründe hierfür können sein:</p>
<ul>
<li>Fehlende Offenheit</li>
<li>Fähigkeiten werden nicht erkannt</li>
<li>Verschiedene Meinungen</li>
<li>Ansichten zu Lebensstil und Lebensplanung</li>
<li>Streitigkeiten</li>
</ul>
<p>Diese Aspekte bedingen sich gegenseitig, so dass eine vollständige Trennung nicht möglich ist. Unter Umständen geht das Gleichgewicht in der Unternehmensnachfolge verloren, bis es schließlich in der Familie eskaliert &#8211; so, wie wir es in diesem Märchen beim Unternehmer und seinen Nachkommen erleben.</p>
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		<title>Von Bergen und Kieselsteinen: Gefahren in der Unternehmensnachfolge (09)</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 06:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Familienbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtteil]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Da weinte die Gretel und sprach schluchzend zu Hänsel: „Nun ist’s geschehen. All unsere Pläne, den Familienbetrieb zu verkaufen und im Schlaraffenland ein schönes Leben mit Happy Hour und Sing-Sang zu gönnen, sind dahin.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da weinte die Gretel und sprach schluchzend zu Hänsel: &#8220;Nun ist’s geschehen. All unsere Pläne, den <strong>Familienbetrieb</strong> zu verkaufen, um uns im Schlaraffenland ein schönes Leben mit Happy Hour und Karaoke zu gönnen, sind dahin.&#8221; &#8212; &#8220;Still, Gretel&#8221;, sprach Hänsel, &#8220;gräme dich nicht. Du glaubst doch wohl nicht, dass ich auf meinen schönen <strong>Pflichtteil</strong> verzichte. Ich will uns schon helfen.&#8221;</p>
<p>In fester Absicht, den Plan des Vaters zu vereiteln, schlich Hänsel des Nachts aus dem Haus. Im hellen Mondenschein glitzerten die Kieselsteine vor dem Haus wie funkelnde Diamanten. Hänsel bückte sich und steckte so viele in sein Rocktäschlein, als nur hinein wollten. Dann ging er wieder zurück, sprach zu Gretel: &#8220;Sei getrost, liebes Schwesterchen, und schlaf nur ruhig ein, Gott wird uns nicht verlassen,&#8221; und legte sich wieder in sein Bett.</p>
<p>Der <strong>Unternehmer</strong> lag derweil in seinem Bett und schlummerte vor sich hin. Natürlich ahnte er nicht, dass er Gefahr lief, schon bald über die Kieselsteine seiner Kinder zu stolpern.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Die Waagschale in der Unternehmensnachfolge: Kleine Gewichte mit großer Wirkung</h2>
<p>Hänsel hatte zwar lediglich einige kleine Kieselsteine gesammelt, da er seine Nachfolge nicht unnötig beschweren wollte. Es sollte sich jedoch zeigen, wie schwer selbst kleine Fehler in der Unternehmensnachfolge wiegen und somit große Wirkungen nach sich ziehen können.</p>
<p>Insbesondere bei der Nachfolgeregelung kommt es auf eine sorgfältige Planung an. So war es selbst im Märchenwald kein Märchen, dass das Schreiben eines Testaments nicht ohne anwaltliche Beratung vonstatten ging. Dennoch stand in der Bibliothek der Sagen und Märchen auch so manches (schlechte) Märchen (&#8220;Fachbücher&#8221;), die die bewusst versäumten, auf die Notwendigkeit einer umfassenden Rechtsberatung hinzuweisen.</p>
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