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Ein Vierteljahrhundert in der Unternehmensnachfolge


Auch, wenn sich viele meiner Leser jetzt verdutzt die Augen reiben mögen – eine Unternehmensnachfolge will von langer Hand geplant sein. Rund 25 Jahre dürfen da ruhig ins Land ziehen, um sorgfältig und behutsam die relevanten Schritte in der Unternehmensnachfolge zu planen.

Denken Sie nur daran, dass eines Ihrer Kinder die Unternehmensnachfolge antreten soll. Hierzu gehört eine fundierte Ausbildung – allein diese „verschlingt” mal eben ein ganzes Jahrzehnt. Müssen zusätzlich potentielle Nachfolger gesichtet werden, ist es sinnvoll, sich viel Zeit zu lassen. Wer unter Druck nach einem geeigneten Kandidaten sucht, findet häufig nicht den richtigen.

Wichtige Stationen in der Unternehmensnachfolge

Mein Tipp: Beginnen Sie bereits rund fünfzehn Jahre vor der eigentlichen Unternehmensnachfolge damit, mit potentiellen Nachfolgern ins Gespräch zu kommen. Das erscheint früh, gibt Ihnen jedoch die Möglichkeit, den Wunschkandidaten zu finden und zu qualifizieren (etwa einen Mitarbeiter, der bereits im Unternehmen tätig ist).

Warum letztlich ein Zeitraum von insgesamt 25 Jahren sinnvoll ist, möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten: In der Regel werden Sie Ihr Unternehmen mit etwa 40 Jahren so weit aufgebaut haben, dass es an der Zeit ist, Zwischenbilanz zu ziehen. Genau an diesem Punkt werden Sie sicherlich Ihre Unternehmensziele für die Zukunft formulieren – warum tun Sie dies also nicht auch für Ihre Unternehmensnachfolge?

Die eigentliche Unternehmensnachfolge (im engeren Sinne) beansprucht rund fünf Jahre. Wenn Sie mit 65 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gehen möchten, erfolgt die Übergabe also mit 60 Jahren. Sie fungieren in der Zwischenzeit insbesondere als Ratgeber und halten sich betont im Hintergrund. Sie merken sicher schon: 25 Jahre sind eine lange Zeit, die Sie aber benötigen, um Ihr Lebenswerk möglichst gelassen und entspannt weiterzugeben.

Foto: Pixelio.de

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