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Familienunternehmen als dynamische Leistungsträger


„Familienunternehmen sind Jobmotor und wachsen dynamisch auch in rezessiven Zeiten“, berichtet Prof. Brun-Hagen Hennerkes. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Familienunternehmen verweist dabei auf die Ergebnisse einer Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung von Familienunternehmen, die Ende November in Stuttgart vorgestellt wurde. Zentrales Ergebnis der Studie: Im Gegensatz zu den nicht-familiengeführten DAX-Unternehmen haben die 500 größten Familienunternehmen zwischen 2006 und 2008 ihre Beschäftigtenanzahl jährlich durchschnittlich um 2,2 Prozent erhöht.

Häufigste Unternehmensform steht für die Hälfte des Gesamtumsatzes und der Gesamtbeschäftigung in Deutschland

Unternehmensnachfolge Websites

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Mittelstandsforschung (ifm) in Mannheim analysierte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) die volkswirtschaftliche Bedeutung von Familienunternehmen. Der erste Teil der zweigegliederten Studie erfasst die Strukturdaten aller Familienunternehmen nach Umsatz und Beschäftigung erfasst, sowie deren Verteilung auf die verschiedenen Branchen, Rechtsformen und Bundesländer. Im zweiten Analyseteil untersucht die Studie die Bedeutung der 500 größten Familienunternehmen und vergleicht die Performance mit der von DAX-Unternehmen.

Der Studie zufolge sind 91 Prozent der Unternehmen in Deutschland eigentümergeführte Familienunternehmen. Rund die Hälfte der Gesamtbeschäftigten in Deutschland ist in diesen Familienunternehmen beschäftigt. Der Anteil am Gesamtumsatz liegt, der Studie zufolge, bei 46 Prozent. Im zweiten Analyseteil stellt die Studie die Entwicklung der 500 größten Familienunternehmen der weiteren Königsklasse, den 26 größten, im DAX notierten Nicht-Familienunternehmen, gegenüber. Ausgenommen sind dabei die DAX-Unternehmen in Familienhand: Beiersdorf, Metro, Henkel und Merck.

Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen mit sehr großem Potential

Warum sollten Sie ein neues Unternehmen gründen? Alleine in Bayern, so rechnet das bayerische Wirtschaftsministerium, stehen in den nächsten Jahrzehnten jährlich rund 10.000 Unternehmensnachfolgen an. Die komplette Studie können Sie unter www.familienunternehmen.de herunterladen.

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