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Rücktritt ohne Folgen – dank geregelter Unternehmensnachfolge


Wirtschaftsminister Glos ist in dieser Woche zurückgetreten. Wie auch leider so häufig in der Unternehmensnachfolge, so lässt auch der Bundesminister der CSU seinen Chef-Sessel nicht ohne Probleme zurück. Allein die Finanzkrise trägt einiges dazu bei, dass sein Nachfolger vor schwierigen Herausforderungen steht.

Bereits während der Ankündigung kam es zu Querelen – Glos wollte zurücktreten, durfte aber zunächst, bis sich die Parteispitze schließlich doch einigen konnte. Geregelte Nachfolge sieht sicherlich anders aus; doch während sich in der Politik offenbar immer eine Lösung findet – inklusive einer stattlichen (bzw. staatlichen) Abfindung – versteht sich – sollten sich Unternehmer frühzeitig um das Thema Unternehmensnachfolge kümmern.

Unternehmensnachfolge über Generationen hinweg planen

Wie es besser geht zeigt das Beispiel der Herren Miele und Zinkann, die an der Spitze des Familienunternehmens Miele stehen. Seit Generationen wird die Nachfolge im Betrieb durch einen Familienvertrag geregelt. Hier ist festgeschrieben, welche Anforderungen die zukünftigen Unternehmensnachfolger mitbringen müssen – kein Detail wird dem Zufall überlassen.

Langfristige Planung verhindert böse Überraschungen. Deshalb empfehle ich meinen Kunden, sich frühzeitig Gedanken über Ihre Unternehmensnachfolge zu machen. Für das sorgfältige Erstellen eines Konzeptes zur Sicherung der Liquidität und der notwendigen Gestaltungsfreiheit bedarf es Zeit, denn überstürzte Aktionen sind hinderlich für eine reibungslose Übernahme.

Foto: Pixelio.de

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