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Das große Ganze in der Unternehmensnachfolge (53)


Der Unternehmer wusste nicht ein noch aus: Ihm boten sich zwei offensichtlich grundsätzliche Alternativen. So lange er keinen Nachfolger bestimmen konnte, kam eine Schenkung für ihn nicht in Frage. Für den Erbfall stand somit nicht ausreichend Liquidität zur Verfügung – die Unternehmensnachfolge im Mittelstand war in Gefahr.

“Was aber, wenn ich einen Unternehmensnachfolger für die Knusperhäuschen GmbH benenne? So lange ich noch keine Regelung für die Nachfolge innerhalb der Familie getroffen habe, sind Streitigkeiten vorprogrammiert. Die Unternehmensnachfolge ist somit ebenfalls in Gefahr – selbst wenn dieses Kunststück gelänge, und ich mein Unternehmen auf diese Weise erhalte, ist der Familienfrieden womöglich dahin.”

Unternehmensnachfolge

Erfolgreiche Nachfolgeplanung: Eine Brücke für die Unternehmensnachfolge

Es musste einen Lösungsansatz geben, der Anfang und Ende in der Unternehmensnachfolge nicht genau festlegt. Ähnlich wie bei einer Brücke brauchte auch die Nachfolgeplanung nicht nur eine bestimmte Statik, sondern zugleich eine gewisse Flexibilität, die sie widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse machte. Nur so würde die Weitergabe seines Lebenswerkes auf einem sicheren Fundament stehen, um gleichzeitig die Nachfolgeplanung zu jeder Zeit anpassen zu können.

Eine Brücke in der Unternehmensnachfolge – die Unternehmenssubstanz sollte auf die nächste Generation übertragen werden. Zum Erhalt seiner gebundenen Anlagen brauchte es liquide Mittel – für alles andere brauchte es ein Konzept, mit dem sich die Vision des Unternehmers auch in Zukunft umsetzen ließ; hierzu mussten die ganze Familie, Mitarbeiter, aber auch Kunden berücksichtigt werden.

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