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Nachfolgeplanung in der Sackgasse (15)


Der Unternehmer wollte zunächst ganz sicher gehen, dass Hänsel und Gretel nicht schon wieder zurückfinden konnten. Also begleitete er seine Nachkommen, um schließlich auf halber Strecke stehen zu bleiben. Auch dieses Mal erhielten die Geschwister ihr Stückchen Brot, das war aber noch kleiner als zuvor. Auf dem Wege durch den Wald bröckelte Hänsel es in seiner Hosentasche, stand oft still und warf ein Bröcklein auf die Erde.

“Hänsel, was stehst du und guckst dich um?” sagte der Vater wie beim ersten Mal, “geh deiner Wege!” — “Ich folge dir nach, Vater, und versuche, in deine Fußstapfen zu treten. Da du aber so schnell gehst, sehe ich’s nicht gleich. Nun muss ich prüfen, wie die Bilanz meiner bisherigen Unternehmung ausschaut.” — “Du Narr,” erwiderte der Unternehmer, “um unternehmerisch erfolgreich zu sein, musst du deinen eigenen Weg gehen!”

Unternehmensnachfolge

Den richtigen Zeitpunkt in der Unternehmensnachfolge finden, um loszulassen

Der Vater führte Hänsel und Gretel noch tiefer in den Wald, wo sie ihr Lebtag noch nicht gewesen waren. Da übergab ihnen der Unternehmer die ach so wichtigen Unterlagen und sprach: “Geht nun eurer Wege und haltet euch strikt an den Geschäftsplan. Er wird euch beim Controlling der einzelnen Schritte begleiten. So werdet ihr Risiken wohl abschätzen können und stets den Gesamtüberblick auf eurer Reise behalten.”

Derweil die Abenddämmerung hereinbrach, machten sich der Unternehmer und seine Nachkommen wieder auf den Weg, der sie jedoch diesmal immer weiter auseinander führte. Nicht nur der Senior war traurig, dass er seine Nachfolger nicht mehr hinter sich wusste, sondern auch Hänsel und Gretel. Die Geschwister wussten, dass sie von nun an auf sich allein gestellt waren. Wie sehr hätten sie jetzt einen Coach gebraucht, der ihnen den Weg aus dieser misslichen Lage wies.

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