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	<title>Unternehmensnachfolge Weblog » Liquidität im Erbfall Erbschaftssteuer Vermögen Immobilien &#187; Unternehmensberater</title>
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	<description>Unternehmensnachfolge Weblog » Liquidität im Erbfall Erbschaftssteuer Vermögen Immobilien</description>
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		<itunes:subtitle>Unternehmsnachfolge Podcast der Hadenfeldt GmbH uuml;ber das Mauml;rchen von der Unternehmensnachfolge, erzauml;hlt von Finanzberater Claus Hadenfeldt.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Finanzberater Claus Hadenfeldt erzauml;hlt das Mauml;rchen von der Unternehmensnachfolge und zeigt, wie eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge gelingt.</itunes:summary>
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		<title>Ende gut, alles gut (88)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem der Gerichtsrat Walter gegangen war, saß der Unternehmer noch lange vor dem Kamin und starrte in die glühenden Kohlen. Er konnte und wollte noch nicht zu Bett gehen. Zu sehr wühlten ihn die Gedanken um die märchenhafte Unternehmensnachfolge auf. Er erinnerte sich voller Scham an die unfreiwillige Vertreibung seiner Kinder, Hänsel und Gretel, an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Gerichtsrat Walter gegangen war, saß der Unternehmer noch lange vor dem Kamin und starrte in die glühenden Kohlen. Er konnte und wollte noch nicht zu Bett gehen. Zu sehr wühlten ihn die Gedanken um die märchenhafte Unternehmensnachfolge auf. Er erinnerte sich voller Scham an die unfreiwillige Vertreibung seiner Kinder, Hänsel und Gretel, an die unsägliche Partnerschaft mit der Teilhaberin Heike Hexler. Auch die falsche Beratung des Dorfrichters Adam wollte ihm nicht aus dem Sinn gehen.</p>
<p>Er war so froh, nun endlich auf dem richtigen Weg zu sein, die Unternehmensnachfolge aktiv und erfolgreich zu gestalten. Mit der Unterstützung des Gerichtsrats sollte es wohl gelingen. Obschon noch viele Fragen offen waren, hatten die Erfahrungen und Erlebnisse der vergangenen Zeit viele neue Erkenntnisse gebracht. Zufrieden lehnte sich der Unternehmer in seinem Sessel zurück und hing weiter seinen Gedanken nach.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h3>Das vorläufige Ende des Märchens von der Unternehmensnachfolge</h3>
<p><strong>Ende gut, alles gut?</strong> &#8211; Es klingt beinahe so, liebe Leser des Märchens von der Unternehmensnachfolge. Und so findet diese Geschichte nach 88 Folgen nun ihr vorläufiges Ende. Wie es weitergeht? &#8211; Das steht noch nicht fest, schließlich gilt es auf dem Weg zu einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge weitere Schritte zu bewältigen.</p>
<p>Mein Team und ich hoffen, dass Ihnen das Lesen des Märchens ebenso viel Freude bereitet hat, wie uns das Schreiben der wundersamen Geschichten. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und auf weitere Anregungen. Hinterlassen Sie doch gerne einen Kommentar, wie Sie das Märchen von der Unternehmensnachfolge weiterschreiben würden, welche Aspekte aus Ihrer Sicht &#8220;märchenhaft&#8221; sind und welche Figuren Ihnen im Märchenwald noch gefehlt haben.</p>
<p>Vielleicht gibt es dann bald weitere Folgen mit dem Unternehmer, seinen Kindern Hänsel und Gretel, dem Dorfrichter Adam, den Sieben Zwergen und vielen weiteren märchenhaften Zeitgenossen. Bis dahin unterhalten wir Sie weiterhin mit aktuellen Blog-Artikeln und Berichten zum Thema Unternehmensnachfolge.</p>
<p>Viele Grüße aus dem Märchenland,<br />
<em>Ihr Claus Hadenfeldt</em></p>
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		<title>Interview mit dem Feuerspringer Uwe Dörger</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 15:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer die Feuerspringer von Montana (USA) kennt, weiß, dass diese das Feuer immer direkt aus dem Brandherd heraus bekämpfen und löschen. Danach wird aufgeräumt und anfänglich beim Wiederaufbau unterstützt. In gleicher Weise hilft der "Feuerspringer" Uwe Dörger bei der Unternehmensnachfolge, wie er uns im Interview erzählt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="text-align: left; float:left; padding-right:15px;" title="Der Feuerspringer Uwe Dörger" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/2009/11/uwe-doerger.jpg" alt="ger" width="140" height="185" />Wer die <a title="Feuerspringer von Montana" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerspringer" target="_blank">Feuerspringer von Montana</a> (USA) kennt, weiß, dass diese das Feuer immer direkt aus dem Brandherd heraus bekämpfen und löschen. Danach wird aufgeräumt und anfänglich beim Wiederaufbau unterstützt. In gleicher Weise hilft <a title="Feuerspringer Uwe Dörger" href="http://www.feuer-springer.de" target="_blank">der &#8220;Feuerspringer&#8221; Uwe Dörger</a> bei der Unternehmensnachfolge, wie er uns im Interview erzählt&#8230;</p>
<div>
<p><strong>Sie bezeichnen sich als &#8220;Feuerspringer in brenzligen unternehmerischen Situationen&#8221; &#8211; was bedeutet das genau?</strong></p>
<p>Als Feuerspringer werde ich sehr häufig in Unternehmen gerufen, in denen es wirtschaftlich zu einer Schieflage gekommen ist. Die Situation kann u. a. so negativ sein, dass diese Unternehmen kurz vor der Insolvenz stehen. Ein weiterer  Grund meines Einsatzes ist die nicht geklärte Unternehmensnachfolge, die ein Unternehmen in wirtschaftlich schwierige Situation bringen kann. Hier unterschätzen viele Unternehmer das mögliche negative Rating bei Banken. Die sich daraus ergebenen Konsequenzen können sehr schnell dramatische Ausmaße annehmen.</p>
<p><strong>Was unterscheidet Sie als &#8220;Feuerspringer&#8221; in Unternehmen denn von &#8220;Nicht-Feuerspringern&#8221;?</strong></p>
<p>Jeder &#8220;Feuerspringer&#8221; und auch &#8220;Nicht-Feuerspringer&#8221; hat grundsätzlich seine eigene Daseinsberechtigung. Mein Potential greift am besten in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die inhabergeführt sind. Häufig kommt es vor, dass &#8220;Berater&#8221; Analysen in Unternehmen durchführen, einen Maßnahmenplan empfehlen und der Auftrag damit erledigt ist. In meinen Erstgesprächen mit den jeweiligen Unternehmern gibt es immer ein erstes Vieraugengespräch, in dem ich mir alle Belange, Sorgen und Nöte des Inhabers anhöre. Danach entscheiden wir gemeinsam, ob ich der richtige Partner in dieser schwierigen Unternehmenssituation sein kann.</p>
<p>Es muss vom Verständnis des Auftraggebers nicht nur einen schriftlichen, sondern auch einen moralischen Auftrag zur Veränderungsbereitschaft geben. Ist das nicht vor der eigentlichen Arbeit geklärt, bin ich nicht der richtige Partner. Ich verstehe mich als ehrlichen und konstruktiven Partner, der versucht, Emotionalität in sachbezogene Argumente und Hilfestellungen umzuwandeln. In den meisten Fällen setzt uns dabei der Zeitfaktor sehr enge Grenzen.</p>
<p><strong>Welche Brände in Unternehmen können Sie noch löschen, und wo lässt sich nichts mehr retten?</strong></p>
<p>Die gelebten und erfahrenen Situationen sind so unterschiedlich wie sie nur sein können. Wenn ein Unternehmen nach den gesetzlichen Statuten insolvent ist, kann ich daran nichts mehr ändern. Durch die enge Zusammenarbeit mit Insolvenzfachanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern, ist das Überprüfen der gesetzlichen und wirtschaftlichen Situation einer der ersten Maßnahmen.</p>
<p>Hierbei helfen entscheidend die Klassiker unter den Kontrollinstrumentarien, eine aktuelle BWA und die OPOS-Listen. Die Aktualität dieser Unterlagen sagt schon viel über den Status im Unternehmen aus. Sind die vorhandenen Daten älter als zwei oder drei Monate, gibt es einen ersten Indikator für den Grund der wirtschaftlichen Situation. Leider kommt es viel zu oft vor, das Unternehmer ihre selbst erwirtschafteten Zahlen nicht, oder nur teilweise kennen.</p>
<p>In einigen Fällen konnte ich erfolgreich mit einem Insolvenzfachanwalt zusammen arbeiten. Dieser hat im Vorwege die unternehmerische Situation mit begutachtet und deutlich vor der Insolvenz das eine oder andere harte aber konstruktive Gespräch mit Banken und Lieferanten geführt. Dadurch, dass die Emotionalität aus dem Gespräch herausgenommen wird, hat man schon die Möglichkeit etwas zu bewirken.</p>
<p>Wenn allen Marktteilnehmern klar ist, dass es bei Nichteinigung nur noch den Weg über die Insolvenz gibt und für den Partner letztlich nur noch eine Quote übrig bleibt, ist der Verhandlungsspielraum für eine Einigung grundsätzlich gegeben. Hier ist sehr viel Diplomatie und Fingerspitzengefühl erforderlich, da immer die Emotionalitäten beider Seiten berücksichtigt werden wollen und man auch für die Gegenseite Verständnis aufbringen sollte.</p>
<p><strong>In Deutschland scheitern viele der jährlich rund 70.000 Unternehmensnachfolgen. Wie gehen Sie in diesem speziellen Bereich vor, um ein Scheitern zu verhindern?</strong></p>
<p>Solange es um fachbezogene Themen geht, ist die direkte Vermittlung zwischen den Parteien eine meiner konfliktmindernden Maßnahmen. Dabei versuche ich, dass sich die Konfliktparteien jeweils über mich austauschen und den direkten Kontakt vermeiden. Das wichtigste dabei ist, sich nicht auf eine &#8220;Seite&#8221; zu schlagen, sondern sehr ernst an der Erhaltung der Neutralität zu arbeiten. Die Erfahrung lehrt, vor Ort und im entscheidenden Moment ist das leider fast nie möglich. Das macht den Unterschied zwischen Coaching und Mediation aus. In einer solchen Situation arbeite ich häufig erfolgreich mit Mediatoren zusammen.</p>
<p>Wenn schon früh ein Mediator eingeschaltet wird, besteht die Möglichkeit die nicht ausgesprochenen Konflikte zwischen dem Unternehmer und seinem Nachfolger zu erkennen und offen anzusprechen. Dabei kann der Mediator immer wieder in schwierigen Situationen einbezogen werden, um die Erwartungshaltungen (die bei beiden Parteien sehr häufig sehr unterschiedlich sind) auf ein gemeinsames Level zu heben. Wichtig dabei ist, mit Mediatoren zusammen zu arbeiten, die bereits häufiger speziell in diesem Bereich fachlich Mediationen durchgeführt haben.</p>
<p><strong>Eine frühzeitige Nachfolgeplanung in mittelständischen Unternehmen trägt entscheidend zu einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge bei. Begleiten Sie als &#8220;Feuerspringer&#8221; Unternehmen in Deutschland auch über Jahre bis hin zu Jahrzehnten, oder bleibt es hier bei einem kurzfristigen Einsatz?</strong></p>
<p>Mein optimaler Einsatzzeitraum liegt zwischen drei Monaten und einem Jahr. In diesem Zeitraum kann ich die Veränderungen in Unternehmen zielgerichtet durchführen. Danach besteht die Gefahr, dass die Veränderungsprozesse nicht mehr auf die Akzeptanz in Unternehmen stoßen, die zwingend erforderlich ist, um einen Umkehrprozess zu erwirken. Alles was sich nicht in diesem Zeitraum an Maßnahmen durchsetzen lässt, wäre danach sehr schwierig und wahrscheinlich nicht erfolgswirksam durchzusetzen. In einigen Fällen habe ich Unternehmen auch über längere Zeiträume unterstützt. Dann sprechen wir aber immer von ein bis zwei Beratertagen im Monat.</p>
<p><strong>Endet Ihre Arbeit im Unternehmen, wenn das Feuer gelöscht ist, oder sind Sie auch noch bei den anschließenden Aufräumarbeiten dabei?</strong></p>
<p>Je nach Engagement helfe ich auch bei den Aufräumarbeiten. Ein Aspekt ist immer wieder das Thema Personal. Gerade in Krisensituationen zeigt sich, welcher Mitarbeiter zum Unternehmen steht und wer mit der Arbeitssituation möglicherweise überfordert ist. Diese Personalthemen sind gerade in kleineren Unternehmen oft sehr sensibel. Häufig besteht eine enge Verbindung zum &#8220;Chef&#8221; und aus falschem Verständnis oder aus falscher Rücksichtnahme werden keine Personalentscheidungen getroffen und kritische Gespräche vermieden.</p>
<p>Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass es hier nicht um das Thema &#8220;Personalabbau, aber wie?&#8221; geht, sondern das offene Ansprechen von etwa möglicher fehlender Mitarbeiterqualifikation und die Bearbeitung von Problemstellungen im Vordergrund stehen. Diese Dinge offen mit anzusprechen und die beteiligten Personen an einen Tisch zu holen, gehört mit zu meinem Aufgabenbereich. Aber auch Finanzierungsfragen, Unterstützung bei der Entwicklung von Produkten, zukünftiger Marktauftritt oder Einführung von Controllinginstrumenten sind Einsatzfelder bei &#8220;Aufräumarbeiten&#8221; gewesen.</p>
<p><strong>Sie bieten auch Seminare an: Wann ist der richtige Zeitpunkt, daran teilzunehmen? Etwa auch dann noch, wenn ich im Unternehmen bereits einen Brandherd habe?</strong></p>
<p>Schöne Frage. Wie geht eine Führungskraft mit außergewöhnlichen Stresssituationen um? Wie ist sein Kommunikationsverhalten in der Krisensituation? Und noch mehr aufkommende Fragen, die sich jeder selber in einer kritischen Unternehmenssituation stellt. Ja, auch und gerade in einer solchen schwierigen Phase in einem Unternehmen sollte die betroffene Person diese Möglichkeit nutzen, seine eigene Situation einmal von außen betrachten zu können. Sich als Verantwortlicher losgelöst vom Alltagsgeschäft Instrumente zu erarbeiten, die einen selbst gefestigter mit der Krisensituation umgehen lassen. Selber zu erkennen wie ich als Führungskraft wirke und gestärkt meinen Umgang mit der Situation meistern kann.</p>
<p><strong>Welche Unternehmen können sich an Sie wenden, und welche können Sie nicht betreuen?</strong></p>
<p>Ich arbeite gern mit Unternehmen zusammen, die zwischen 10 und 200 Mitarbeiter beschäftigen. Dabei spielt die Branche eine untergeordnete Rolle. Von Vorteil wäre, wenn das Unternehmen inhabergeführt ist. Der individuelle Anspruch und die Problemstellung des Kunden bestimmen meinen Einsatz, daher gibt es Bereiche von Unternehmen, in denen ich nicht unterstützen kann. Auch als einzelner Feuerspringer habe ich zwar immer ein kleines Team, auf das ich zurückgreifen kann, aber wenn von vornherein ein größeres Team abgefragt wird, bin ich der falsche Ansprechpartner.</p>
<p><strong>Herr Dörger, vielen Dank für dieses Gespräch und alles Gute für Ihren weiteren brandgefährlichen Einsatz!</strong></div>
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		<title>Konfliktpotentiale in der Unternehmensberatung (77)</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 05:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Nachfolgeplanung hatte der Unternehmer mit seiner Knusperhäuschen GmbH bereits einige Höhen und Tiefen erlebt. Es war nun an der Zeit, die Unternehmensnachfolge in ihrer Komplexität zu erfassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <strong>Nachfolgeplanung</strong> hatte der Unternehmer mit seiner Knusperhäuschen GmbH bereits einige Höhen und Tiefen erlebt. Es war nun an der Zeit, die Unternehmensnachfolge in ihrer Komplexität zu erfassen: Schließlich ging es in der Nachfolgeplanung nicht nur um Finanzen, sondern um die gesamte Familie, die Mitarbeiter der Knusperhäuschen GmbH und um Kundenbindung über einen Generationswechsel hinweg.</p>
<p>Damals, als der Dorfrichter Adam den Unternehmer beraten hatte, bestand das oberste Ziel in der Bereitstellung liquider Mittel. So wichtig dies auch für den Erhalt der Unternehmenssubstanz war – viel wichtiger sollte es von nun an sein, die gesamte Familie in den Prozess der Unternehmensnachfolge einzubinden.</p>
<p>In dieser Situation begegneten sich nun mit dem Dorfrichter Adam der ehemalige <strong>Unternehmensberater</strong> und der Gerichtsrat Walter, der eine <a title="Unternehmensberatung von Hadenfeldt" href="http://www.hadenfeldt.de">umfassende Unternehmensberatung</a> in dieser Sache anbot.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Ausgeglichene Vermögensbilanz: Ying und Yang in der Unternehmensnachfolge</h2>
<p>Für den Dorfrichter Adam stand fest, dass er den Unternehmer in der Nachfolgeplanung beeinflussen musste: &#8220;Lieber Unternehmer, ich sehe sehr wohl, dass Sie in der Unternehmensnachfolge noch nicht weitergekommen sind. Deshalb empfehle ich Ihnen, schnellstmöglich einen Nachfolger zu bestimmen. Anschließend können wir die Unternehmensnachfolge in einem 5-Jahres-Plan zum Abschluss bringen. Wenn Sie sich strikt an diesen Ablauf halten, bleibt die Vermögensbilanz auch während der Übergabe Ihrer Knusperhäuschen GmbH ausgeglichen.&#8221;</p>
<p>Der Gerichtsrat Walter hatte sich, ebenso wie der Unternehmer, angehört, was der Dorfrichter Adam zu sagen hatte. Lesen Sie im nächsten Teil die Reaktion des zweiten Beraters in der Unternehmensnachfolge.</p>
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		</item>
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		<title>Es knistert und es knuspert in der Unternehmensnachfolge (76)</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 05:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Die Familie des Unternehmers hatte inzwischen ihrerseits einen Berater in der Unternehmensnachfolge gefunden, der sich – ebenso wie der Dorfrichter Adam – nun auf dem Weg zur Knusperhäuschen GmbH befand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Familie des Unternehmers hatte inzwischen ihrerseits einen Berater in der Unternehmensnachfolge gefunden, der sich – ebenso wie der Dorfrichter Adam – nun auf dem Weg zur Knusperhäuschen GmbH befand.</p>
<p>Anders, als beim Dorfrichter Adam, eilte dem Gerichtsrat Walter ein wahrlich guter Ruf voraus. Die Spatzen zwitscherten es bereits seit geraumer Zeit aus dem Märchenwald, während der Dorfrichter Adam mittlerweile aus <a title="Xing Claus Hadenfeldt" href="https://www.xing.com/profile/Claus_Hadenfeldt">XING</a> verbannt wurde – in einer solchen Gemeinschaft sieht man es nämlich gar nicht gern, wenn Mitglieder versuchen, ihre Fehler zu vertuschen und schließlich als unehrliche Gesellen entlarvt werden.</p>
<p>Als es Mittag war, zwitscherte vor dem Fenster des Büros, in dem der Unternehmer mit seinen Kindern, Alice aus dem Wunderland und dem Märchenprinz wartete, ein schönes, schneeweißes Vögelein auf einem Ast sitzend. Da lauschten unsere Gefährten in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> und  merkten, es zwitscherte nicht nur, nein es sprach: &#8220;Der Gerichtsrat Walter kommt, empfanget ihn, wie es sich für einen edlen Herrn gehört.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Der Unternehmensberater kommt an</h2>
<p>&#8220;Recht hat das Vögelein&#8221;, sprach der Unternehmer. &#8220;Wenn er uns in der Nachfolgeplanung den rechten Weg weisen kann, werde ich ihm wahrlich zu Dank verpflichtet sein.&#8221; In freudiger Erwartung, den <strong>Unternehmensberater </strong>zu empfangen, ging der Unternehmer zur Türe der Knusperhäuschen GmbH. Auf einmal hörte er, wie es von außen knusperte und knusperte. Da er keinen Türspion hatte, fragte er durch die geschlossene Türe:</p>
<p><em>&#8220;Knusper, knusper, Kneischen, wer knuppert an meinem Häuschen?&#8221;</em></p>
<p>Der Dorfrichter Adam, der sich nach einem langen, beschwerlichen Weg ein wenig stärken wollte und von den Leckereien der Knusperhäuschen GmbH kostete, antwortete:</p>
<p><em>&#8220;Der Wind, der Wind, das himmlische Kind.&#8221;</em></p>
<p>Der Unternehmer aber erkannte die Stimme des Dorfrichters und öffnete im die Türe. Ein peinlicher Moment, stand Richter Adam doch mit vollem Munde vor ihm, was sich gar nicht gehörte. Von Weitem sah man nun auch den Gerichtsrat Walter, der den Unternehmer samt Dorfrichter Adam sogleich erkannte und freundlich winkte.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Tragödie in der Unternehmensnachfolge (72)</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 05:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmenssubstanz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Unternehmer hatte zu Beginn unseres Märchens von der Unternehmensnachfolge versucht, die Liquidität seines Unternehmens im Erbfall sicherzustellen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unternehmer hatte zu Beginn unseres Märchens von der Unternehmensnachfolge versucht, die <strong>Liquidität</strong> seines Unternehmens <strong>im Erbfall</strong> sicherzustellen. Unter allen Umständen wollte er vermeiden, dass die <strong>Unternehmenssubstanz</strong> durch Zahlung von <strong>Pflichtteilansprüchen</strong> ins Bröckeln geriet.</p>
<p>Also hatte der Unternehmer damals auf einen falschen <strong>Unternehmensberater</strong> gesetzt, der mit der Gesellschafterin Heike Hexler gemeinsame Sache machte. Der <a title="Wie der Drfrichter Adam die Unternehmensnachfolge sieht" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/von-beratern-im-maerchenland/">Dorfrichter Adam</a> hatte ganz eigene Vorstellungen, wie eine <strong>Unternehmensnachfolge</strong> ablaufen musste &#8230;</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Unternehmensnachfolge nüchtern betrachtet</h2>
<p>&#8220;Die <strong>Nachfolgeplanung</strong> muss ganz nüchtern und sachlich gestaltet werden – hier heißt es, den <strong>Nachfolger</strong> frühzeitig zu bestimmen und von den Steuervorteilen einer Schenkung zu profitieren. Wer glaubt, sich in der <strong>Nachfolgeplanung</strong> allzu viel herausnehmen zu können, indem er etwa den <strong>Nachfolger</strong> flexibel bei Zeiten bestimmen möchte, der kämpft gegen unzählige Herausforderungen. Schließlich verstrickt man sich auf diese Weise derart in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong>, dass sie immer verworrener wird. In der <strong>Nachfolgeplanung</strong> muss man den <strong>Cash Flow</strong> im Auge behalten und ihn nach Möglichkeit bewahren. Nur darum kann und muss es in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> gehen.&#8221;</p>
<p>Dies waren die Worte des Dorfrichters, die er im Eingangsmonolog zu unserem Märchen von der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> sprach. Die damit verbundenen Irrungen und Wendungen in der Nachfolgeplanung haben Sie in den vorangegangenen Kapiteln bereits kennengelernt.</p>
<p>Nachdem die Familie des Unternehmers mit der Mutter von Hänsel und der kürzlich geretteten Gretel nun vollständig ist, soll ein Schlussstrich unter diesen Teil unseres Märchens gezogen werden. Ob der Tragödie erster Teil in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> auch ein zweiter Teil folgt, lesen Sie im weiteren Verlauf unseres Märchens von der <strong>Unternehmensnachfolge</strong>.</p>
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		<title>Die dunkle Seite in der Unternehmensnachfolge (06)</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 07:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
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		<category><![CDATA[Traditionsunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberater]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Unternehmer, der seit Jahrhunderten ein florierendes Traditionsunternehmen, die Knusperhäuschen GmbH, führte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da der Märchenwald längst im Web 7.77 angekomen war, fand das Treffen der Unternehmensberater in Form einer Video-Konferenz statt. Hier zeigte der Dorfrichter Adam schnell sein wahres Gesicht &#8211; sehr zur Freude der Gesellschafterin Heike Hexler.</p>
<p>&#8220;Ich schere mich nicht um die persönlichen Belange von Unternehmern, Familienmitgliedern oder Angestellten. In der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> zählen doch einzig und allein <strong>Shareholder Values</strong> – denn bei jeder Unternehmung geht es doch um eins: Ums Geldverdienen. Zu dumm, dass es so manchem Unternehmer wichtiger ist, gleich ein ganzes <strong>Lebenswerk</strong> weiterzugeben. Wer die Familie in der <strong>Nachfolgeplanung</strong> berücksichtigt – oder sogar die Mitarbeiter – muss sich auf eine steinige <strong>Unternehmensnachfolge</strong> einstellen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Ein steiniger Weg in der Unternehmensnachfolge</h2>
<p>Die Gesellschafterin Heike Hexler wusste sehr wohl, worauf es dem Unternehmer in der Unternehmensnachfolge der Knusperhäuschen GmbH ankam. Wie oft hatte er ihr sein Leid geklagt? All das, was zum Lebenswerk des Unternehmers gehörte,  beanspruchte sie jedoch für sich. Daher freute es sie, dass sich der Dorfrichter Adam nicht einmal verstellen musste, um ihr behilflich zu sein. Und so sprach sie zum Dorfrichter:</p>
<p>&#8220;Nicht mehr als deine Dienste sollst du dem Chef der Knusperhäuschen GmbH anbieten. Familie, Tradition, Lebenswerk – oder gar Liebe, das sind Werte, die wir dem Unternehmer ausreden müssen. Mache du ihm nur bewusst, dass es in der <strong>Unternehmensnachfolge </strong>einzig und allein um Geld und Macht geht. Wenn er sich dessen erst einmal gewahr ist, wird er dank meines Zutuns schon bald davon überzeugt sein, die <strong>Unternehmensnachfolge </strong>zu meinen Gunsten zu regeln.&#8221;</p>
<p>Im Gegenzug versprach die Gesellschafterin dem Dorfrichter Adam, auch seine Probleme zu lösen: &#8220;Dein erstes Problem mit dem <a title="Mehr zum Xing-Treffen" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/unternehmensberatung-mit-folgen-teil-1/">XING-Treffen</a> in Husum lässt sich ganz ohne Magie beseitigen.&#8221;</p>
<p>Die Gesellschafterin der Knusperhäuschen <strong>GmbH</strong> holte ein <a title="Mini-Notebook" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mini-Notebook">Netbook</a> aus ihrer Handtasche hervor und wählte sich sogleich ins Internet ein. Nach einer kurzen Abhandlung über gute Browser, schlechte Browser  rief sie den &#8220;<a title="Mozilla Firefox" href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/">Feuerfuchs</a>&#8220; auf. Diese Software war vom Gevatter Reinecke entwickelt worden, der die ständigen Vorwürfe leid war, immer nur die Gans gestohlen zu haben, und nun stetig seinen Ruf aufbesserte.</p>
<p>&#8220;Sieh&#8217; her, ich versende an die Teilnehmer des XING-Treffens einfach einen Newsletter, dass die Veranstaltung abgesagt worden ist. Die Lösung deines zweiten Problems ist nicht so einfach. Aber du hast Glück, dass ich vor einigen Wochen bei <a title="ebay" href="http://www.ebay.de">ebay</a> eine gut erhaltene Zeitmaschine ersteigert habe, mit der ich den Sohn des Husumer Unternehmers einfach in die Zukunft schicke. Dort kann er dann machen, was er will – lästig wird er dir jedenfalls nicht mehr werden.&#8221;</p>
<p>Die Probleme des Dorfrichters Adam waren damit gelöst. Noch ahnte er allerdings nicht, dass seine Machenschaften eines Tages wieder auf ihn zurückfallen würden. Für dieses Mal aber hatte er seinen Kopf aus der Schlinge gezogen, und war nun dabei, einer weiteren <strong>Unternehmensnachfolge </strong>zum Scheitern zu &#8220;verhelfen&#8221;.</p>
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		<title>Unternehmensberatung mit Folgen: 2. Teil (04)</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 07:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmenswerte]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Alte gilt nicht mehr, das Neue will auf den Weg gebracht werden: Auch wenn sich durch die Unternehmensnachfolge vieles ändert, besteht das Ziel einer Nachfolgeplanung darin, das Unternehmen zu erhalten und die Unternehmenswerte für die nachfolgende Generation zu bewahren. Eine Nachfolgeregelung betrifft damit nicht nur vertragliche Themen, sondern eine Vielzahl von Entscheidungen, durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Alte gilt nicht mehr, das Neue will auf den Weg gebracht werden: </strong>Auch wenn sich durch die Unternehmensnachfolge vieles ändert, besteht das Ziel einer Nachfolgeplanung darin, das Unternehmen zu erhalten und die Unternehmenswerte für die nachfolgende Generation zu bewahren. Eine Nachfolgeregelung betrifft damit nicht nur vertragliche Themen, sondern eine Vielzahl von Entscheidungen, durch die eine Unternehmensnachfolge als komplex zu bezeichnen ist.</p>
<p>Der Dorfrichter Adam hatte sich in seiner <strong>Unternehmensberatung</strong> nur auf den monetären Aspekt in der Unternehmensnachfolge konzentriert. Dies hatte zur Folge, dass er die Komplexität in der Nachfolgeplanung unterschätzte. Einer seiner Klienten musste schließlich infolge familiärer Streitigkeiten und der damit verbundenen Probleme Konkurs anmelden.</p>
<p>Ausgerechnet in dieser Situation kündigte sich ein <a title="XING" href="http://www.xing.com">XING</a>-Treffen von <strong>Unternehmensberatern</strong> in seinem Heimhatdorf Husum an. Auf der Tagesordnung stand: &#8220;Unternehmensnachfolge richtig planen.&#8221; Oh je, das konnte für den Dorfrichter Adam nicht gut ausgehen.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Ist das Lebenswerk verpufft, verliert der Nachfolger seine Orientierung</h2>
<p>Für den Dorfrichter Adam war dies längst nicht das einzige Problem: Der Sohn des mittlerweile verstorbenen Unternehmers schwor, sich an ihm zu rächen. Als dieser den Richter zusätzlich öffentlich beschuldigt und gedemütigt hatte, war klar, dass er sich den jungen Mann vom Halse schaffen musste. Er, der Dorrichter des schönen Husums, hatte sich schließlich über viele Jahre hinweg eine Reputation aufgebaut, die er auf keinen Fall so mir nichts, dir nichts aufs Spiel setzen wollte.</p>
<p>Doch wie sollte der Dorfrichter das Bürsch’chen nur loswerden? Bei aller negativen Energie – so ganz allein wusste er sich keinen Rat, wie er dies anstellen sollte. Also machte sich Adam auf die Suche nach einem Komplizen respektive einer Komplizin. Wir werden noch sehen, wohin dieses führte&#8230;</p>
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		<title>Unternehmensberatung mit Folgen: 1. Teil (03)</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 05:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Berater]]></category>
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		<category><![CDATA[Konkurrenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswerk]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberater]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmerforum]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine gescheiterte Unternehmensnachfolge – dies war selbst im Märchenland nichts Ungewöhnliches. Dennoch musste der Dorfrichter Adam befürchten, dass sein Ansehen in dieser Sache einigen Schaden nehmen würde: Das Zwitschern im Märchenwald war diesmal selbst zu seinen Ohren vorgedrungen. Die Spatzen pfiffen sein Scheitern in der Unternehmensnachfolge von den Dächern und zu allem Ungemach sollte das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gescheiterte <strong>Unternehmensnachfolge</strong> – dies war selbst im Märchenland nichts Ungewöhnliches. Dennoch musste der <a title="Der zerbrochene Krug" href="http://www.klassiker-der-weltliteratur.de/der_zerbrochene_krug.htm">Dorfrichter Adam</a> befürchten, dass sein Ansehen in dieser Sache einigen Schaden nehmen würde: Das <a title="Es zwitschert gehörig im Märchenwald" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/es-zwitschert-gehoerig-im-maerchenwald/">Zwitschern im Märchenwald</a> war diesmal selbst zu seinen Ohren vorgedrungen. Die Spatzen pfiffen sein Scheitern in der Unternehmensnachfolge von den Dächern und zu allem Ungemach sollte das nächste <a title="Xing" href="http://www.xing.com">XING</a>-Treffen hochkarätiger <strong>Unternehmensberater</strong> ausgerechnet in dem friedlichen Dorf Husum abgehalten werden.</p>
<p>Auch wenn der Dorfrichter von neuen Ansätzen in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> wenig hielt, war ihm die bevorstehende Tagung des Unternehmerforums ein Dorn im Auge. Selbst ohne einen Blick in die Kristallkugel zu wagen, war abzusehen, dass ihm Heerschaaren von Beratern seine Ausnahmestellung im schönen Husum streitig machen würden, indem sie versuchten, die Dorfbewohner abzuwerben.</p>
<div id="video_box">An erfolgreichen Unternehmern scheiterte es weder im beschaulichen Husum, noch in anderen Regionen Deutschlands, wie folgendes zufälliges Beispiel aus dem Schwabenland zeigen mag:<br />
<object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/jT9g-fD713s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/jT9g-fD713s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></div>
<p>Dem Richter Adam war bei der Sache nicht wohl und er suchte durch allerlei Wendungen zu verhüten, dass die Wahrheit ans Tageslicht kam. Schließlich ging es nicht nur darum, sich die unliebsame <strong>Konkurrenz</strong> vom Leibe zu halten, sondern auch um sein eigenes Ansehen, ja sein Vermächtnis als redlicher Richter und Berater in der<strong> <a title="Unternehmensnachfolge" href="http://www.hadenfeldt.de/unternehmensnachfolge.html">Unternehmensnachfolge</a></strong> zu wahren. Es gab also nur einen Ausweg: Das XING-Treffen musste unter allen Umständen verhindert werden.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Das Paradoxon des Dorfrichters</h2>
<p>So sehr der Dorfrichter Adam sein <strong>Lebenswerk</strong> in Gefahr sah, so wenig berücksichtigte er, wie wichtig die damit verbundenen Werte in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> sind. Gerade in seiner Scheu, dem Neuen aufgeschlossen gegenüber zu stehen, spiegelte sich sein Scheitern wider.</p>
<p>Was aber hat das persönliche Scheitern des Dorfrichters mit der Realität deutscher Unternehmen zu tun? Ein bevorstehender Wechsel ist immer ein Einschnitt in das Unternehmen: Das Alte gilt nicht mehr, das Neue will auf den Weg gebracht werden. Dies erfordert sehr viel Mut, Größe und die Bereitschaft, die alten Zelte abzubrechen, um sie in der Zukunft wieder neu zu verorten. Die Nachfolgeplanung dient dazu, eine stabile Brücke zu bauen, um den Weg in die Unternehmensnachfolge sicher zu gestalten.</p>
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