Zehn Zentimeter Schnee reichten aus, um die Weltstadt London jüngst ins Chaos zu stürzen. Was den Menschen im Harz, und dort insbesondere auf dem Brocken, nur ein müdes Lächeln auf das Gesicht zaubert, war für viele Londoner eine Katastrophe. Natürlich auch und gerade deshalb, wie die öffentlichen Verkehrsmittel lahmgelegt wurden; nichts ging mehr – schlimm, wenn es so irgendwann auch beim Thema Unternehmensnachfolge aussieht.
Vielleicht ist ihnen das auch schon einmal passiert: Sie wurden vom Winter völlig unvorbereitet getroffen. Plötzlich sind die Straßen weiß, und vor allem spiegelglatt. Ich weiß, viele Bundesbürger verzichten mittlerweile auf den Einsatz von Winterreifen; Sommerreifen als Ganzjahresreifen sozusagen.
Unternehmensnachfolge: Im Winter müssen sich nicht nur Unternehmer warm anziehen
Verstehen kann ich das nicht; in ähnlicher Weise ist es mir immer wieder schleierhaft, wie viele Unternehmer mit ihrer eigenen Unternehmensnachfolge umgehen. Schnell ist es passiert und sie bewegen sich auf unternehmerischem Glatteis. Und dann tun sie so, als träfe es sie ganz unerwartet – ich entdecke hier doch einige Parallelen zwischen dem Einbruch des Winters und dem Herbst des (unternehmerischen) Lebens.
So wie der Winter doch nicht ganz unerwartet kommt, so lässt sich auch die Unternehmensnachfolge sorgfältig planen; das Wissen um alle Eventualitäten verschafft Planungssicherheit und ermöglicht flexibles Handeln. Nur, wer sich frühzeitig und umfassend damit auseinandersetzt, kann sicher sein, dass das Glatteis unter den Füßen nicht wegbricht. Wer will schließlich seinen teuren Wagen von der Fahrbahn abkommen und vor der nächsten Hauswand enden sehen?
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