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Inhabergeführte Unternehmen an der Börse


Der größte Unterschied zwischen einem inhabergeführten und einem nicht-inhabergeführten Börsenunternehmen besteht in der Tatsache, dass es beim inhabergeführten Börsenunternehmen einen privaten Großaktionär gibt. Wie Volker Riehm, Portfoliomanager bei der Privatbank Hauck & Aufhäuser im Youtube-Video erklärt, muss, nach Definition der Bank, ein Viertel der Stimmrechte bei einem privaten Großaktionär liegen. Darüber hinaus muss dieser noch im Vorstand, Aufsichtsrat oder in den Verwaltungsgremien aktiv sein.

Zahlreiche bedeutende Unternehmen in Deutschland sind noch inhabergeführt

Wenn man sich die Liste der börsennotierten Unternehmen in Deutschland einmal näher betrachtet, fällt auf, dass eine Vielzahl an Unternehmen noch inhabergeführt sind. Henkel, die Metro AG, SAP, Merck, Beiersdorf und auch BMW, um ein paar Beispiele zu nennen, sind auch heute noch überwiegend in privater Hand. Nicht zu vergessen ist auch der Mittelstand, für den Deutschland weltweit bekannt ist.
Einige mittelständige Unternehmen haben in den letzten Jahren den Gang an die Börse gewagt. Fast immer behält dabei allerdings die Gründerfamilie die Stimmenmehrheiten und damit auch das Sagen im Unternehmen. Dadurch wird vor allem die nachhaltige und langfristige Ausrichtung des Unternehmens sichergestellt.

Welche Vorteile hat der Börsengang für inhaberorientierte Unternehmen?

„Es geht darum, das Unternehmen in ihrer Substanz und Werthaltigkeit an die nächste Generation weiter gegeben werden können.“ Dadurch entstehe eine ganz neue Strategie: Es geht darum, eine langfristige Ausrichtung zu erreichen und die ertragsstarken Segmente zu besetzen, berichtet Riehm weiter. Dabei ist es entscheidend, die Wettbewerbsvorteile auch in der Krise weiter zu entwickeln und Forschungsentwicklungsausgaben gerade in Krisenzeiten nicht zurück zu fahren. Somit ist die eher konservative Ausrichtung ist vor allem auf Liquidität und Substanz bedacht.

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