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Immer auf die Kleinen – Konkurs im Kindergarten


Ständig rede ich von den Großen, und von mittelständischen Unternehmen, lassen Sie uns doch nun auch mal von den Kleinen sprechen. Mit letzterem meine ich zunächst und gerade die Kinder; denn sie sind es, die unter einem Konkurs im Kindergarten am meisten leiden – gut, neben ihren Eltern.

Aus ist es mit der Unternehmensnachfolge; der größte Betreiber von Kindergärten in Australien hat kürzlich seine Pforten schließen müssen – für immer. Jetzt hat die Finanzkrise also endgültig diejenigen erreicht, die sich überhaupt nicht wehren können. Auch wenn ich dem australischen Betreiber eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge für die Zukunft gegönnt hätte; viel wichtiger ist doch, dass der Besuch im Kindergarten für die Entwicklung der Kinder äußert wichtig ist. Soziale Kontakte müssen hier zum ersten Mal gesucht und etabliert werden.

Natürlich hat der Konkurs im Kindergarten ebenfalls gravierende Auswirkungen für die Eltern, die ja in der Regel berufstätig sind – vielleicht sogar selbst einen eigenen Betrieb führen. Ich will jetzt nicht so weit gehen, dass die Pleite auch deren Unternehmensnachfolge gefährdet; doch eine, mindestens aus familiärer Sicht schwierige Phase gilt es dennoch zu überstehen.

Unternehmensnachfolge: Immer auch eine Wechselbeziehung zwischen unternehmerischem und privatem Erfolg.

Die Wechselwirkung aus unternehmerischem und privatem Erfolg ist ohnehin nicht zu unterschätzen. Deshalb vertrete ich auch die Ansicht, dass die Planung einer Unternehmensnachfolge immer auch die gesamte Familie berücksichtigen sollte – und nicht nur deshalb, weil es, etwa im Erbfall auch um eventuell zu zahlende Pflichtteile geht.
Ich bin mir sicher, dass es eine echte Herausforderung ist, die Kinder langfristig anderweitig unterzubringen. Doch wie auch in der Unternehmensnachfolge, so hoffe ich auch für die Nachkommen tausender derzeit frustrierter, australischer Eltern nur das Beste.

Foto: Pixelio.de

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