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	<title>Unternehmensnachfolge Weblog » Liquidität im Erbfall Erbschaftssteuer Vermögen Immobilien &#187; Traditionsunternehmen</title>
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		<category>Wirtschaft</category>
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		<itunes:subtitle>Unternehmsnachfolge Podcast der Hadenfeldt GmbH uuml;ber das Mauml;rchen von der Unternehmensnachfolge, erzauml;hlt von Finanzberater Claus Hadenfeldt.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Finanzberater Claus Hadenfeldt erzauml;hlt das Mauml;rchen von der Unternehmensnachfolge und zeigt, wie eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge gelingt.</itunes:summary>
		<itunes:author>Hadenfeldt GmbH</itunes:author>
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		<title>Wurzeln der Firma Dallmayr reichen bis 1700 zurück</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 14:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich Ihnen in meiner neuen Serie bereits je zwei bedeutende Familienunternehmen aus dem hohen Norden und dem Westen vorgestellt habe, möchte ich mich ab heute um den Süden kümmern. Sowohl in Nürnberg, als auch in Stuttgart und München sitzen große Traditionsunternehmen, die in Familienhand sind. Ganz besonders gefällt mir die Historie der Firma Dallmayr, die bis ins Jahr 1700 zurück reicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich Ihnen in meiner neuen Serie bereits je zwei bedeutende <strong>Familienunternehmen</strong> aus dem hohen Norden und dem Westen vorgestellt habe, möchte ich mich ab heute um den Süden kümmern. Sowohl in Nürnberg, als auch in Stuttgart und München sitzen große <strong>Traditionsunternehmen</strong>, die in Familienhand sind. Ganz besonders gefällt mir die Historie der Firma <a title="Dallmayr" href="http://www.dallmayr.de/" target="_blank">Dallmayr</a>, die bis ins Jahr 1700 zurück reicht.</p>
<h2>Dallmayr ist nicht nur in München eine große Marke</h2>
<p>Nahezu jeder kennt die Fernsehwerbung, in der die Kaffeebohnen noch aus dem alten Holzspender über eine Rutsche in die Verpackung rutschen, die Verkäuferin noch einmal ihre Rüschen-Schürze zurecht rückt und der Kaffee anschließend noch mit einer alten Waage gewogen wird. Passend dazu natürlich auch die Kaffeehaus-Atmosphäre mit klassischer Klaviermusik im Hintergrund.</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qAmxT77meeQ&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/qAmxT77meeQ&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="355" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
<p>„Schön, dass es etwas so Gutes noch gibt&#8221;, sagt eine angenehme Frauenstimme aus dem Off und schließt mit dem Slogan der Firma: „Dallmayr Prodomo -- vollendet, veredelter Spitzenkaffee&#8221;. Doch Dallmayr ist nicht nur bekannt für seinen Kaffee, sondern ist in München auch ein großes Feinkost- und Delikatessengeschäft. Das Erdgeschoss des Stammhauses in der Münchener Dienerstraße ist einem Schlaraffenland nachempfunden und wird jedes Jahr von rund 1,3 Millionen Menschen besucht.</p>
<h3>Familiennachfolge in der dritten Generation</h3>
<p>Seit 1977 leiten Wolfgang Wille und Georg Randlkofer, der Urenkel von Anton und Therese Randlkofer das Unternehmen. Therese Randlkofer übernahm das Geschäft nach dem Tod ihres Mannes Anton 1895, der das Geschäft wenige Jahre zuvor vom Namensgeber Alois Dallmayr gekauft hatte. Für damalige Verhältnisse kam es einer Sensation gleich, dass ein Unternehmen eine <strong>Firmenchefin</strong> hat. Seitdem führen die Familien Wille und Randlkofer das <strong>bewährte Traditionsunternehmen</strong>, dass um 1900 sogar als königlicher bayerischer Hoflieferant ausgezeichnet wurde. Wie in Bayern üblich, wird ganz besonders im Hause Dallmayr die Tradition groß geschrieben. So wird es aller Voraussicht nach auch in der <strong>Familiennachfolge</strong> weitergehen.</p>
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		<title>Richard Oetker führt Bielefelder Familienunternehmen an</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 16:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim traditionsreichen Bielefelder Oetker-Konzern hat Richard Oetker zum 1. Januar 2010 den Chefposten übernommen. Er folgt damit seinem Bruder August Oetker, der - wie in den Konzernstatuten festgelegt - mit 65 Jahren in Ruhestand geht. Der Name Richard Oetker war vor 33 Jahren bereits groß in den Schlagzeilen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim traditionsreichen Bielefelder <strong>Oetker</strong>-Konzern hat <strong>Richard</strong> <strong>Oetker</strong> zum 1. Januar 2010 den <strong>Chefposten</strong> übernommen. Er folgt damit seinem Bruder August Oetker, der &#8211; wie in den Konzernstatuten festgelegt &#8211; mit 65 Jahren in Ruhestand geht. Der Name Richard Oetker war vor 33 Jahren bereits groß in den Schlagzeilen. Damals wurde der Unternehmersohn entführt und schwer misshandelt.</p>
<h2>Mischkonzern Oetker vor neuen Herausforderungen mit neuem Konzernchef</h2>
<p>Erfunden hat der Bielefelder Oetker-Konzern das Backpulver nicht, aber die Vermarktung entscheidend revolutioniert. In kleinsten Portionen wurde es an Hausfrauen zum Kuchenbacken verkauft und ab 1898 in Massenproduktion hergestellt. Heute ist die <a title="Oetker-Gruppe" href="http://www.oetker-gruppe.de/" target="_blank">Dr. August Oetker KG</a> einer der am breitesten aufgestellten Mischkonzern in Deutschland. Banken und Bionade, Pizza und Pilsbier, Schifffahrt und Chemie sowie Back- und Puddingpulver spülten alleine im letzten Jahr mehr als neun Milliarden Euro Umsatz in die Kassen des ostwestfälischen <strong>Familienunternehmens</strong>.</p>
<p>Aus dem ehemaligen Backpulver-Produzenten ist heute ein <strong>Global</strong> <strong>Player</strong> geworden. An der Spitze des Konzerns stand bis Ende des vergangenen Jahres August Oetker. Aus Altersgründung räumte August Oetker zugunsten seines Bruders Richard zum 31. Dezember 2009 den <strong>Chefposten</strong> des <strong>Bielefelder</strong> <strong>Familienunternehmens</strong>. Ihm folgt der 59-jährige Richard Oetker. Der studierte Brau- und Agrarwissenschaftler ist seit 1996 Geschäftsführer der Dr. August Oetker KG. Richard wird damit Nachfolger seines 65-jährigen Bruders August, der den Posten als persönlich haftender Gesellschafter seit 1981 inne hatte.</p>
<h3>Große Schlagzeigen um Richard Oetker wegen Entführung 1976</h3>
<p>Am 14.  Dezember 1976 entführte <a title="Dieter Zlof" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Zlof" target="_blank">Dieter Zlof</a> den damaligen Studenten Richard Oetker in Freising. Erst gegen ein, für damalige Verhältnisse, hohes Lösegeld in Höhe von 21 Millionen D-Mark wurde der Unternehmersohn zwei Tage später frei gelassen. Oetker wurde in einer engen Holzkiste gefangen gehalten und immer wieder mit Stromstößen misshandelt. Er ist bis heute schwer gehbehindert.</p>
<p>Seit Anfang diesen Monats leitet der 59-Jährige nun die Geschicke eines Konzerns, dem die Wirtschaftskrise vor allem im Bereich der Schifffahrt stark zusetzt. Die nächsten sechs Jahre müssen zeigen, ob Richard Oetker das nötige Potential hat, um die Oetker-Gruppe weiter auf Kurs zu halten und so eine erfolgreiche <strong>Familiennachfolge</strong> zu erreichen.</p>
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		<title>Urenkelin des Persil-Gründers übernimmt die Leitung des Unternehmens</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 14:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Mächtige Frauen in der deutschen Wirtschaft“ – das könnte eine interessante Reihe für dieses Weblog zur Unternehmensnachfolge sein. Ich werde mir demnächst einmal die Riege erfolgreicher Frauen in den hiesigen Chef-Etagen anschauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Mächtige Frauen in der deutschen Wirtschaft“ – das könnte eine interessante Reihe für dieses Weblog zur Unternehmensnachfolge sein. Ich werde mir demnächst einmal die Riege erfolgreicher Frauen in den hiesigen Chef-Etagen anschauen. Für den Moment soll es jedoch um die 40-jährige Simone Bagel gehen, Urenkelin des Unternehmensgründers Fritz Henkel.</p>
<p>Seit kurzem hat Simone Bagel im Chef-Sessel des Traditionsunternehmens Platz genommen. Dies war jedoch keine <strong>Unternehmensnachfolge</strong>, die bereits seit frühester Kindheit feststand. Auch wenn die Urenkelin mit 11 Jahren zum ersten Mal das Unternehmen betrat. (Quelle:<a title="Zum Zeit-Artikel" href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2009-09/simone-bagel"> Zeit</a>)</p>
<h2>Immer wieder schön: Ein alter Persil-Werbespot</h2>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/9AMHVT_Ng3s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9AMHVT_Ng3s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Am Dienstag, den 22.09.2009 war es nun soweit: Simone Bagel übernahm den Chefposten im Aufsichtsrat. Dieser Aufstieg von Frau Bagel-Trah (verheiratet mit Headhunter Christoph Trah (Quelle: <a title="Zum Artikel im Handelsblatt" href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/koepfe/revolutionaerin-ohne-revolution-bei-henkel;2457585">Handelsblatt</a>) wird insbesondere von starken Frauen hoch eingestuft, wie etwa von der Familienministerin Ursula von der Leyen: „Die Wahl von Frau Bagel-Trah ist ein ebenso wichtiges Signal für die Wirtschaft wie die Kanzlerschaft von Frau Merkel für die Politik.“ (Quelle: <a title="Zum Artikel im Tagesspiegel" href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Unternehmen-Henkel-Dax;art129,2905449">Tagesspiegel</a>) Kein Wunder: Schließlich ist <strong>Simone Bagel</strong> die erste Frau, die einen solchen Posten in einem DAX-Unternehmen besetzt. (Quelle: <a title="Simone Bagel-Trah Wikipeida" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Simone_Bagel-Trah">Wikipedia</a>)</p>
<p>Diese Sensation zeigt aber auch, dass es nach wie vor nur wenige Frauen in die Führungsposition deutscher Unternehmen schaffen. Gerade in Familienunternehmen könnte in Zukunft mehr Platz für hochqualifizierte Frauen gemacht werden. Vorschriften, <a title="Zum Artikel im Tagesspiegel" href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Unternehmen-Henkel-Dax;art129,2905449">wie sie von <strong>Ursula von der Leyen</strong> angestrebt werden</a>, können an diesem Zustand sicherlich etwas ändern. Viel wichtiger ist jedoch, dass sich etwas in den Köpfen deutscher Unternehmer ändert, damit solche Vorschriften unnötig werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Unternehmensnachfolge zwischen Vergangenheit und Zukunft (64)</title>
		<link>http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/unternehmensnachfolge-zwischen-vergangenheit-und-zukunft/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 06:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Reise in die Vergangenheit bewies, dass die Märchenfiguren im Märchenwald  die Knusperhäuschen GmbH, und natürlich auch die Produkte bereits eine Generation zuvor überaus schätzten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Reise in die Vergangenheit in der Unternehmensanchfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/faktor-zeit-in-der-unternehmensnachfolge-effektiv-nutzen/">Reise in die Vergangenheit</a> bewies, dass viele Märchenfiguren bereits eine Generation zuvor die Knusperhäuschen GmbH und natürlich auch die Produkte überaus schätzten. Das Kunststück, dass sich die Verbraucher mit dem <strong>Familienunternehmen</strong> identifizierten, war geglückt.</p>
<p>Nun stand jedoch die <strong>Unternehmensnachfolge</strong> an: Für den<strong> Unternehmensnachfolger</strong>, dem späteren Unternehmer, war es aufgrund der so erfolgreichen <strong>Kundenbindung</strong> und Identifizierung seitens der Mitarbeiter mit dem <strong>Unternehmen</strong> umso schwerer, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Schließlich war der Großvater von Hänsel und Gretel immer sehr erfolgreich gewesen.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Annäherungen in der Unternehmensnachfolge</h2>
<p>Nur zu verständlich war, dass der <strong>Unternehmensnachfolger </strong>eine ganze Weile brauchte, bis sowohl Kunden als auch Mitarbeiter den neuen Chef akzeptierten. Ein wahrer Kraftakt, sich in dieser neuen Rolle als <strong>Unternehmensnachfolger</strong> zu behaupten – zwar der neue Chef zu sein, aber eben noch nicht ganz.</p>
<p>Gerade in <strong>Familienunternehmen</strong> sitzen <strong>Unternehmensnachfolger</strong> zwischen den Stühlen. Der Wunsch, etwas zu verändern, widerstrebt nur scheinbar der <strong>Unternehmenstradition</strong> und dem Werteerhalt. <em>Scheinbar</em> deshalb, weil gerade in der Veränderung Potentiale stecken, das <strong>Traditionsunternehmen</strong> langfristig zu stärken.</p>
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		</item>
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		<title>Zukunft planen und die Gegenwart im Blick behalten (59)</title>
		<link>http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/zukunft-planen-und-die-gegenwart-im-blick-behalten/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 06:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märchen]]></category>
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		<description><![CDATA[„Wenn ich mich schon einmal in meinem Märchen von der Unternehmensnachfolge zu Wort melde, möchte ich mich selbstverständlich auch an Sie richten, der Sie doch ein geschätzter Leser dieses Märchens sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn <a title="Claus Hadenfeldt" href="http://www.hadenfeldt.de/hadenfeldt.html">ich</a> mich als Autor schon einmal in meinem Märchen von der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> zu Wort melde, möchte ich mich selbstverständlich auch an Sie richten, <em>meine geschätzten Leserinnen und Leser</em>: Ich weiß natürlich nicht, ob Sie durch Zufall auf dieses Weblog gestoßen sind, oder gezielt nach Informationen zu dem Thema <strong>Unternehmensnachfolge</strong> suchen.</p>
<p>Möglicherweise planen Sie gerade die Übergabe Ihres <strong>Traditionsunternehmens</strong> an einen <strong>Unternehmensnachfolge</strong>. Dann wissen Sie, dass der Zeitpunkt der Weitergabe Ihres <strong>Lebenswerkes</strong> im Vorfeld kaum zu bestimmen ist, sondern zu unterschiedlichen Zeiten eintreten kann.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>In der Unternehmensnachfolge für die Zukunft planen, ohne die Gegenwart aus den Augen zu verlieren</h2>
<p>Für die Zukunft planen, ohne die Gegenwart aus den Augen zu verlieren – schließlich sind die Wege einer erfolgreichen <strong>Unternehmensnachfolge</strong> oftmals verschlungen. Wie viele Steine wurden z.B. unseren Helden in diesem Märchen schon in den Weg gelegt? So suchte der Unternehmer zu Beginn der <strong>Nachfolgeplanung</strong> nach einer Lösung, mit der er keine <strong>Erbschaftsteuer</strong> an den Froschkönig zahlen musste. Intrigen, <strong>Streitigkeiten</strong> und Verlust waren die Folge.</p>
<p>Unseren Gefährten in der <strong>Nachfolgeplanung</strong> ist es in der Zwischenzeit nicht gut ergangen … selbst die arme Gretel ist den <a title="Wirrungen und Wendungen in der Unternehmensnachfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wirrungen-und-wendungen-in-der-unternehmensnachfolge/">Wirrungen und Wendungen in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong></a> zum Opfer gefallen und umgekommen. Zeit, dass sich was dreht.</p>
<p>&#8220;Zeit&#8221; – auf diesen Faktor werden sich unsere Helden im Märchen von der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> wohl verstärkt konzentrieren müssen – nicht nur, um Gretels Leben doch noch retten zu können. Lesen Sie im Folgenden, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu mehr <strong>Nachhaltigkeit</strong> in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> führen.</p>
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		<title>Verschmelzung (Fusion) in der Unternehmensnachfolge (49)</title>
		<link>http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/verschmelzung-fusion-in-der-unternehmensnachfolge/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 06:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erbfall]]></category>
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		<category><![CDATA[Traditionsunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensverkauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Am nächsten Morgen wollten die Bewohner mit unseren fünf Gefährten in Verhandlung treten. Als Vertreter des Unternehmers auf Ihrer Reise in der Unternehmensnachfolge fühlten sie sich vom Unternehmer dazu berufen, über die Zukunft der Knusperhäuschen GmbH zu entscheiden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Unternehmensverkauf mit Substanzverlust</h2>
<p>Am nächsten Morgen wollten die Bewohner mit unseren fünf Gefährten in Verhandlung treten. Als Vertreter des Unternehmers auf ihrer Reise in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> fühlten sie sich vom Inhaber der Knusperhäuschen GmbH dazu berufen, über die Zukunft seines Lebenswerks zu entscheiden.</p>
<p>Obwohl sich Hänsel, Gretel, Hans im Glück  sowie der Märchenprinz prinzipiell einig waren, dass grundsätzlich nichts gegen eine Kooperation einzuwenden war, sprachen sie sich gegen eine Verschmelzung der Knusperhäuschen GmbH mit der Biergarnitur-Macher-Werk AG aus. Die Gründe, die dagegen sprachen, diese  Alternative zur <strong>Unternehmensnachfolge</strong> in Betracht zu ziehen, lagen auf der Hand:</p>
<ul>
<li>In der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> sollten die Arbeitsplätze erhalten bleiben – die Mitarbeiter würden diese Form der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> jedoch allenfalls widerwillig mitmachen, so dass eine Minderung des unternehmerischen Erfolgs in der Zukunft zu befürchten war.</li>
<li>Ein solcher Unternehmensverkauf hätte aller Wahrscheinlichkeit nach auch den Verlust wichtiger Kunden zur Folge.</li>
<li>Bei der Knusperhäuschen GmbH handelte es sich zudem um ein <strong>Traditionsunternehmen</strong>, mit dem sich viele Kunden identifizierten. Die Gefahr, wichtige Kundenschichten könnten wegbrechen, war demnach groß.</li>
<li>Das <strong>Lebenswerk</strong> des Unternehmers sollte unbedingt erhalten bleiben. Im Zuge einer Fusion mit der Biergarnitur-Macher-Werk AG würden die Werte des Unternehmers jedoch weitgehend verloren gehen.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h3>Zähe Verhandlungen in der Unternehmensnachfolge</h3>
<p>Trotz zäher Verhandlungen und einiger Überzeugungskunst seitens der humanoiden Krieger aus dem fernen südlichen Land kam es zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Das machte die Fremden wütend: &#8220;Wenn es überall so wäre wie bei uns, gäbe es in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> überhaupt keine Probleme. Da ihr aber nicht wollt, werden wir euch zu eurem Glück zwingen.&#8221;</p>
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		<title>Ein neuer Aufbruch in der Unternehmensnachfolge (43)</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 06:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[flexible Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgeplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolger]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionsunternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem Märchen von der Unternehmensnachfolge bestand das Ziel des Unternehmers nach wie vor darin, einen geeigneten Nachfolger für die Knusperhäuschen GmbH zu finden:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Märchen von der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> besteht das Ziel des Unternehmers nach wie vor darin, einen geeigneten<strong> Nachfolger</strong> für die Knusperhäuschen GmbH zu finden: Seine Kinder Hänsel und Gretel, aber auch sein zurückgewonnener Sohn Hans im Glück sowie der Märchenprinz hätten durchaus das Potential, sich am <strong>Traditionsunternehmen</strong> zu beteiligen.</p>
<p>Dem Unternehmer war es wichtig, sich nicht sofort entscheiden zu müssen und einen geeigneten<strong> Nachfolger</strong> zur rechten Zeit bestimmen zu können. Er wollte sich nicht dem Druck aussetzen, aus der Hüfte heraus entscheiden zu müssen und so womöglich die falsche Wahl zu treffen. Der Reise der vier designierten <strong>Nachfolger </strong>seines <strong>Traditionsunternehmens</strong> blickte er somit erwartungsvoll entgegen. Wer würde sich als Anführer des Teams etablieren und wichtige Entscheidungen für das Unternehmen besonnen treffen?</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Für Fortschritt und Innovation während der Unternehmensnachfolge sorgen</h2>
<p>Und so zogen unsere vier Helden aus, den Märchenwald zu durchqueren, um im Wunderland einen neuen Standort für das <strong>Unternehmen</strong> zu finden. Anders, als bei der Reise von Hans im Glück und seiner Alice, gab es diesmal leider keinen Hexenbesen. So standen unsere Gefährten vor einem Abenteuer, das ebenso gefährlich wie anspruchsvoll zu werden schien. Obschon sie mit allen Wassern gewaschen waren – auch hinter den Ohren – und sich auch die Zähne geputzt hatten, sollte der bevorstehende Weg unsere Gefährten in die niedersten, dreckigsten Abgründe führen, die sich in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> jemals offenbart hatten. Dennoch – und das war ihnen natürlich noch nicht bewusst – sollten Sie das Märchenland für eine Weile verlassen und in luftige wie luftleere Räume emporsteigen, die der Fantasie keine Grenzen mehr lassen.</p>
<p>Doch dies, liebe Leser des Märchens von der <strong>Unternehmensnachfolge</strong>, ist eine andere Geschicht&#8217;, von der ich bald mehr erzähle. Denn die <a title="Nachfolgeplanung" href="http://www.hadenfeldt.de/nachfolgeplanung.html"><strong>Nachfolgeplanung</strong></a> ist noch lange nicht abgeschlossen – vieles ist noch zu tun: Der neue Standort für das Unternehmen muss noch gefunden werden, um der <strong>Globalisierung</strong> in der Märchenwelt Tribut zu zollen und auch der <strong>Nachfolger</strong> der Knusperhäuschen GmbH steht nach wie vor noch nicht fest.</p>
<p>Wird es jemals eine Lösung in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> geben, welche die Familie des Unternehmers zusammenführt? Wir werden es sehen, liebe Leser … doch die verschlungenen Pfade der<strong> Unternehmensnachfolge</strong> sind unergründlich &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Liebe und Kommunikation in der Unternehmensnachfolge (40)</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 06:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtteil]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtteilsansprüche]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionsunternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Er hoffte, dass sich auch sein Sohn Hans im Glück an diese frühen Tage zurückerinnerte und bat ihn um ein Gespräch unter vier Augen:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unternehmer hoffte, dass sich auch sein Sohn Hans im Glück an diese frühen Tage zurückerinnerte und bat ihn um ein Gespräch unter vier Augen: &#8220;Mein lieber Sohn Hans, ich würde gerne mit dir darüber sprechen, ob wir nicht eine andere Lösung finden, als dir den <strong>Pflichtteil</strong> auszubezahlen. Natürlich kann ich verstehen, dass du einen Teil vom Kuchen abhaben möchtest. Doch bedenke, mit der <strong>Knusperhäuschen GmbH</strong> führe ich ein florierendes <strong>Traditionsunternehmen</strong>, mit dem ich dir den Mund wässrig machen möchte. Warum steigst du nicht einfach bei uns ein, in welcher Form auch immer. Ich bin für alles offen, wenn du nur auf deine <strong>Pflichtteilsansprüche</strong> verzichtest.&#8221;</p>
<p>Doch das war dem guten Hans im Glück zu wenig. Er wollte vom Unternehmer hören, warum er ihn damals hatte ziehen lassen. Endlich sprachen sich beide aus und waren sich einig, dass  dieses Gespräch schon vor vielen Jahren hätte stattfinden müssen.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Nachfolgeplanung: Ein kommunikativer Prozess</h2>
<p>Obwohl sich sowohl der Unternehmer, als auch sein Sohn damals vom jeweils anderen im Stich gelassen fühlten, war es letztlich die Liebe zueinander, die diesen Zwist überhaupt erst hatte entfachen können. Beide fühlten sich zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht in der Lage dazu, miteinander zu sprechen – doch genau dies ist eine besonders gefährliche Mischung, die innerhalb der Familie und in der <a title="Unternehmensnachfolge" href="http://www.hadenfeldt.de/unternehmensnachfolge.html"><strong>Unternehmensnachfolge</strong></a> häufig zu ernstzunehmenden Schwierigkeiten führt. Gerade unter Familienmitgliedern, die sich unter normalen Umständen schätzen und lieben, sollte eine rege Kommunikation stattfinden – sozusagen proportional zur Liebe. Nur so lassen sich Streitigkeiten als geradezu schöpferischer Vorgang verstehen.</p>
<p>Während ihres Gesprächs erkannten Vater und Sohn, dass die Fehler nicht gezielt bei dem einen oder dem anderen, sondern vielmehr <em>zwischen</em> ihnen zu suchen waren. Diese Erkenntnis erleichterte es auch dem über Jahre hinweg verschollenen Sohn, Hans im Glück, einzulenken und sich dem <strong>Unternehmer</strong> anzunähern:</p>
<p>&#8220;Nun ja, wenn ich mir dein Unternehmen und die Bilanzen so ansehe, sieht das alles schon verführerisch aus. Die ganzen Leckereien sehe ich daher sehr wohl, und bin auch geneigt, mich in meinem Glück auf eine langfristige Strategie festzulegen. Lieber Unternehmer, ich sehe dein Mühen, ich will mich mit meinen Gaben in dein Mühen einbringen. Ich bin mir sicher, dass wir uns aneinander annähern und einen guten Kompromiss finden werden … damit die Substanz deines Lebenswerks erhalten und innerhalb der Familie verbleibt.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unternehmensnachfolge am runden Tisch (30)</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 08:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionsunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Untenehmensnachfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl der Unternehmer, Schneewittchen, der Königssohn, Hänsel und Gretel, sowie die sieben Zwerge während ihrer Reise zum Schloss noch mit ein paar Riesen, dem Ungeheuer von Loch Ness, und einer weißen Schlange kämpfen mussten, gab es keine nennenswerte Probleme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein zweischneidiges Schwert</h2>
<p>Obwohl der <strong>Unternehmer</strong>, Schneewittchen, der Königssohn, Hänsel und Gretel, sowie die Sieben Zwerge während ihrer Reise zum Schloss noch mit ein paar Riesen, dem Ungeheuer von Loch Ness und einer weißen Schlange kämpfen mussten, gab es keine nennenswerte Probleme.</p>
<p>Endlich im Schloss des Königs angekommen, betraten sie schließlich den <strong>Konferenzsaal</strong>, in dem ein mächtiger runder Tisch stand. Hier gingen die Probleme los: Auch wenn es dank des runden Tisches zu keinerlei Schwierigkeiten in der Sitzverteilung kam, so prallten doch ganz <strong>unterschiedliche Meinungen</strong> und Ansichten aufeinander. Während sich Gretel und der Märchenprinz einig waren, das Unternehmen später einmal <strong>gemeinsam zu führen</strong>, fühlte sich Hänsel übergangen. Der Unternehmer hatte indes gehofft, dass sich seine Kinder schon irgendwie einigen würden.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h3>Mediation: Ein Blick von außen kann die Unternehmensnachfolge erheblich erleichtern</h3>
<p>Der Unternehmer, der sonst mit so <strong>straffen Zügeln </strong>sein Unternehmen führte, war dieses Mal ratlos. Wären es nicht seine Kinder gewesen, so hätte er sich sicherlich eine Entscheidung abringen können. Die Idee, am runden Tische zu einer <strong>Entscheidung in der Unternehmensnachfolge</strong> zu kommen, war somit zum Scheitern verurteilt.</p>
<p>Den entscheidenden Einfall hatte wieder einmal Schneewittchen, wusste sie doch von ihrem Vater, wie er besonders <strong>schwierige Entscheidungen</strong> traf: &#8220;Wenn sich alle Ritter uneins sind und partout nicht zu einer Entscheidung durchringen können, ersuchen wir den weisen Merlin, im Gespräch zu vermitteln. Schon damals, als mein Vater das <strong>königliche Unternehmen </strong>von seinem Vater übernehmen sollte, hat der große Zauberer und <strong>Mediator</strong> Merlin ihm dabei geholfen, den <a title="gespraeche-in-der-unternehmensnachfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wer-das-gespraech-in-der-unternehmensnachfolge-sucht-ist-gewiss-auf-dem-rechten-weg/"><strong>Generationenkonflikt</strong></a> aufzulösen – ob mit einem Zauber oder mit weisen Ratschlägen, kann ich natürlich nicht sagen.&#8221;</p>
<p>Lesen Sie im nächsten Teil, wie der große Merlin die <strong>Unternehmensnachfolge</strong> mit seinem Zauberstab dirigiert … ohne, dass er wirklich spürbar in den <a title="der-prozess-der-unternehmensnachfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/der-prozess-der-unternehmensnachfolge/">Prozess der Unternehmensnachfolge</a> eingreift.</p>
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		<title>Kieselsteine in der Unternehmensnachfolge (08)</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 06:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Erbschaftssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Expertenrat]]></category>
		<category><![CDATA[Familienbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[nachfolgende Generation]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflichtteilansprüche]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtteilsansprüche]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagwort hinzufügen]]></category>
		<category><![CDATA[Substanzverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionsunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmergeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Unternehmer, der seinen Familienbetrieb nicht an seine Kinder übergeben wollte. Er wälzte sich nächtelang schlaflos in seinem Bette, aus Angst, die Kinder würden ihre Pflichtteilsansprüche geltend machen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a title="Gespräch mit dem Dorfrichter Adam zur Unternehmensnachfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/stein-des-anstosses-in-der-unternehmensnachfolge/">Gespräch mit dem Dorfrichter Adam</a> wälzte sich der Unternehmer nächtelang schlaflos in seinem Bette, aus Angst, die Kinder würden ihre <strong>Pflichtteilansprüche</strong> geltend machen. Nicht allein die <strong>Nachfolgeberatung</strong>, sondern auch die Zaubersprüche hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Also entschied sich der Unternehmer, dass seine beiden Kinder Hänsel und Gretel hinfort mussten.</p>
<p>Schließlich war er sich nunmehr sicher, dass seinen <strong>Nachkommen</strong> der <strong>Unternehmergeist</strong> fehlte, um im Märchen von der Unternehmensnachfolge weitere, erfolgreiche Kapitel zu schreiben. Hänsel machte keine Anstalten, das Unternehmen in absehbarer Zeit zu übernehmen, sondern jobbte viel lieber als Bar-Mixer im <a title="Excalibur Hotel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Excalibur_Hotel">Excalibur Hotel</a>, das König Arthur jüngst im Schlaraffenland errichtet hatte. Auch Gretel schien nicht über die <strong>Führungsqualitäten</strong> zu verfügen, die es brauchte, um sein erfolgreiches <strong>Traditionsunternehmen</strong> für die nächsten Jahrhunderte fit zu machen. Seine Tochter war dem Schönheitswahn verfallen, den ihr Top-Models wie Schneewittchen, Dornröschen oder auch die Heidi vorlebten. Ihr Traum war es daher, eines Tages einen hübschen Märchenprinz zu heiraten.</p>
<p>Der Unternehmer wollte daher – getreu des jüngst erhaltenen Expertenrats – lieber schnell die Gunst der Stunde nutzen. Was wäre, wenn er stürbe und sich seine Kinder über das gefundene Fressen hermachten wie riesige <a title="Heuschreckendebatte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heuschreckendebatte"><strong>Heuschrecken</strong></a>, oder aber das Unternehmen einfach in kürzester Zeit herunterwirtschafteten?</p>
<p>&#8220;Was soll ich denn sonst tun?&#8221;, fragte sich der Unternehmer. Immerhin wurde sein altes Herz dann und wann von Gewissensbissen befallen, die er jedoch tunlichst beiseite schob. Einen Ausweg aus seinem Dilemma sah er beileibe nicht. Würde er für sein <strong>Lebenswerk</strong>, die Knusperhäuschen GmbH, einen <strong>Nachfolger</strong> finden, etwa seine rechte Hand Heike Hexler, drohte sein Lebkuchenhaus dennoch alsbald zu bröckeln.</p>
<p>Es war ihm nur allzu bewusst, dass die liquiden Mittel, die ihm zur Verfügung standen, niemals ausreichten, um auch noch den zu zahlenden Pflichtteil leisten zu können. Zudem hatte der Froschkönig die Steuern (und leider auch die <strong>Erbschaftssteuer</strong>) schon wieder angehoben, weil er trotz zahlreicher Schönheitsoperationen noch immer nicht so recht menschlich aussah.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Schlecht beraten: Liquidität geht auch anders</h2>
<p>Als der Unternehmer eines Abends durch seine neue, ultramoderne Kristallkugel mit seiner Gesellschafterin Heike Hexler telepathierte, seufzte er und sprach zu ihr: &#8220;Was soll nur aus meinem  schönen traditionsreichen <strong>Familienunternehmen</strong> werden? Bereits durch die zu zahlende Erbschaftssteuer muss ich einen erheblichen <strong>Substanzverlust</strong> hinnehmen. Ich kann nicht auch noch den <strong>Pflichtteil</strong> an meine Kinder auszahlen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Weißt du was, Unternehmer?&#8221; antwortete die Frau, &#8220;Führe morgen in aller Frühe die Kinder hinaus in den Wald, wo er am dicksten ist. Da lässt du sie schuften, bis sie nicht mehr können und schließlich einschlafen. Wenn sie dann des Nachts wieder aufwachen, finden Sie den Weg nicht wieder nach Haus, und wir sind sie los.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, Heike,&#8221; erwiderte der Mann, &#8220;das tue ich nicht; wie sollt ich’s übers Herz bringen, meine Kinder im Walde allein zu lassen? Die wilden Tiere würden bald kommen und sie zerreißen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Oh, du Narr,&#8221; sagte sie, &#8220;dann wird die <strong>Unternehmensnachfolge </strong>nicht gelingen. Bedenke, dass ein Märchen wie dieses noch den nachfolgenden Generationen erzählt wird. Soll dein <strong>Lebenswerk</strong>, das du dir Zeile für Zeile aufgebaut hast, für alle Zeiten aus dem Buch der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> getilgt werden?&#8221;</p>
<p>Sie ließ ihm keine Ruhe, bis er einwilligte. &#8220;Aber die armen Kinder dauern mich doch,&#8221; sagte der Unternehmer und blickte mit Tränen in den Augen durchs Fenster in die schwarze Nacht hinein, nicht ahnend, dass seine beiden Kinder heimlich an der Türe lauschten. Schnell wurde ihnen klar, in welcher misslichen Lage sie sich befanden&#8230;</p>
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