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	<title>Unternehmensnachfolge Weblog » Liquidität im Erbfall Erbschaftssteuer Vermögen Immobilien &#187; Nachkommen</title>
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	<description>Unternehmensnachfolge Weblog » Liquidität im Erbfall Erbschaftssteuer Vermögen Immobilien</description>
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		<category>Wirtschaft</category>
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		<itunes:keywords>Unternehmensnachfolge, Wirtschaft, Business, Finanzen, Erbschaft, Erbschaftsteuer, Nachfolgeplanung, Geld</itunes:keywords>
		<itunes:subtitle>Unternehmsnachfolge Podcast der Hadenfeldt GmbH uuml;ber das Mauml;rchen von der Unternehmensnachfolge, erzauml;hlt von Finanzberater Claus Hadenfeldt.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Finanzberater Claus Hadenfeldt erzauml;hlt das Mauml;rchen von der Unternehmensnachfolge und zeigt, wie eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge gelingt.</itunes:summary>
		<itunes:author>Hadenfeldt GmbH</itunes:author>
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		<title>Wie lassen sich Kieselsteine in der Unternehmensnachfolge umschichten? (52)</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 09:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erbfall]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Wirrungen und Wendungen in der Unternehmensnachfolge hatten bislang dazu geführt, dass sich die Kieselsteine zu einem Turm aufgeschichtet hatten, der mittlerweile schwer auf den Schultern des Unternehmers lastete. Er wollte nun den Rat seines Freundes befolgen, und suchte nach einem Weg, sie so umzuverteilen, dass die Nachfolgeplanung nicht wie ein Kartenhaus zusammenzufallen drohte.

Gesetzliche Erbfolge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Wirrungen und Wendungen in der Unternehmensnachfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wirrungen-und-wendungen-in-der-unternehmensnachfolge/">Wirrungen und Wendungen in der Unternehmensnachfolge</a> hatten bislang dazu geführt, dass sich die Kieselsteine zu einem Turm aufgeschichtet hatten, der mittlerweile schwer auf den Schultern des Unternehmers lastete. Er wollte nun den Rat seines Freundes befolgen, und suchte nach einem Weg, sie so umzuverteilen, dass die <strong>Nachfolgeplanung </strong>nicht wie ein Kartenhaus zusammenzufallen drohte.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Gesetzliche Erbfolge in der Unternehmensnachfolge</h2>
<p>Wo aber sollte der Unternehmer anfangen? Musste er tatsächlich erst den Nachfolger bestimmen, wie ihm der Dorfrichter Adam damals empfohlen hatte? Sicher war, dass eine Regelung für die <a title="Liquidität im Erbfall" href="http://www.hadenfeldt.de/liquiditaet-im-erbfall.html"><strong>Liquiditätssicherung</strong> für den Erbfall </a>her musste.</p>
<p>Auf die<strong> gesetzliche Erbfolge</strong> wollte sich der Unternehmer unter gar keinen Umständen verlassen. Schließlich hatte er doch mehr als einen Erben, so dass sich das Problem der <strong>Erbengemeinschaft</strong> stellte. Würde er eines Tages sterben, hätten seine drei Kinder, Hans im Glück, Hänsel und Gretel Anspruch auf die Führung des Unternehmens. Bereits während der Reise durch den Märchenwald hatte sich jedoch nur allzu deutlich gezeigt, wie schnell es unter ihnen zu <strong>Streitigkeiten</strong> kam.</p>
<p>Gleichzeitig hatte der Unternehmer immer wieder erfahren, wie schnell sich die Situation in der <strong>Nachfolgeplanung</strong> ändern konnte. War er sich sicher, in der<strong> Unternehmensnachfolge </strong>den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, wurden ihm und seiner Familie alsbald neue Steine in den Weg gelegt. Hatte er einen Nachfolger für die <strong>Knusperhäuschen GmbH</strong><strong> </strong>ins Auge gefasst, war er sich nicht mehr sicher, ob dies die richtige Entscheidung war – auch wenn beispielsweise die Schenkung im Vergleich zur gesetzlichen <strong>Erbfolge</strong> sicherlich einige Vorteile mit sich brächte:</p>
<ul>
<li>Erforderliche <strong>Liquidität </strong>steht sofort zur Verfügung</li>
<li><strong>Liquiditätsbelastung</strong> ist planbar</li>
<li><strong>Liquidität</strong> steht ein Leben lag zur Verfügung</li>
<li><strong>Freibeträge</strong> können alle zehn Jahre ausgenutzt werden</li>
<li>Zeitpunkt der <strong>Steuerlast</strong> kann auf diese Weise bestimmt werden</li>
</ul>
<p>Die<strong> Schenkung</strong> schien somit eine ausgezeichnete Möglichkeit der Liquiditätssicherung zu sein, gäbe es nicht die mit diesem Lösungsansatz verbundenen Nachteile:</p>
<ul>
<li>Auch wenn die <strong>Versicherungssumme</strong> nicht <strong>erbschaftssteuerpflichtig</strong> ist, so fällt doch <strong>Schenkungssteuer</strong> an</li>
<li>Die Effizienz einer <strong>Schenkung</strong> ist fraglich und muss im Einzelfall geprüft werden</li>
<li>Der <strong>Nachfolger</strong> muss früh bestimmt werden</li>
</ul>
<p>Zwar wollte der Unternehmer sein <strong>Lebenswerk</strong>, die Knusperhäuschen GmbH, erfolgreich an seine <strong>Nachkommen</strong> weitergeben, jedoch keinesfalls die mit einer <strong>Schenkung</strong> verbundenen Nachteile in Kauf nehmen.</p>
<p>&#8220;Damit das Märchen von der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> für mein <strong>Lebenswerk</strong> wahr wird, muss ich einen <strong>Lösungsansatz</strong> finden, der das eine optimiert, ohne das andere außer Acht zu lassen. <em>Alles hängt mit allem zusammen</em> – wie kann ich da auf den einen Aspekt verzichten, um einen anderen für die <strong>Unternehmensnachfolge</strong> zu nutzen? Für wahr – in der Unternehmensnachfolge muss mir die <a title="Die Quadratur des Kreises in der Unternehmensnachfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/die-quadratur-des-kreises-in-der-unternehmensnachfolge/">Quadratur des Kreises</a> gelingen. Es braucht wohl einen beflissenen &#8216;Handwerker&#8217; auf diesem Gebiet, um die Feinheiten erkennen zu können.&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Werte in der Unternehmensnachfolge (20)</title>
		<link>http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/werte-in-der-unternehmensnachfolge/</link>
		<comments>http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/werte-in-der-unternehmensnachfolge/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 06:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenkonflikt]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wie viel aber ist mein Familienunternternehmen wert? Und wer legt diese Werte fest?“ Mit diesen Fragen plagte sich der Unternehmer, der in seinen Preisvorstellungen verständlicherweise nicht nur die Marktsituation berücksichtigte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Zwischen persönlichen Werten und Marktwert</h2>
<p>&#8220;Wie viel ist mein <strong>Familienunternternehmen </strong>wert? Und wer legt diese Werte fest?&#8221; Mit diesen Fragen plagte sich der Unternehmer, der sich seiner überzogenen Preisvorstellungen langsam bewusst wurde. Auch wenn es nur zu verständlich war, dass ihm sein Unternehmen sehr viel mehr wert war, als er nun bekommen konnte &#8211; der tatsächliche Unternehmenswertv ergab sich leider nicht nur aus dem persönlichen Wert.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h3>Was kann man dem persönlichen Unternehmenswert entnehmen?</h3>
<p>Der persönliche Wert des Unternehmens schlägt sich nur zum Teil im tatsächlichen Unternehmenswert nieder. So ist die Persönlichkeit des Unternehmers, seine Art, wie er das Unternehmen all die Jahre geführt hat, ein wichtiger Faktor, der auch in der Preisbildung berücksichtigt werden muss. Hierbei sind etwa folgende Fragen zu berücksichtigen:</p>
<ul>
<li>Ist zu erwarten, dass langjährige Kunden das Vertrauensverhältnis auch nach erfolgter Unternehmensnachfolge aufrecht erhalten?</li>
<li>Kann die Prägung des Unternehmens durch den früheren Eigner zur weiteren Image-Pflege genutzt werden?</li>
<li>Hat die Unternehmenstradition zu einer bis heute erfolgreichen Kundenbindung geführt?</li>
</ul>
<p>Diese und andere Aspekte zeigen die Handschrift des Unternehmers, die auch für den tatsächlichen Unternehmenswert durchaus eine Rolle spielt. Der Marktwert des Unternehmens  setzt sich aus weiteren Faktoren zusammen, die mit den persönlichen Werten des Unternehmers jedoch widerstreiten können, der in seinen Preisvorstellungen verständlicherweise nicht nur die <strong>Marktsituation</strong> berücksichtigte. Für sein <strong>Lebenswerk</strong>, das ihn viel Schweiß und Blut gekostet hatte, sollte der <strong>Nachfolger</strong> auch anständig zahlen.</p>
<p>Im Märchenland hatte das Wort &#8220;anständig&#8221; auch in diesem finanziellen Kontext noch nicht allzu viel von seiner ursprünglichen Bedeutung verloren. Die Moral des Wortes spiegelte sich in den Gedanken des Unternehmers wider. Ein Spiegelbild seiner selbst indes fand sich darin nicht, hatte er sich gegenüber Hänsel und Gretel doch recht ungebührlich verhalten.</p>
<p>Wie aber, so die zwischenzeitliche Moral von dieser Geschicht&#8217;, sollte die Gleichung zwischen ihm als <strong>Unternehmer</strong> und dem <strong>potentiellen Nachfolger</strong> aufgehen? Während er auf der einen Seite den Marktwert plus eines noch zu bestimmenden ideellen Wertes verlangte, brachte er auf der anderen Seite zu wenig an Moral und Wertvorstellungen ein.</p>
<h3>Unternehmensnachfolge im Gleichgewicht?</h3>
<p>Das Ungleichgewicht in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> hatte mit dem <strong>Generationenkonflikt</strong> begonnen: Hänsel und Gretel erfüllten ebenso wenig die Erwartungen des Unternehmers wie die potentiellen Nachfolger, selbst gestandene Unternehmer und Wirtschaftsexperten. Waren es zunächst die scheinbar mangelnden Fähigkeiten seiner <strong>Nachkommen</strong>, so scheiterte die <strong>Unternehmensnachfolge</strong> diesmal am lieben Geld.</p>
<p>&#8220;Die Zeit&#8221;, so dachte der Unternehmer, &#8220;ist noch nicht reif, um mein <strong>Familienunternternehmen</strong> weiterzugeben. Den richtigen Zeitpunkt sehe ich wohl erst, wenn er gekommen ist. Zeit ist’s jedoch, einen würdigen Nachfolger zu finden, der Gold in den Händen und in seinen Gedanken mit sich bringt.&#8221; Der <strong>Unternehmer</strong> hatte sich nicht etwa eines Besseren besonnen, sondern strebte in der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> weiterhin nach einem märchenhaften Vorteil. Zu schön, um wahr zu sein? Wir werden sehen &#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Unternehmensnachfolge oder Familie: Im Wechselbad der Gefühle (11)</title>
		<link>http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/unternehmensnachfolge-oder-familie-im-wechselbad-der-gefuehle/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 08:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Da fing Gretel an zu weinen und sprach: “Wie sollen wir nun aus dem Wald kommen?” Hänsel aber tröstete sie: “Wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist, dann wollen wir den Weg schon finden.”]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da fing Gretel an zu weinen und sprach: &#8220;Wie sollen wir nun aus dem Wald kommen?” Hänsel aber tröstete sie: &#8220;Wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist, dann wollen wir den Weg schon finden.” Und als der volle Mond aufgestiegen war, so nahm Hänsel sein Schwesterchen an der Hand und ging den Kieselsteinen nach, die schimmerten wie neugeschlagene Batzen und zeigten ihnen den Weg.</p>
<p>Sie gingen die ganze Nacht hindurch und kamen bei anbrechendem Tag wieder zu ihres Vaters Haus. Sie klopften an die Tür, und als der <strong>Unternehmer</strong> aufmachte und sah, dass es Hänsel und Gretel waren, sprach er: &#8220;Ach, meinen lieben <strong>Nachkommen</strong>. Ich dachte, ihr wolltet gar nicht mehr aufhören, zu arbeiten, und hättet euren Vater gar nicht mehr an eurer <strong>Unternehmung</strong> teilhaben lassen wollen. Das brach mir beinahe das Herz, so dass befürchtete, ihr kommt sehr wohl ohne mich aus. Doch nun habt ihr ja wieder zu mir gefunden. Ich sehe, ihr braucht mich doch noch.&#8221; Da freute sich der <strong>Unternehmer</strong>, denn es war ihm zu Herzen gegangen, dass er seine Kinder allein zurückgelassen hatte.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Eine tiefe Verbundenheit innerhalb der Familie erleichtert die Unternehmensnachfolge</h2>
<p>Gerade in mittelständischen Betrieben ist die Unternehmensnachfolge eng mit der Familie verbunden. Auch wenn deutsche Familienunternehmen natürlich nicht so radikal vorgehen, wie der Unternehmer in unserem Märchen, werden Söhne, Töchter oder Enkelkinder häufig von der Nachfolgeplanung ausgeschlossen. Gründe hierfür können sein:</p>
<ul>
<li>Fehlende Offenheit</li>
<li>Fähigkeiten werden nicht erkannt</li>
<li>Verschiedene Meinungen</li>
<li>Ansichten zu Lebensstil und Lebensplanung</li>
<li>Streitigkeiten</li>
</ul>
<p>Diese Aspekte bedingen sich gegenseitig, so dass eine vollständige Trennung nicht möglich ist. Unter Umständen geht das Gleichgewicht in der Unternehmensnachfolge verloren, bis es schließlich in der Familie eskaliert &#8211; so, wie wir es in diesem Märchen beim Unternehmer und seinen Nachkommen erleben.</p>
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		<item>
		<title>Kieselsteine in der Unternehmensnachfolge (08)</title>
		<link>http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/kieselsteine-in-der-unternehmensnachfolge/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 06:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hadenfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Unternehmer, der seinen Familienbetrieb nicht an seine Kinder übergeben wollte. Er wälzte sich nächtelang schlaflos in seinem Bette, aus Angst, die Kinder würden ihre Pflichtteilsansprüche geltend machen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a title="Gespräch mit dem Dorfrichter Adam zur Unternehmensnachfolge" href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/stein-des-anstosses-in-der-unternehmensnachfolge/">Gespräch mit dem Dorfrichter Adam</a> wälzte sich der Unternehmer nächtelang schlaflos in seinem Bette, aus Angst, die Kinder würden ihre <strong>Pflichtteilansprüche</strong> geltend machen. Nicht allein die <strong>Nachfolgeberatung</strong>, sondern auch die Zaubersprüche hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Also entschied sich der Unternehmer, dass seine beiden Kinder Hänsel und Gretel hinfort mussten.</p>
<p>Schließlich war er sich nunmehr sicher, dass seinen <strong>Nachkommen</strong> der <strong>Unternehmergeist</strong> fehlte, um im Märchen von der Unternehmensnachfolge weitere, erfolgreiche Kapitel zu schreiben. Hänsel machte keine Anstalten, das Unternehmen in absehbarer Zeit zu übernehmen, sondern jobbte viel lieber als Bar-Mixer im <a title="Excalibur Hotel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Excalibur_Hotel">Excalibur Hotel</a>, das König Arthur jüngst im Schlaraffenland errichtet hatte. Auch Gretel schien nicht über die <strong>Führungsqualitäten</strong> zu verfügen, die es brauchte, um sein erfolgreiches <strong>Traditionsunternehmen</strong> für die nächsten Jahrhunderte fit zu machen. Seine Tochter war dem Schönheitswahn verfallen, den ihr Top-Models wie Schneewittchen, Dornröschen oder auch die Heidi vorlebten. Ihr Traum war es daher, eines Tages einen hübschen Märchenprinz zu heiraten.</p>
<p>Der Unternehmer wollte daher – getreu des jüngst erhaltenen Expertenrats – lieber schnell die Gunst der Stunde nutzen. Was wäre, wenn er stürbe und sich seine Kinder über das gefundene Fressen hermachten wie riesige <a title="Heuschreckendebatte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heuschreckendebatte"><strong>Heuschrecken</strong></a>, oder aber das Unternehmen einfach in kürzester Zeit herunterwirtschafteten?</p>
<p>&#8220;Was soll ich denn sonst tun?&#8221;, fragte sich der Unternehmer. Immerhin wurde sein altes Herz dann und wann von Gewissensbissen befallen, die er jedoch tunlichst beiseite schob. Einen Ausweg aus seinem Dilemma sah er beileibe nicht. Würde er für sein <strong>Lebenswerk</strong>, die Knusperhäuschen GmbH, einen <strong>Nachfolger</strong> finden, etwa seine rechte Hand Heike Hexler, drohte sein Lebkuchenhaus dennoch alsbald zu bröckeln.</p>
<p>Es war ihm nur allzu bewusst, dass die liquiden Mittel, die ihm zur Verfügung standen, niemals ausreichten, um auch noch den zu zahlenden Pflichtteil leisten zu können. Zudem hatte der Froschkönig die Steuern (und leider auch die <strong>Erbschaftssteuer</strong>) schon wieder angehoben, weil er trotz zahlreicher Schönheitsoperationen noch immer nicht so recht menschlich aussah.</p>
<p><a href="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/maerchen"><img title="Unternehmensnachfolge" src="http://www.unternehmensnachfolge-weblog.de/wp-content/uploads/unternehmensnachfolge_maerchen.gif" alt="Unternehmensnachfolge" /></a></p>
<h2>Schlecht beraten: Liquidität geht auch anders</h2>
<p>Als der Unternehmer eines Abends durch seine neue, ultramoderne Kristallkugel mit seiner Gesellschafterin Heike Hexler telepathierte, seufzte er und sprach zu ihr: &#8220;Was soll nur aus meinem  schönen traditionsreichen <strong>Familienunternehmen</strong> werden? Bereits durch die zu zahlende Erbschaftssteuer muss ich einen erheblichen <strong>Substanzverlust</strong> hinnehmen. Ich kann nicht auch noch den <strong>Pflichtteil</strong> an meine Kinder auszahlen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Weißt du was, Unternehmer?&#8221; antwortete die Frau, &#8220;Führe morgen in aller Frühe die Kinder hinaus in den Wald, wo er am dicksten ist. Da lässt du sie schuften, bis sie nicht mehr können und schließlich einschlafen. Wenn sie dann des Nachts wieder aufwachen, finden Sie den Weg nicht wieder nach Haus, und wir sind sie los.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, Heike,&#8221; erwiderte der Mann, &#8220;das tue ich nicht; wie sollt ich’s übers Herz bringen, meine Kinder im Walde allein zu lassen? Die wilden Tiere würden bald kommen und sie zerreißen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Oh, du Narr,&#8221; sagte sie, &#8220;dann wird die <strong>Unternehmensnachfolge </strong>nicht gelingen. Bedenke, dass ein Märchen wie dieses noch den nachfolgenden Generationen erzählt wird. Soll dein <strong>Lebenswerk</strong>, das du dir Zeile für Zeile aufgebaut hast, für alle Zeiten aus dem Buch der <strong>Unternehmensnachfolge</strong> getilgt werden?&#8221;</p>
<p>Sie ließ ihm keine Ruhe, bis er einwilligte. &#8220;Aber die armen Kinder dauern mich doch,&#8221; sagte der Unternehmer und blickte mit Tränen in den Augen durchs Fenster in die schwarze Nacht hinein, nicht ahnend, dass seine beiden Kinder heimlich an der Türe lauschten. Schnell wurde ihnen klar, in welcher misslichen Lage sie sich befanden&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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