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Schweinchen in der Unternehmensnachfolge (79)


Nachdem die Familie des Unternehmers mit der Mutter von Hänsel und Gretel wieder komplett war, wollte man die Unternehmensnachfolge mit vereinten Kräften zu einem erfolgreichen Abschluss bringen. Nach der Konsultation der beiden Unternehmensberater, dem Gerichtsrat Walter und dem Dorfrichter Adam, hatte sich die Familie schließlich für den Vorschlag des Gerichtsrats entschieden.

Zu sehr hatte der Dorfrichter den Unternehmer enttäuscht. Immerhin kamen die Irrungen und Wendungen in der Unternehmensnachfolge nicht von ungefähr. Es war also an der Zeit, einen Schritt nach dem nächsten zu gehen, die Reise in eine erfolgreiche Nachfolge genau und doch flexibel zu planen.

Dazu hatte auch der Gerichtsrat Walter geraten, als der Unternehmer mit ihm eines Abends telepathiert hatte. Am nächsten Tag trafen sich die beiden, um erst einmal in aller Ruhe die Nachfolgeplanung zu besprechen: Hier ging es zunächst um den Erhalt der Unternehmenssubstanz, die in die nächste Generation überführt werden sollte, aber auch über das Scheitern infolge einer unachtsamen Nachfolgeplanung.

Unternehmensnachfolge

Eine solide Basis für die Unternehmensnachfolge

“Ihr Unternehmen besitzt eine solide Basis und eine starke Substanz. Wir wollen doch nicht, dass Ihre Knusperhäuschen GmbH durch eine fehlgeleitete Nachfolgeplanung wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Sie wissen vielleicht, wie es zwei entfernten Nachbarn von Ihnen erging. Das waren zwei Schweine, die sich raffgierig alles unter den Nagel gerissen hatten. Doch für die Unternehmensnachfolge taten sie in ihrer Bequemlichkeit nicht besonders viel. Als schließlich der böse Wolf im Auftrag des Froschkönigs kam, um die Erbschaftsteuer einzutreiben, führte dies zu einem Liquiditätsengpass. Das hat die Unternehmen der beiden Schweinchen buchstäblich weggeblasen. Ganz im Gegensatz zu ihrem dritten Bruder, der in der Nachfolgeplanung alles andere, als auf Sand (Stroh oder Holz) gebaut hatte. Noch heute führte einer seiner sieben Söhne das Unternehmen erfolgreich weiter.”

“Mein lieber Gerichtsrat Walter, nach all den Wirrungen und Wendungen in der Unternehmensnachfolge sehe ich, dass eine voreilige Planung am Ende sehr viel länger dauert. Mir geht es um mein Lebenswerk, das vollständig für meine Nachkommen erhalten bleiben soll.”

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