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Immobilien vererben – Grundlage: ein Testament


Nicht nur die Erbschaftsteuer führt jedes Jahr in Deutschland dazu, dass Unternehmen in der Phase einer Unternehmensnachfolge zahlungsunfähig werden. Auch Streitigkeiten innerhalb der Familie können die Fortführung der Unternehmenstradition erschweren, wenn nicht gar unmöglich machen. In der Regel ist ein Großteil des Vermögens in Immobilien gebunden; die Liquidation der erforderlichen Mittel erfolgt dann häufig über Notverkäufe: Ein erheblicher Substanzverlust ist die Folge, in vielen Fällen muss leider auch mit einem Konkurs des Unternehmens gerechnet werden. Um Immobilien Vererben zu können, empfiehlt es sich, in der Unternehmensnachfolge einen anderen Weg zu gehen.

Immobilien Vererben

Immobilien vererben – neue Regelungen

Wenn Sie Immobilien Vererben sind seit dem 01.01.2009 die veränderten Grundlagen zu beachten. Der Gefahr, Immobilien mit großem Verlust in liquide Mittel umwandeln lassen zu müssen, wird jedoch nur mit einer Liquiditätssicherung vorgebeugt, mit der das Unternehmen und  auch die gesamte Familie umfassend abgesichert sind.

Die neuen Regelungen sehen  vor, dass Ehepartner beim Immobilien Vererben seither steuerfrei erben, unabhängig vom Wert der Immobilie, wenn sie sich verpflichten, mindestens zehn Jahre in der Immobilie zu wohnen. Auch Kinder, die in die vererbte Immobilie einziehen, zahlen keine Erbschaftsteuer, wenn sie zehn Jahre dort wohnen.

Allerdings müssen die Kinder, wenn die Wohnfläche größer als 200m² ist, den Rest beim Immobilien Vererben versteuern. Enkel erben die Immobilie unabhängig vom Wert steuerfrei, wenn ihre Eltern zum Zeitpunkt des Erbes tot sind und sie die Immobilie selbst seit zehn Jahren bewohnen. Wenn Verwandte nicht die vorgeschriebene Zeit in der Immobilie leben und den Hauptwohnsitz verlegen, muss die gesamte Erbschaftsteuer nachbezahlt werden.

Immobilien vererben oder schenken?

Immobilien können nicht nur vererbt, sondern, wenn alle Beteiligten noch leben, auch geschenkt werden. Schenkungen werden steuerlich ähnlich behandelt wie Erbschaften. Es wird eine Schenkungsteuer, statt einer Erbschaftssteuer erhoben und wenn alle Bedingungen eingehalten werden, kann der Freibetrag alle zehn Jahre neu ausgeschöpft werden. Aus einer Schenkung können sich zudem Steuervorteile ergeben, die bei der nicht vorweg genommenen Erfolge nicht genutzt werden können. Wer also ein größeres Vermögen zu übertragen hat oder sein Unternehmen möglichst verlustfrei weitergeben möchte, sollte frühzeitig damit beginnen.