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Die Tragödie in der Unternehmensnachfolge (72)


Der Unternehmer hatte zu Beginn unseres Märchens von der Unternehmensnachfolge versucht, die Liquidität seines Unternehmens im Erbfall sicherzustellen. Unter allen Umständen wollte er vermeiden, dass die Unternehmenssubstanz durch Zahlung von Pflichtteilansprüchen ins Bröckeln geriet.

Also hatte der Unternehmer damals auf einen falschen Unternehmensberater gesetzt, der mit der Gesellschafterin Heike Hexler gemeinsame Sache machte. Der Dorfrichter Adam hatte ganz eigene Vorstellungen, wie eine Unternehmensnachfolge ablaufen musste …

Unternehmensnachfolge

Unternehmensnachfolge nüchtern betrachtet

“Die Nachfolgeplanung muss ganz nüchtern und sachlich gestaltet werden – hier heißt es, den Nachfolger frühzeitig zu bestimmen und von den Steuervorteilen einer Schenkung zu profitieren. Wer glaubt, sich in der Nachfolgeplanung allzu viel herausnehmen zu können, indem er etwa den Nachfolger flexibel bei Zeiten bestimmen möchte, der kämpft gegen unzählige Herausforderungen. Schließlich verstrickt man sich auf diese Weise derart in der Unternehmensnachfolge, dass sie immer verworrener wird. In der Nachfolgeplanung muss man den Cash Flow im Auge behalten und ihn nach Möglichkeit bewahren. Nur darum kann und muss es in der Unternehmensnachfolge gehen.”

Dies waren die Worte des Dorfrichters, die er im Eingangsmonolog zu unserem Märchen von der Unternehmensnachfolge sprach. Die damit verbundenen Irrungen und Wendungen in der Nachfolgeplanung haben Sie in den vorangegangenen Kapiteln bereits kennengelernt.

Nachdem die Familie des Unternehmers mit der Mutter von Hänsel und der kürzlich geretteten Gretel nun vollständig ist, soll ein Schlussstrich unter diesen Teil unseres Märchens gezogen werden. Ob der Tragödie erster Teil in der Unternehmensnachfolge auch ein zweiter Teil folgt, lesen Sie im weiteren Verlauf unseres Märchens von der Unternehmensnachfolge.

1 Kommentar zu „Die Tragödie in der Unternehmensnachfolge (72)“

  1. [...] Wirrungen und Wendungen in der Unternehmensnachfolge, wie wir sie in der „Tragödie erster (und hoffentlich einziger) Teil“ miterlebt haben, sind nur wenig märchenhaft, aber immer noch märchenhafter als in der [...]

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