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Gerechtigkeit in der Unternehmensnachfolge? (28)


Als der Unternehmer und der Königssohn bei Schneewittchen hinter den sieben Bergen bei den Sieben Zwergen ankamen, fielen Hänsel und Gretel ihrem Vater um den Hals. Endlich war die Familie, die sich im Zuge der Nachfolgeplanung beinahe für immer entzweit hätte, wieder beisammen.

Der Unternehmer spürte in seiner Freude dennoch, wie der Königssohn seiner Tochter immer wieder verstohlene Blicke zuwarf. Und auch Gretel war dem Charme des stattlichen Burschen schnell erlegen – schließlich war er ja auch der Märchenprinz, der selbst ohne Amors Hilfe wohl jede Dirne in seinen Bann zog.

Der Unternehmer zweifelte wieder, wem er die Knusperhäuschen GmbH übergeben sollte; schließlich bahnte sich eine Liaison zwischen dem Königssohn und seiner Tochter an. Nun konnte er sich zwar sehr gut vorstellen, wie der Königssohn gemeinsam mit seiner Gretel das Traditionsunternehmen bis in alle Ewigkeit leiten würde, andererseits hatte er mittlerweile Vertrauen in die Fähigkeiten seines Sohnes bekommen.

Unternehmensnachfolge

Zwischen Unternehmensnachfolge und Familienfrieden

“Oder soll ich gar die Leitung an alle Drei übertragen? Dies erscheint mir die gerechteste Lösung zu sein. Aber ist es auch die beste Lösung für mein Unternehmen? Nach all dem Gezanke sollen meine Kinder nun endlich glücklich sein. Dennoch möchte ich nicht, dass letztlich mein Unternehmen darunter leidet. Allein werde ich diese Entscheidung wohl kaum treffen können.”

Der Unternehmer überlegte  und überlegte, wie er es allen Beteiligten Recht machen könnte, ohne seinem Unternehmen Schaden zuzufügen. Schnell wurde ihm klar, dass ein klärendes Gespräch her musste. Nur leider fehlte Schneewittchen und den Sieben Zwergen ein passender runder Tisch, an dem wichtige Gespräche im Märchenland nun einmal stattfinden mussten. Woher nehmen und nicht stehlen?

1 Kommentar zu „Gerechtigkeit in der Unternehmensnachfolge? (28)“

  1. [...] Schneewittchen aber hatte in diesem Stadium der Unternehmensnachfolge den rettenden Einfall: „Der Gemahl meiner Mutter, König Artus, hat im Konferenzsaal seines königlichen Unternehmens einen runden Tisch stehen. An diesem bespricht er mit seinen ritterlichen Außendienstmitarbeitern, wie sie sich in Kundengesprächen zu verhalten haben. Schließlich müssen gerade im königlichen Betrieb sämtliche Verträge hieb- und stichfest sein.“ „Welch märchenhafter Einfall“, freute sich der Unternehmer, „lasset uns sodann aufbrechen und den König um eine Audienz bitten.“ [...]

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