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	<title>Unternehmensnachfolge Weblog » Liquidität im Erbfall Erbschaftssteuer Vermögen Immobilien &#187; Pflichtteil</title>
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		<itunes:keywords>Unternehmensnachfolge, Wirtschaft, Business, Finanzen, Erbschaft, Erbschaftsteuer, Nachfolgeplanung, Geld</itunes:keywords>
		<itunes:subtitle>Unternehmsnachfolge Podcast der Hadenfeldt GmbH uuml;ber das Mauml;rchen von der Unternehmensnachfolge, erzauml;hlt von Finanzberater Claus Hadenfeldt.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Finanzberater Claus Hadenfeldt erzauml;hlt das Mauml;rchen von der Unternehmensnachfolge und zeigt, wie eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge gelingt.</itunes:summary>
		<itunes:author>Hadenfeldt GmbH</itunes:author>
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		<title>Kurze Zusammenfassung der Kieselsteine (54)</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 06:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die bisherigen Irrungen und Wendungen in dem Märchen von der Unternehmensnachfolge zeigen uns, wie viel sich in einem langen unternehmerischen Leben ändern kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die bisherigen Wendungen im Märchen von der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> zeigen uns, wie viel sich in einem langen unternehmerischen Leben ändern kann. So, wie sich die Liebe zum eigenen Unternehmen verändert, wandeln sich auch die Verhältnisse in der Familie. Damit Sie, liebe Leser, nicht den Überblick verlieren, gebe ich Ihnen eine kurze Zusammenfassung der &#8220;Kieselsteine&#8221; &#8230;</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Das Märchen von der Unternehmensnachfolge &#8211; eine Zwischenbilanz</h2>
<ul>
<li>In unserem Märchen von der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> hat sich Gretel in den Märchenprinzen verliebt. Auf der einen Seite spült diese Liaison Geld in das Unternehmen, auf der anderen Seite kommt ein zusätzlicher <strong>potentieller Nachfolger</strong>, der in der Planung berücksichtigt werden muss.</li>
<li>Mit Hans im Glück tritt nicht nur ein weiteres Familienmitglied und ein <strong>potentieller Nachfolger</strong> der Knusperhäuschen GmbH in das Leben des Unternehmers, sondern auch ein weiterer <strong>Erbberechtigter</strong>, der Ansprüche auf seinen<strong> Pflichtteil</strong> geltend machen kann.</li>
<li>Daneben entwickelt sich Gretel langsam aber sicher zu einer <strong>Führungskraft</strong>, die in den Überlegungen des Unternehmers bislang eher wenig berücksichtigt wurde.</li>
<li>Wer hätte gedacht, dass <a title="Das Unerwartete in die Unternehmensnachfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/orientierungslos-in-der-unternehmensnachfolge/">das Unerwartete in der Unternehmensnachfolge</a> sogar die <strong>externe Nachfolge</strong> in Form einer <strong>Fusionierung</strong> mit einem anderen Unternehmen auf den Plan rufen würde? Auch wenn diese u. a. an den <a title="Humanoide Krieger im märchenwald" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/humanoide-krieger-im-maerchenwald-oder-das-unerwartete-in-der-unternehmensnachfolge/">Verhandlungen mit den merkwürdigen Fremden</a> scheiterten, ist diese Form der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> oftmals unvermeidbar. Wer weiß, in welche Richtung sich die Kinder des Unternehmers entwickeln werden? Denken wir nur an den ursprünglichen Plan von Hänsel und Gretel, das Unternehmen zu verkaufen, um im Schlaraffenland <a title="Mehr zu Hänsel und Gretels frühen Plänen in der Unternehmensnachfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/von-bergen-und-kieselsteinen-gefahren-in-der-unternehmensnachfolge/">ein schönes Leben mit Happy Hour und Karaoke</a> zu genießen!</li>
<li>Mittlerweile gesteht sich der Unternehmer Fehler in der <strong>Nachfolgeplanung</strong> ein. Insbesondere, dass er seine Kinder zu Beginn der <strong>Nachfolgeplanung</strong> von sich gewiesen hatte, brachte ihm nichts als Ärger ein. Zudem sah er ein, wie wichtig die Familie gerade in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> ist – gerade, wenn es sich um einen traditionsreichen <strong>Familienbetrieb</strong> handelt.</li>
<li>Trotz des langen, verschlungenen Weges klafft nach wie vor eine <strong>Liquiditätslücke</strong>, in der die Knusperhäuschen <strong>GmbH</strong> im Falle eines plötzlichen <strong>Erbfalles </strong>zu versinken droht.</li>
<li>Zudem sorgen <strong>innerbetriebliche Querelen</strong> unter den Mitarbeitern dafür, dass der Erfolg der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> aufgrund von Produktionsausfällen und verzögerten Lieferungen zusätzlich gefährdet sein kann.</li>
</ul>
<p>Dies sind nur einige <a title="Kieselsteine in der Unternehmensnachfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/kieselsteine-in-der-unternehmensnachfolge/">Kieselsteine in der Unternehmensnachfolge</a>, die auf den Schultern des Unternehmers lasten. Der intrigante <a title="Von Beratern im Märchenland" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/von-beratern-im-maerchenland/">Berater in Gestalt des Dorfrichters Adam</a> und auch die Gesellschafterin Heike Hexler hatten die <strong>Nachfolgeplanung</strong> von Anfang an beeinflusst – auch wenn sie nun keinen Einfluss auf den Unternehmer mehr hat, ist die <strong>Unternehmensnachfolge</strong> noch immer nicht geregelt.</p>
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		<title>Liebe und Kommunikation in der Unternehmensnachfolge (40)</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 06:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtteil]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtteilsansprüche]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionsunternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Er hoffte, dass sich auch sein Sohn Hans im Glück an diese frühen Tage zurückerinnerte und bat ihn um ein Gespräch unter vier Augen:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unternehmer hoffte, dass sich auch sein Sohn Hans im Glück an diese frühen Tage zurückerinnerte und bat ihn um ein Gespräch unter vier Augen: &#8220;Mein lieber Sohn Hans, ich würde gerne mit dir darüber sprechen, ob wir nicht eine andere Lösung finden, als dir den <strong>Pflichtteil</strong> auszubezahlen. Natürlich kann ich verstehen, dass du einen Teil vom Kuchen abhaben möchtest. Doch bedenke, mit der <strong>Knusperhäuschen GmbH</strong> führe ich ein florierendes <strong>Traditionsunternehmen</strong>, mit dem ich dir den Mund wässrig machen möchte. Warum steigst du nicht einfach bei uns ein, in welcher Form auch immer. Ich bin für alles offen, wenn du nur auf deine <strong>Pflichtteilsansprüche</strong> verzichtest.&#8221;</p>
<p>Doch das war dem guten Hans im Glück zu wenig. Er wollte vom Unternehmer hören, warum er ihn damals hatte ziehen lassen. Endlich sprachen sich beide aus und waren sich einig, dass  dieses Gespräch schon vor vielen Jahren hätte stattfinden müssen.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Nachfolgeplanung: Ein kommunikativer Prozess</h2>
<p>Obwohl sich sowohl der Unternehmer, als auch sein Sohn damals vom jeweils anderen im Stich gelassen fühlten, war es letztlich die Liebe zueinander, die diesen Zwist überhaupt erst hatte entfachen können. Beide fühlten sich zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht in der Lage dazu, miteinander zu sprechen – doch genau dies ist eine besonders gefährliche Mischung, die innerhalb der Familie und in der <a title="Unternehmensnachfolge" href="http://www.hadenfeldt.de/unternehmensnachfolge.html"><strong>Unternehmensnachfolge</strong></a> häufig zu ernstzunehmenden Schwierigkeiten führt. Gerade unter Familienmitgliedern, die sich unter normalen Umständen schätzen und lieben, sollte eine rege Kommunikation stattfinden – sozusagen proportional zur Liebe. Nur so lassen sich Streitigkeiten als geradezu schöpferischer Vorgang verstehen.</p>
<p>Während ihres Gesprächs erkannten Vater und Sohn, dass die Fehler nicht gezielt bei dem einen oder dem anderen, sondern vielmehr <em>zwischen</em> ihnen zu suchen waren. Diese Erkenntnis erleichterte es auch dem über Jahre hinweg verschollenen Sohn, Hans im Glück, einzulenken und sich dem <strong>Unternehmer</strong> anzunähern:</p>
<p>&#8220;Nun ja, wenn ich mir dein Unternehmen und die Bilanzen so ansehe, sieht das alles schon verführerisch aus. Die ganzen Leckereien sehe ich daher sehr wohl, und bin auch geneigt, mich in meinem Glück auf eine langfristige Strategie festzulegen. Lieber Unternehmer, ich sehe dein Mühen, ich will mich mit meinen Gaben in dein Mühen einbringen. Ich bin mir sicher, dass wir uns aneinander annähern und einen guten Kompromiss finden werden … damit die Substanz deines Lebenswerks erhalten und innerhalb der Familie verbleibt.&#8221;</p>
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		<title>Gebrochene Herzen in Familie und Familienunternehmen (39)</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 16:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da war der Unternehmer ganz außer sich und überlegte verzweifelt, wie er in der Unternehmensnachfolge auf ausreichend liquide Mittel zurückgreifen konnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun war der Unternehmer ganz außer sich vor Sorge und überlegte verzweifelt, wie er in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> auf ausreichend <a title="Liquidität-im-erbfall" href="http://www.hadenfeldt.de/liquiditaet-im-erbfall.html">liquide Mittel</a> zurückgreifen konnte. Die Hoffnung, der Märchenprinz würde ihm auch in diesem Falle finanziell unter die Arme greifen, wurde alsbald zerschlagen: &#8220;Mein Vater gibt mir nicht genug Taschengeld, um <strong>Investitionen</strong> in dieser Höhe zu tätigen. Wenn ich einst zum Nachfolger des Königs berufen werde, sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Doch noch sind selbst meine <strong>liquiden Mittel</strong> begrenzt. Es tut mir leid, Unternehmer, ich kann dir in dieser schwierigen Angelegenheit leider nicht mehr helfen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Was bei uns die Bank ist, ist im Märchen gerne auch das Gold des Königs: Doch auch hier werden Kredite nicht ewig gewährt</h2>
<p>&#8220;Diese <strong>Pflichtteilsansprüche</strong> können doch nicht wahr sein&#8221;, dachte der Unternehmer. Doch auch, wenn wir uns im Märchen befinden und die Wahrheit an mancher Stelle so und so märchenhaft sein kann (unglaubwürdig oder fantastisch), so waren die Forderungen von Hans im Glück für den Unternehmer doch äußerst real. Es galt, für die <strong><a title="Liquidität im Erbfall" href="http://www.hadenfeldt.de/liquiditaet-im-erbfall.html">Liquidität im Erbfall</a> </strong>vorzusorgen … doch der Unternehmer hatte eine Idee, wie er um die<strong> Zahlung des Pflichtteils</strong> herum kommen könnte.</p>
<p>Er erinnert sich an die Kindheitstage seines Sohnes <em>H</em><em>ans im Glück</em> zurück, als das Märchen von der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> noch nicht geschrieben worden war. In dieser Zeit gingen andere Dichter und Denker zu Werke, und schrieben somit andere Märchen – es war die Zeit, in der die Vater-Sohn-Beziehung noch in Ordnung war und sich die beiden in regelmäßigen Abständen sahen. Doch während der Ausbildung im väterlichen Betrieb wurde die Beziehung zwischen den beiden immer schlechter. Der Unternehmer hatte – wie ja schon bei seinem Hänsel – andere Vorstellungen von seinem Sohn und ermahnte ihn immer und immer wieder.</p>
<p>Hans hatte sieben Jahre beim <strong>Unternehmer</strong> gedient, da sprach er zu ihm: &#8220;Herr Vater, meine Zeit ist herum, nun wollte ich gerne in die Welt hinaus ziehen, um mein Glück zu finden.&#8221; Der <strong>Unternehmer</strong> antwortete: &#8220;So, wie der Dienst war, so soll auch der Lohn sein&#8221;, und gab ihm neben seinem Lohn noch etwas Geld für die Reise. Hans zog ein Tüchlein aus der Tasche, wickelte den Batzen hinein, setzte ihn auf die Schulter und machte sich auf den Weg nach Haus.</p>
<p>Wie sehr hätte sich Hans darüber gefreut, zum Bleiben überredet zu werden. Doch der <strong>Unternehmer</strong>, selbst gekränkt vom Wunsch seines Sohnes, erkannte die Beweggründe seines Hansels leider nicht. Und so waren beide bis zum heutigen Tage getrennt und hatten doch so oft an einander gedacht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Märchenhafte Pflichtteilsansprüche (38)</title>
		<link>http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchenhafte-pflichtteilsansprueche/</link>
		<comments>http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchenhafte-pflichtteilsansprueche/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 06:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erbfall]]></category>
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		<category><![CDATA[Erbrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswerk]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtteil]]></category>

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		<description><![CDATA[Als die Gesellschafterin der Knusperhäuschen GmbH Heike Hexler mit Hans im Glück, Alice aus dem Wunderland  und dem weißen Kaninchen das Märchenland endlich erreicht hatte, hielt sich die Freude des Unternehmers verständlicherweise in Grenzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als die Gesellschafterin der <strong>Knusperhäuschen GmbH</strong>, Heike Hexler, mit Hans im Glück, Alice aus dem Wunderland  und dem weißen Kaninchen das Märchenland endlich erreicht hatte, hielt sich die Freude des Unternehmers verständlicherweise in Grenzen. Schließlich wusste er, dass seine in Ungnade gefallene Partnerin nichts Gutes im Sinn hatte. Diese Befürchtung bewahrheitete sich schließlich, als der verschollene Sohn des Unternehmers, Hans im Glück, ihm von seinen Absichten erzählte, im <strong>Erbfall</strong> seinen <strong>Pflichtteil</strong> einzufordern.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Worum geht es in der Unternehmensnachfolge primär?</h2>
<p>In der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> geht es um die <strong>Weitergabe eines Lebenswerks</strong>, in diesem Falle um die <strong>Fortführung</strong> der Knusperhäuschen GmbH – auch, wenn Geld hier natürlich eine entscheidende Rolle spielt, so ist es dennoch nicht das Wichtigste.  Unser Märchen hat eine andere Botschaft, als der Abschreckung zu dienen. Eigentlich sind es ganz viele Botschaften, die uns wie Brotkrumen den Weg durch die <strong>Unternehmensnachfolge</strong> weisen.</p>
<p>Über welche Kieselsteine unsere Märchenfiguren stolpern, ist immer wieder erstaunlich, und dennoch so menschlich. <em>&#8220;Liebe&#8221;</em> – sie ist es doch, mit welcher der Unternehmer sein <strong>Lebenswerk</strong> aufgebaut hat und mit der er seinen Kindern nun endlich begegnet; letztlich verbindet diese so das Unternehmen mit dem Unternehmer und diesen wiederum mit seinen Kindern.</p>
<p>Hans im Glück jedoch war nur auf sein eigenes Wohlergehen bedacht und wollte<strong> im Erbfall</strong> nicht auf seinen <a title="Pflichtteil" href="http://www.hadenfeldt.de/pflichtteil.html"><strong>Pflichtteil</strong></a> verzichten. Auch, wenn sich das <strong>Erbrecht</strong> im Märchenland ständig änderte und im Laufe der Zeit eine Vielzahl von Reformen stattfanden, so war kaum zu hoffen, dass es in dieser Angelegenheit in Kürze ein Schlupfloch geben würde. Wie sollte der Unternehmer nur so viel Geld aufbringen, um nicht nur die Erbschaftsteuer, sondern auch noch den Pflichtteil zahlen zu können?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Königliche Erbschaftssteuer (23)</title>
		<link>http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/koenigliche-erbschaftssteuer/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 06:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erbfall]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Unternehmer begab sich sodann auf die Suche nach seinen Kinderlein, die noch immer in ihrem Dornröschenschlaf verweilten - in der Unternehmensnachfolge waren finanzielle Sorgen wie Pflichtteil und Erbschaftsteuer erst einmal vergessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unternehmer begab sich sodann auf die Suche nach seinen Kinderlein, die noch immer in ihrem <a title="Resignation in der Unternehmensnachfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/da-resignierte-der-haensel-der-sich-dem-druck-in-seiner-unternehmung-nicht-so-recht-gewachsen-fuehlte/">Dornröschenschlaf</a> verweilten. In der Unternehmensnachfolge waren finanzielle Sorgen wie Pflichtteil und Erbschaftsteuer erst einmal vergessen. Er suchte links, er suchte rechts, und umher, aber fand weder den Hänsel, noch die Gretel. Nach einigen Wochen, in denen er immer wieder vergeblich unterwegs war, sandte er seine Gastarbeiter, die Sieben Zwerge, aus, um nach den Geschwistern zu suchen.</p>
<p>Doch die kleinen Kerle hatten nichts Besseres zu tun, als zu ihrem Schneewittchen hinter den sieben Bergen zu reisen, und interessierten sich herzlich wenig für die <strong>Unternehmensnachfolge</strong> und das Auffinden von Hänsel und Gretel. Sie vermissten das schöne Mädchen schließlich sehr, das nach dem Genuss eines Gen-manipulierten Apfels noch immer nicht recht gesund war. Also blieb dem Unternehner nichts anderes übrig, als auf eine Nachricht über den Verbleib seiner Kinderchen zu warten &#8211; ganz krank wurde der arme <strong>Unternehmer</strong>, so dass es im Märchenland die Runde machte, er würde wohl bald dahinscheiden.</p>
<p>Und so ritt eines Tages ein Königssohn durch den Wald, um alle Formalitäten zu regeln und sich die <a title="erbschaftssteuer" href="http://www.hadenfeldt.de/erbschaftssteuer.html"><strong>Erbschaftssteuer</strong></a> zu sichern. Der Jüngling, verwöhnt wie er war, schien das lange Reiten nicht gewohnt und suchte nach einem Ruheplatz. Da erblickte er die Geschwister, wie sie friedlich unter einem Baum schliefen. &#8220;Die Faulpelze&#8221;, dachte er, &#8220;schlafen am hellichten Tag, als wären sie Königskinder, die das Arbeiten nicht nötig haben. Gerade, da wir uns aktuell inmitten einer <strong>Wirtschaftskrise</strong> befinden, die laut des weltberühmten Zauberers und Wahrsagers Dr. Doubini mindestens die nächsten drei bis fünf Jahre anhalten wird. Ich bin nicht amüsiert.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Bei der Erbschaftssteuer ist auch im Märchen keine Zeit für einen Dornröschenschlaf</h2>
<p>Als der Königssohn näher und näher kam, gefiel ihm die schlafende Gretel jedoch so sehr, dass er sie unbedingt wachküssen wollte. Wie oft hatte ihm seine Mutter erzählt, wie sie einst von seinem Vater wachgeküsst worden war, nachdem sie der Fluch einer bösen Fee beinahe hundert Jahre hätte schlafen lassen. Ob  auch das schöne Mädchen einem schlechten Zauber zum Opfer gefallen war? Der jungen Mann kniete nieder und küsste das Mädchen mit sanft gespitzten Lippen.</p>
<p>Da erwachte Gretel, und hatte vor Schreck nichts Besseres zu tun, als dem Jüngling eine kräftige Ohrfeige zu verpassen. &#8220;Eine junge Frau ungefragt zu küssen, auch noch am hellichten Tage. Das geziemt sich nicht, mein Herr! Aber, wer seid ihr überhaupt?&#8221; &#8212; &#8220;Ich bin der Märchenprinz&#8221;, sprach dieser und setzte sich neben das Mädchen, derweil ihr Bruder nach wie vor fest schlief. &#8220;Mein Stiefvater, der Froschkönig, schickt mich zum <strong>Unternehmer</strong> und Inhaber der Knusperhäuschen GmbH. Den alten Mann hat der Lebensmut verlassen, nachdem ihm seine Kinder abhanden gekommen sind. Nun liegt er im Sterben. Da ist es nur gut und recht, wenn ich nach seinem Ableben die <strong>Erbschaftssteuer</strong> eintreibe.&#8221;</p>
<p>Voller Wut stieß das Mädchen ihren Traumprinzen von sich, da ihr der Vater trotz allem lieb und teuer war. Der Prinz, der nicht wusste, wie ihm geschah, zeterte noch eine Weile, ehe er in seinem königlichen Stolz von dannen zog.</p>
<p>&#8220;Wie bekomme ich nur den Hänsel wach?&#8221;, überlegte das Mädchen. &#8220;Küssen will ich ihn auf keinen Fall!&#8221; Da erinnerte sie sich seiner Achillesverse, an der er so arg kitzelig war. &#8220;Davon muss er doch aufwachen&#8221;, dachte Gretel und fing an, ihren Bruder zu kitzeln. Tatsächlich wachte der Bursche nach kurzer Zeit auf.</p>
<p>Lesen Sie im nächsten Teil, wie es mit Hänsel, Gretel und dem Unternehmer in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> weitergeht. Wird das Unternehmen über ausreichend <a title="liquiditaet-im-erbfall" href="http://www.hadenfeldt.de/liquiditaet-im-erbfall.html"><strong>Liquidität im Erbfall</strong></a> verfügen?</p>
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		<title>Liquide Mittel im Erbfall (22)</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 06:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Goldmarie seufzte und sprach sodann weiter: „Aber stellen Sie sich vor, die alte Frau hat mir wirklich ihr Unternehmen vermacht, kurz nachdem sie verstarb. Erst dachte ich ja: Wie soll ich nur die Erbschaftssteuer an den Froschkönig bezahlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Goldmarie seufzte und sprach sodann weiter: &#8220;Stellen Sie sich vor, die alte Frau hat mir wirklich ihr <strong>Unternehmen</strong> vermacht, kurz nachdem sie verstarb. Erst dachte ich ja: Wie soll ich nur die <a title="Erbschaftssteuer" href="http://www.hadenfeldt.de/erbschaftssteuer.html"><strong>Erbschaftssteuer</strong></a> an den Froschkönig bezahlen, und auch den <strong>Pflichtteil</strong> an die sieben Geißlein, die allesamt aus einer Ehe der Tochter von Frau Holle, Rotkäppchen, mit dem bösen Wolf hervorgegangen waren? Stellen Sie sich vor, der hatte das Rotkäppchen doch gefressen. Ja ja, man soll nicht alles glauben, was man im Märchen liest …</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Flüssige Vermögenswerte sind im Erbfall wahrlich märchenhaft</h2>
<p>… aber zurück zu <strong>Pflichtteil</strong> und <strong>Erbschaftssteuer</strong>: So viel <strong>Liquidität</strong> wird in der Regel ja nicht vorgehalten. Stattdessen sind die <strong>Vermögenswerte</strong> häufig in <strong>Immobilien</strong>, Maschinen und festen <strong>Anlageformen</strong> gebunden und lassen sich nur mit hohen Verlusten veräußern. Woher sollte also das Geld kommen? Zum Glück hatte Frau Holle vorgesorgt und <a title="Hadenfeldt Lösung" href="http://www.hadenfeldt.de/loesung.html" target="_blank">eine Lösung gefunden</a>, mit der ihr <strong>Unternehmen</strong> jederzeit und ein Leben lang in vollem Umfang abgesichert war. Und so ein Leben kann im Märchenland  schon eine halbe Ewigkeit andauern … mindestens! Jetzt kann ich gelassen und mit Schwung an die bestehenden Aufgaben herangehen.&#8221;</p>
<p>Der <strong>Unternehmer </strong>hatte schon gar nicht mehr richtig zugehört und sich irgendwann von der Goldmarie abgewandt. Da stand er nun, mit leeren Händen und noch immer ohne <strong>Unternehmensnachfolger</strong>. &#8220;Langsam wird es eng&#8221;, sprach er zu sich selbst. &#8220;Hätte ich doch nur nicht meine lieben Kinder, Hänsel und Gretel hinfort geschickt. Ich glaube langsam, dass sie <a title="unternehmensnachfolge-oder-familie-im-wechselbad-der-gefuehle" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/unternehmensnachfolge-oder-familie-im-wechselbad-der-gefuehle/">die einzigen sind, die meines <strong>Lebenswerkes</strong> würdig sind</a>.&#8221;</p>
<p>Viel wurde bereits über Unternehmenswerte geschrieben &#8211; doch im Gegensatz zum Unternehmer in unserem Märchen wissen Sie, dass neben persönlichen Werten eine aktive Liquiditätssicherung eine wesentliche Grundlage für die Unternehmensnachfolge ist. Hier hatte der Unternehmer übersehen, wie etwa Frau Holle für ausreichend liquide Mittel gesorgt hatte, um die eigene Nachfolge erfolgreich zu gestalten. Was der Unternehmer noch alles nicht weiß, erfahren Sie in den weiteren Märchenfolgen hier in diesem Weblog &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wie soll es in der Unternehmensnachfolge weitergehen? (14)</title>
		<link>http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wie-soll-es-in-der-unternehmensnachfolge-weitergehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 07:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Erbschaftssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgeplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtteil]]></category>
		<category><![CDATA[Substanzverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines Abends sprach der Unternehmer wieder in seine Kristallkugel, in der seine Partnerin Heike Hexler erschienen war. Nach einer kurzen, herzlichen Begrüßung verfinsterte sich die Miene der alten Frau, die nun zornig sprach:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines Abends sprach der Unternehmer wieder zu seiner Kristallkugel, in der seine Partnerin Heike Hexler erschienen war. Nach einer kurzen, herzlichen Begrüßung verfinsterte sich die Miene der alten Frau, die nun zornig sprach: &#8220;Die Kinder müssen fort, du musst sie tiefer in den Wald hineinführen, damit sie den Weg nicht wieder herausfinden; es sieht mit der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> sonst schlecht aus. Wie soll das <strong>Unternehmen</strong> denn fortgeführt werden, wenn die Kinder auch noch ihren <strong>Pflichtteil</strong> bekommen sollen? Denk doch allein nur an die <strong>Erbschaftssteuer</strong>, die wir dem Froschkönig ins gierige Maul werfen müssen.&#8221;</p>
<p>Dem Mann fiel&#8217;s schwer aufs Herz, und er dachte: &#8220;Es wäre besser, selbst einen größeren <strong>Substanzverlust</strong> hinzunehmen und vielleicht doch, gemeinsam mit meinen Kindern, nach einer Lösung zu suchen.&#8221; Aber die Frau hörte auf nichts, was er sagte, schalt ihn und machte ihm Vorwürfe. &#8220;Wer A sagt, muss auch B sagen!&#8221; Und weil er das erste Mal nachgegeben hatte, so musste er es auch zum zweiten Mal.</p>
<p>Die Kinder waren aber noch wach gewesen und hatten auch dieses Gespräch mit angehört. Als der<strong> Unternehmer </strong>schlief, stand Hänsel wieder auf, wollte hinaus und die Kieselsteine auflesen, wie das vorige Mal; doch der Vater hatte die Passwörter für die Alarmanlage geändert, wie er es von Zeit zu Zeit aus Vorsicht tat. Also konnte Hänsel nicht heraus. Aber er tröstete sein Schwesterchen und sprach: &#8220;Weine nicht, Gretel, und schlaf nur ruhig, auch in diesen <strong>Krisenzeiten</strong> werden wir an unseren Plänen festhalten. Immerhin habe ich in unserer <strong>Unternehmensplanung </strong>unterschiedliche Szenarien durchgespielt, so dass sich das Märchen von der <strong>Unternehmensgründung </strong>für uns sicher erfüllen wird.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Unternehmensnachfolge über Stock und Stein</h2>
<p>Am frühen Morgen kam der <strong>Unternehmer</strong> und holte die Kinder aus dem Bette, um sie in den Wald zu schicken, diesmal jedoch, um seiner rechten Hand, Heike Hexler, einige Unterlagen zukommen zu lassen. Der <strong>Unternehmer </strong>wusste, dass allein der Weg zu seiner Gespielin sehr beschwerlich war. Unzählige Gefahren warteten auf Hänsel und Gretel, insbesondere hinter den sieben Bergen bei den Sieben Zwergen.</p>
<p>Natürlich ahnte er nicht, dass es sich damit selbst ein Bein stellte und zu stolpern drohte. Auch wenn nun Hänsel und Gretel ihres beschwerlichen Weges über Stock und Stein gehen sollten, stand auch der <strong>Unternehmer </strong>vor den Herausforderungen einer erfolgreichen<strong> Unternehmensnachfolge</strong>. Hier machte er es sich wahrlich nicht leicht: So plagte er sich mit seinen Kindern, die hinfort mussten, aber auch mit seiner Partnerin Heike Hexler, die ihm eine schlechte Beraterin war. Sein Herz verriet ihm indes, worauf es in der <strong>Nachfolgeplanung</strong> wirklich ankommt.</p>
<p>Bekanntlich führen &#8220;alle Wege nach Rom&#8221; &#8230; doch nur manche führen in eine erfolgreiche <strong>Unternehmensnachfolge</strong>. Anders als beim Weg in die Selbstständigkeit sind Fehler in der Unternehmensnachfolge häufig bitter. Denn selbst im Falle eines Konkurses besteht durchaus die Möglichkeit, sich in der Zukunft eine neue Existenz aufzubauen. Die Unternehmensnachfolge lässt sich nur ein einziges Mal im Leben planen und durchführen. Hierbei ist entscheidend, das eigene Lebenswerk an die nachfolgende Generation weiterzugeben, aber auch, das Risiko für den Nachfolger zu minimieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Beschwerlicher Alleingang in der Unternehmensnachfolge (10)</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 08:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Familienbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtteil]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmergeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Als der Tag anbrach, noch ehe die Sonne aufgegangen war, kam schon der Unternehmer und weckte die beiden Kinder: “Steht auf, meine undankbaren Nachkommen, wir wollen in den Wald gehen und Holz holen.”]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als der Tag anbrach, noch ehe die Sonne aufgegangen war, kam schon der Unternehmer und weckte die beiden Kinder: &#8220;Steht auf, meine undankbaren <strong>Nachkommen</strong>, wir wollen in den Wald gehen und Holz holen.” Dann gab er jedem ein Stückchen Brot und sprach: &#8220;Ja mei, wollt ihr mir endlich einmal nachkommen? Beeilt euch, sonst hole ich mir für meine <strong>Unternehmung</strong> eine andere <strong>Nachfolge</strong>. Und ihr … ihr kriegt weiter nichts, nicht einmal euren <strong>Pflichtteil</strong>!&#8221;</p>
<p>Mit nur wenig <strong>Unternehmergeist</strong> machten sich die Geschwister Hänsel und Gretel auf den Weg, um ihren Vater in den Wald zu begleiten. Nach einer Weile, als sich der Sohn immer wieder umblickte, wurde es dem Vater zu bunt: &#8220;Hänsel, was guckst du da und bleibst zurück, hab acht und vergiss deine Beine nicht!&#8221; &#8212; &#8220;Ach, Vater,&#8221; erwiderte Hänsel, &#8220;ich will nur schauen, wie weit wir bereits gegangen sind und dass wir auch ja keinen Umweg gehen.&#8221; &#8212; &#8220;Narr, ich weiß schon, wo es lang geht. Schließlich gehe ich meiner Wege seit Jahrzehnten <strong>erfolgreich und selbstständig</strong> und brauche mir von einem Jungspund nicht sagen lassen, wie ich zu führen habe.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>In der Unternehmensnachfolge lieber an einem Strang ziehen: Fallstricke vermeiden</h2>
<p>Doch Hänsel hatte seinen eigenen Kopf und interessierte sich in Wahrheit nicht dafür, in welche Richtung der Vater mit Ihnen gehen würde. Viel wichtiger war es ihm, den Plan seines Vaters zu vereiteln, um das <strong>Familienunternehmen</strong> an sich zu reißen. Um also nicht verloren zu gehen, hatte er immer wieder einen von den blanken Kieselsteinen aus seiner Tasche auf den Weg geworfen.</p>
<p>Der <strong>Unternehmer</strong>, der in der Welt der Märchen und Sagen ein echtes <strong>Monopol</strong> in der <strong>Holzindustrie</strong> hatte, sprach zu seinen Kindern: &#8220;Nun sammelt Holz, ihr Kinder, meine <strong>Maschinen</strong> stehen sonst bald still. Und die Sieben Zwerge, die ich als <strong>Gastarbeiter</strong> eingestellt habe, befinden sich derzeit im Streik.&#8221;</p>
<p>Hänsel, der über besonderes <strong>Fachwissen</strong> zu den verschiedensten Holzarten verfügte, machte sich mit seiner Schwester Gretel alsbald daran, einen wunderschönen Speierling zu fällen. Schließlich war der <strong>Familienbetrieb</strong> auf Edelhölzer<strong> spezialisiert</strong>, aus denen exklusive Designer-Möbel für Königshäuser gefertigt wurden.</p>
<p>Der Vater ließ seine Kinder schuften und schuften, bis sie nicht mehr konnten und über der Arbeit einfach einschliefen. Als sie schließlich erwachten, war es bereits finsterste Nacht. Vom Vater war weit und breit nichts mehr zu sehen. Lesen Sie im nächsten Teil, wie es mit Hänsel und Gretel weitergeht &#8230;</p>
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		<title>Von Bergen und Kieselsteinen: Gefahren in der Unternehmensnachfolge (09)</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 06:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Familienbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtteil]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Da weinte die Gretel und sprach schluchzend zu Hänsel: „Nun ist’s geschehen. All unsere Pläne, den Familienbetrieb zu verkaufen und im Schlaraffenland ein schönes Leben mit Happy Hour und Sing-Sang zu gönnen, sind dahin.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da weinte die Gretel und sprach schluchzend zu Hänsel: &#8220;Nun ist’s geschehen. All unsere Pläne, den <strong>Familienbetrieb</strong> zu verkaufen, um uns im Schlaraffenland ein schönes Leben mit Happy Hour und Karaoke zu gönnen, sind dahin.&#8221; &#8212; &#8220;Still, Gretel&#8221;, sprach Hänsel, &#8220;gräme dich nicht. Du glaubst doch wohl nicht, dass ich auf meinen schönen <strong>Pflichtteil</strong> verzichte. Ich will uns schon helfen.&#8221;</p>
<p>In fester Absicht, den Plan des Vaters zu vereiteln, schlich Hänsel des Nachts aus dem Haus. Im hellen Mondenschein glitzerten die Kieselsteine vor dem Haus wie funkelnde Diamanten. Hänsel bückte sich und steckte so viele in sein Rocktäschlein, als nur hinein wollten. Dann ging er wieder zurück, sprach zu Gretel: &#8220;Sei getrost, liebes Schwesterchen, und schlaf nur ruhig ein, Gott wird uns nicht verlassen,&#8221; und legte sich wieder in sein Bett.</p>
<p>Der <strong>Unternehmer</strong> lag derweil in seinem Bett und schlummerte vor sich hin. Natürlich ahnte er nicht, dass er Gefahr lief, schon bald über die Kieselsteine seiner Kinder zu stolpern.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Die Waagschale in der Unternehmensnachfolge: Kleine Gewichte mit großer Wirkung</h2>
<p>Hänsel hatte zwar lediglich einige kleine Kieselsteine gesammelt, da er seine Nachfolge nicht unnötig beschweren wollte. Es sollte sich jedoch zeigen, wie schwer selbst kleine Fehler in der Unternehmensnachfolge wiegen und somit große Wirkungen nach sich ziehen können.</p>
<p>Insbesondere bei der Nachfolgeregelung kommt es auf eine sorgfältige Planung an. So war es selbst im Märchenwald kein Märchen, dass das Schreiben eines Testaments nicht ohne anwaltliche Beratung vonstatten ging. Dennoch stand in der Bibliothek der Sagen und Märchen auch so manches (schlechte) Märchen (&#8220;Fachbücher&#8221;), die die bewusst versäumten, auf die Notwendigkeit einer umfassenden Rechtsberatung hinzuweisen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kieselsteine in der Unternehmensnachfolge (08)</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 06:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Erbschaftssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Expertenrat]]></category>
		<category><![CDATA[Familienbetrieb]]></category>
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		<category><![CDATA[Führungsqualitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschrecken]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgeberatung]]></category>
		<category><![CDATA[nachfolgende Generation]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflichtteil]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflichtteilsansprüche]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagwort hinzufügen]]></category>
		<category><![CDATA[Substanzverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionsunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmergeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Unternehmer, der seinen Familienbetrieb nicht an seine Kinder übergeben wollte. Er wälzte sich nächtelang schlaflos in seinem Bette, aus Angst, die Kinder würden ihre Pflichtteilsansprüche geltend machen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a title="Gespräch mit dem Dorfrichter Adam zur Unternehmensnachfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/stein-des-anstosses-in-der-unternehmensnachfolge/">Gespräch mit dem Dorfrichter Adam</a> wälzte sich der Unternehmer nächtelang schlaflos in seinem Bette, aus Angst, die Kinder würden ihre <strong>Pflichtteilansprüche</strong> geltend machen. Nicht allein die <strong>Nachfolgeberatung</strong>, sondern auch die Zaubersprüche hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Also entschied sich der Unternehmer, dass seine beiden Kinder Hänsel und Gretel hinfort mussten.</p>
<p>Schließlich war er sich nunmehr sicher, dass seinen <strong>Nachkommen</strong> der <strong>Unternehmergeist</strong> fehlte, um im Märchen von der Unternehmensnachfolge weitere, erfolgreiche Kapitel zu schreiben. Hänsel machte keine Anstalten, das Unternehmen in absehbarer Zeit zu übernehmen, sondern jobbte viel lieber als Bar-Mixer im <a title="Excalibur Hotel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Excalibur_Hotel">Excalibur Hotel</a>, das König Arthur jüngst im Schlaraffenland errichtet hatte. Auch Gretel schien nicht über die <strong>Führungsqualitäten</strong> zu verfügen, die es brauchte, um sein erfolgreiches <strong>Traditionsunternehmen</strong> für die nächsten Jahrhunderte fit zu machen. Seine Tochter war dem Schönheitswahn verfallen, den ihr Top-Models wie Schneewittchen, Dornröschen oder auch die Heidi vorlebten. Ihr Traum war es daher, eines Tages einen hübschen Märchenprinz zu heiraten.</p>
<p>Der Unternehmer wollte daher – getreu des jüngst erhaltenen Expertenrats – lieber schnell die Gunst der Stunde nutzen. Was wäre, wenn er stürbe und sich seine Kinder über das gefundene Fressen hermachten wie riesige <a title="Heuschreckendebatte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heuschreckendebatte"><strong>Heuschrecken</strong></a>, oder aber das Unternehmen einfach in kürzester Zeit herunterwirtschafteten?</p>
<p>&#8220;Was soll ich denn sonst tun?&#8221;, fragte sich der Unternehmer. Immerhin wurde sein altes Herz dann und wann von Gewissensbissen befallen, die er jedoch tunlichst beiseite schob. Einen Ausweg aus seinem Dilemma sah er beileibe nicht. Würde er für sein <strong>Lebenswerk</strong>, die Knusperhäuschen GmbH, einen <strong>Nachfolger</strong> finden, etwa seine rechte Hand Heike Hexler, drohte sein Lebkuchenhaus dennoch alsbald zu bröckeln.</p>
<p>Es war ihm nur allzu bewusst, dass die liquiden Mittel, die ihm zur Verfügung standen, niemals ausreichten, um auch noch den zu zahlenden Pflichtteil leisten zu können. Zudem hatte der Froschkönig die Steuern (und leider auch die <strong>Erbschaftssteuer</strong>) schon wieder angehoben, weil er trotz zahlreicher Schönheitsoperationen noch immer nicht so recht menschlich aussah.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Schlecht beraten: Liquidität geht auch anders</h2>
<p>Als der Unternehmer eines Abends durch seine neue, ultramoderne Kristallkugel mit seiner Gesellschafterin Heike Hexler telepathierte, seufzte er und sprach zu ihr: &#8220;Was soll nur aus meinem  schönen traditionsreichen <strong>Familienunternehmen</strong> werden? Bereits durch die zu zahlende Erbschaftssteuer muss ich einen erheblichen <strong>Substanzverlust</strong> hinnehmen. Ich kann nicht auch noch den <strong>Pflichtteil</strong> an meine Kinder auszahlen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Weißt du was, Unternehmer?&#8221; antwortete die Frau, &#8220;Führe morgen in aller Frühe die Kinder hinaus in den Wald, wo er am dicksten ist. Da lässt du sie schuften, bis sie nicht mehr können und schließlich einschlafen. Wenn sie dann des Nachts wieder aufwachen, finden Sie den Weg nicht wieder nach Haus, und wir sind sie los.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, Heike,&#8221; erwiderte der Mann, &#8220;das tue ich nicht; wie sollt ich’s übers Herz bringen, meine Kinder im Walde allein zu lassen? Die wilden Tiere würden bald kommen und sie zerreißen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Oh, du Narr,&#8221; sagte sie, &#8220;dann wird die <strong>Unternehmensnachfolge </strong>nicht gelingen. Bedenke, dass ein Märchen wie dieses noch den nachfolgenden Generationen erzählt wird. Soll dein <strong>Lebenswerk</strong>, das du dir Zeile für Zeile aufgebaut hast, für alle Zeiten aus dem Buch der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> getilgt werden?&#8221;</p>
<p>Sie ließ ihm keine Ruhe, bis er einwilligte. &#8220;Aber die armen Kinder dauern mich doch,&#8221; sagte der Unternehmer und blickte mit Tränen in den Augen durchs Fenster in die schwarze Nacht hinein, nicht ahnend, dass seine beiden Kinder heimlich an der Türe lauschten. Schnell wurde ihnen klar, in welcher misslichen Lage sie sich befanden&#8230;</p>
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