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Management Buy-out: Ausverkauf für Ihr Unternehmen?


Ich weiß, ich habe erst vor einiger Zeit über die interne oder externe Unternehmensnachfolge geschrieben. Doch nun bin ich in diesem Zusammenhang wieder über einen bekannten Begriff gestolpert, den ich selbst jedoch kaum benutze – es geht um den Fachbegriff „Management Buy-out“.

Mal ehrlich: Werden wir nicht schon genug von diesen englischen oder auch „denglischen“ Sprachkreationen überhäuft? Ach ja, derzeit ist ja auch die CeBIT, die internationale Messe für Informationstechnik in Hannover. Gerade in der Computerbranche wird ja fast kein Wort Deutsch mehr gesprochen.

Management Buy-out: Übernahme durch das Management

Das so genannte „Management Buy-out“ ist freilich nicht einfach mit einer externen Unternehmensnachfolge gleichzusetzen. Schließlich ist hiermit ein Eigentümerwechsel gemeint, in dem das Kapital grundsätzlich vom Management des Unternehmens erworben wird. Zugleich wird hierbei nur ein kleiner Teil des Privatvermögens aufgewendet – der Löwenteil wird von Investoren (etwa Banken) übernommen. Das Konzept bietet einige Vorteile: So bleibt der Standort des Unternehmens gesichert, während Kosten und Risiken vergleichsweise überschaubar sind.

Zugegeben: Die Übersetzung „Übernahme durch Management“ ist etwas länger, als die englische Fassung. Dafür klingt sie, zumindest für meine Ohren, weniger technisch. Und ich bin mir sicher: Auch meine Kunden – selbst gestandene und erfolgreiche Unternehmer – würden mir darin beipflichten, dass man durchaus den Terminus  „Übernahme durch Management“ dem „Management Buy-out“  vorziehen darf.  Vielleicht geht es ja auch Ihnen so – schreiben Sie mir doch einfach Ihre Meinung dazu.

Foto: Pixelio.de

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