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Die Finanzkrise zieht ihre Kreise: Betroffen ist diesmal der Versicherungskonzern AIG


Eigentlich müsste man den derzeitigen Einbruch von AIG (der American International Group) im Guinnessbuch der Rekorde festhalten: Nie zuvor hat in der US-amerikanischen Geschichte ein Unternehmen ein derart gewaltiges Minus eingefahren. Von 60 Milliarden Dollar ist die Rede – wen wundert’s, dass die Regierung jetzt einen Rettungsplan für den angeschlagenen Konzern entwirft.

Denn das Aus von AIG würde wohl viele andere Unternehmen mit in den Ruin ziehen. Besonders schnell hat auch diesmal die Börse reagiert: Der „Dow Jones“ crashte auf ein Tief von unter 7000 Punkten, das zuletzt 1997 unterboten wurde. Und auch der Dax bekam die Folgen des Einbruchs von AIG zu spüren.

AIG – Ein Versicherungsgigant hat sich verkalkuliert

Was aber war mit AIG passiert? Der Versicherungskonzern hat sich offenbar in seinen riskanten Finanzgeschäften verkalkuliert und Kreditderivate falsch bewertet. Jetzt steht das Unternehmen vor einem riesigen Schuldenberg, den es aus eigener Kraft nicht mehr abtragen kann.

Aus solchen Gründen empfehle ich, insbesondere in der Unternehmensnachfolge eine kapitalmarktunabhängige Lösung zu wählen. Schließlich bekommen wir alle zu spüren, dass die Finanzkrise immer weitere Kreise zieht. Es scheint wirklich so, als hätte der „neue Prophet“, der US-amerikanische Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini, mit seinen Befürchtungen Recht: Wir werden die Folgen der Krise aus dem Jahr 2008 noch einige Jahre zu spüren bekommen. Gerade jetzt ist Unternehmergeist gefordert – besonnenes Handeln sollte hier gerade in der Nachfolgeplanung absolute Priorität haben.

Foto: Pixelio.de

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