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IBM: Spare in der Not, so hast du auch in der Not


Obwohl der Umsatz von IT-Markführer IBM im vierten Quartal des vergangenen Jahres eingebrochen war, konnte das Unternehmen dennoch ein Plus verbuchen. Einsparungen, so lautet die Devise, um auch in den Zeiten der Krise das einzufahren, worum es bei jeder Unternehmung letztlich geht: Um Gewinne.

Wohin aber geht die Reise, wenn dieser Sparkurs auch weiterhin verfolgt wird? Denn eines darf nun einmal mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erwartet werden: Die weltweite Wirtschaftskrise werden wir auch noch in den kommenden Jahren zu spüren bekommen. Und ich kann mir kaum vorstellen, dass der IT-Konzern diesen Sparkurs über mehrere Jahre hinweg verfolgen wird. Viel wahrscheinlicher ist, dass sich das US-amerikanische IT-Unternehmen gegen Jahresende schlicht neu aufgestellt hat.

Sparen und investieren: Scheinbare Gegensätze, die durchaus zusammengehören… vor allem in Krisenzeiten

Zudem hat sich IBM von kränkelnden, oder nur schwachen Abteilungen getrennt und parallel in neue Software und IT-Dienstleistungen investiert. Der IT-Konzern zeigt damit, dass die weltweite Krise keineswegs zwangsläufig auch das eigene Unternehmen in selbige stürzen muss.

Interessant ist zudem, dass das Unternehmen IBM einerseits einen Sparkurs fährt, andererseits aber auch und gerade in der Krise auf Investitionen setzt. Getreu dem Motto: Spare in der Not, so hast du auch in der Not – etwa ausreichend Kapital, um in lukrative Geschäfte zu investieren. Eine simple Gleichung eigentlich, die sicherlich auch in anderen Unternehmen zu dem erhofften Erfolg führen kann – trotz Krise.

Foto: Pixelio.de

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